DE538882C - Pasteurisier- und Sterilisiervorrichtung - Google Patents

Pasteurisier- und Sterilisiervorrichtung

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DE538882C
DE538882C DE1930538882D DE538882DD DE538882C DE 538882 C DE538882 C DE 538882C DE 1930538882 D DE1930538882 D DE 1930538882D DE 538882D D DE538882D D DE 538882DD DE 538882 C DE538882 C DE 538882C
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/20Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus
    • A23B2/22Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating materials in packages which are progressively transported, continuously or stepwise, through the apparatus with packages on endless chain or band conveyors
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21. NOVEMBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53 e GRUPPE
Bernardo Kokemper in Porto Alegre, Brasilien
Pasteurisier- und Sterilisiervorrichtung Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1930 ab
Die Erfindung betrifft eine Pasteurisier- und Sterilisiervorrichtung, insbesondere für in Flaschen gefüllte Getränke, wie Milch, Bier, Fruchtsäfte, alkoholfreie und gegorene Getränke usw., bei der die in Haltevorrichtungen, Körben o. dgl. untergebrachten gefüllten Gefäße, beispielsweise also die Flaschen, in einer oder mehreren Pasteurisierwannen eine Zeitlang der Temperatur
ίο eines heißen .Wasserbades ausgesetzt werden. Von den bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sie sich dadurch, daß das Wasserbad nur für den eigentlichen Pasteurisierprozeß Verwendung findet, die Anwärmung und Abkühlung der Gefäße dagegen durch Berieselung erfolgen. Dadurch ergibt sich gegenüber den Pasteurisiervorrichtungen, die auch zum Anwärmen und Abkühlen Bäder gebrauchen, der Vorteil einer großen Gewichts- und Raumersparnis, gegenüber den nur mit Berieselung arbeitenden Systemen dagegen der Vorteil, daß das Behandr lungsgut mit Sicherheit wahrend des Verweilens im Wasserbade der gewünschten Temperatur ausgesetzt wird.
Die in Haltevorrichtungen untergebrachten gefüllten Gefäße werden vor ihrem Eintritt in die Pasteurisierwannen durch ihnen entgegenströmendes warmes Wasser . vorgewärmt. Das dabei sich abkühlende Vorwärmwasser wird am Ende des Pasteurisiervorganges zur Abkühlung der aus den Pasteurisierwannen austretenden Flaschen benutzt, wobei es sich nach dem Gegenstromprinzip erwärmt. Die Anlage kommt daher mit einem geringen Wärmebedarf aus und kann infolge des oben beschriebenen Verfahrens ohne Frischwasserzufuhr arbeiten; die Flaschen o. dgl. bewegen sich daher auf dem ganzen Wege in salzfreiem Wasser, wodurch jedes Beschlagen der den Apparat verlassenden Gefäße vermieden wird und die Flaschen ohne Nachtrocknen von Hand versandbereit werden.
Die Abb. 1 und 2 zeigen ein Beispiel einer Ausführung der Vorrichtung gemäß der Erfindung, und zwar stellt '
Abb. ι einen Längsschnitt in der Mittellinie des Apparates, ungefähr a-a, und
Abb. 2 einen Frontalschnitt, ungefähr in der Schnittlinie b-b, dar.
Die Körbe 1 werden an der rechten Seite unten mit Flaschen o. dgl., zweckmäßig maschinell, beschickt und wandern vermöge der Förderketten 2 zunächst durch den vertikalen Schächte nach oben, wobei sie aus der Warmwasserleitung 4 mit warmem Wasser berieselt oder besprüht werden. In bekannter Weise werden sie sodann über die Führungstrommeln der obersten Pasteurisierwanne C zugeführt, wobei sie noch in dem absteigenden Ast bei R mittels der Rohrdüsen 5° berieselt werden können. Die Körbe durchlaufen dann die Wanne C von rechts nach links, verlassen sie bei P und wandern abwärts in die nächste Wanne D, wobei sie auf dem Abwäxtsweg durch das aus der Wanne C austretende Überlaufwasser wieder berieselt
