DE53882C - Vorrichtung zur selbstthätigen Verriegelung eines elektrischen Schaltapparates bei anderer als der vorgeschriebenen Spannung - Google Patents
Vorrichtung zur selbstthätigen Verriegelung eines elektrischen Schaltapparates bei anderer als der vorgeschriebenen SpannungInfo
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/14—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
- H02J7/16—Regulation of the charging current or voltage by variation of field
- H02J7/26—Regulation of the charging current or voltage by variation of field using magnetic devices with controllable degree of saturation
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
der vorgeschriebenen Spannung.
Diese Vorrichtung soll da Anwendung finden, wo es sich darum handelt, einen o'der mehrere
Leiter an eine Anzahl anderer elektrisch anzuschliefsen, und wo es aufserdem erforderlich
ist, eine bestimmte vorgeschriebene Spannung beim Einschalten innezuhalten.
Solche Fälle sind z. B. das Laden einer Sammelbatterie durch eine elektrische Maschine,
Zuschalten einer Maschine in ein stromführendes Leitersystem etc.
Die Zeichnung giebt die wesentlichen Theile der Vorrichtung wieder.
A ist der Schaltapparat, welcher z. B. die Dynamomaschine mit der Sammelbatterie verbindet.
B ist die Verriegelungsvorrichtung, welche, elektrisch betrieben, A so verriegelt, dafs
ein Einschalten unmöglich ist. C ist das durch die Spannungen in den beiden zu verbindenden
Theilen beeinflufste Relais, welches bei Ungleichheit der .beiden Spannungen den Contact
c schliefst, so dafs ein Strom, entnommen einer Hilfsstromquelle oder aus den Hauptleitern
selbst, den Magneten B erregt, der Anker desselben angezogen wird und durch einen
Sperrhaken in A eingreift.
Das Relais kann folgende besondere Form erhalten: Ein Stab aus Eisen oder anderem
magnetischen Material taucht mit seinen beiden Enden in zwei Spulen, welche durch einen
Zwischenraum getrennt sind. Während nun bei Anwendung zweier durch unmagnetisches
Material verbundener