werden, ζ. B. mit einer nicht dargestellten die Flaschenkasten umfassenden Rohrschlinge mit nach innen gerichteten Düsen. Sie durchlaufen sodann die Wanne D von links nach rechts, werden bei S wieder mit Überlaufwasser berieselt und gelangen in die unterste Wanne E, durch die sie von rechts nach links geführt werden; die Körbe wandern dann durch den Schacht F, wo ihnen durch die to Düsen 5 bzw. 6 das bei B abgekühlte und in dem Gefäß G gesammelte Wasser entgegenströmt, wodurch sie abgekühlt werden. Die Flaschen werden den absteigenden Körben unten an der Urhkehrrolle A, zweckmäßig maschinell, entnommen, während die Körbe nach rechts zurückwandern.
Die Bewegung des Wassers erfolgt mittels der beiden Pumpen 8 und 9 voji dem einen Motor 7 aus, und zwar wird das im Behälter G gesammelte kühle Wasser durch die Pumpe 8 zu den Düsen 5 oder 6 geleitet; dagegen wird das zur Vorwärmung erforderliche Wasser der Wanne E entnommen und mit der Pumpe 9 den Düsen 4 und 50 zugeführt. Während das Vorwärmwasser in der Hauptsache dem Behälter G und nur das aus der Düse 5° der Wanne C zufließt, gelangt das Kühlwasser aus der Düse 5 in eine der Wannen, auf der Zeichnung nach E, oder kann auch beim Entleeren des Apparates durch Düse 6 ganz abgeleitet werden. Der Zulauf zu den Düsen 50 und 6 läßt sich durch die Hähne 10 und 11 regeln.
Die Bewegung der Transportketten erfolgt in bekannter Weise mittels Rollengetriebe 3 von dem Motor 12.
Es ist ersichtlich, daß das Wasser in der Apparatur normalerweise einen geschlossenen Kreislauf macht und nur unter ganz besonderen Umständen der Kreislauf geöffnetwird.
Durch nicht dargestellte Dampfdüsen, mittels deren den Wannen sich kondensierender Frischdampf zugeführt wird, lassen sich die einzelnen Wannen temperieren. Die üblichen Hilfsapparate, wie Thermometer u. dgl., sind in bekannter Weise vorgesehen.
Sollte durch die Zufuhr von sich kondensierendem Frischdampf die Wassermenge zu stark vermehrt werden, so läßt sich das durch Ablassen von Wasser durch nicht dargestellte Ablaßhähne ausgleichen, und umgekehrt kann bei Zufuhr von zu wenig Dampf der Ausgleich des Wasserverlustes durch Zugabe von Kondenswasser von außen erfolgen.
Statt der dargestellten drei Wannen können bei der Vorrichtung natürlich auch mehr oder weniger Gefäße Verwendung finden, was sich nach dem gegebenen Raum und der gewünschten Leistung richtet.
Besonders vorteilhaft ist es, daß bei der vorliegenden Apparatur der Transportmechanismus außerhalb der Bäder und der Rieselschächte verläuft, daher gut geschmiert und vor Verschleiß geschützt werden kann.
Es ist natürlich nicht notwendig, daß das sich erwärmende Kühlwasser den Pasteurisierwannen zugeleitet wird, sondern es kann unmittelbar dem Vorwärmschacht zuströmen, wobei vorteilhaft eine Zusatzerwärmung stattfindet. Auch in diesem Fall arbeitet die Apparatur ohne Frischwasserzufuhr.
Es sei noch besonders hingewiesen, daß Einfuhr und Ausfuhr bei der Vorrichtung in horizontaler Richtung^ liegen und infolgedessen die maschinelle Beladung und die Entladung leicht erfolgen können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Pasteurisier- und Sterilisiervorrichtung, insbesondere für in Flaschen gefüllte Flüssigkeiten, z. B. Milch oder Bier, bei welcher das Wasser einen geschlossenen Kreislauf vollführt, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines Wannenbades (C, D, E), das ausschließlieh zum eigentlichen Pasteurisierprozeß dient, mit einer Berieselungsvorrichtung (4, 50, 10; 5, 6, 11), die lediglich das Anwärmen und Abkühlen des Behandlungsgutes besorgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930538882D 1930-06-05 1930-06-05 Pasteurisier- und Sterilisiervorrichtung Expired DE538882C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE1930538882D Expired DE538882C (de) 1930-06-05 1930-06-05 Pasteurisier- und Sterilisiervorrichtung

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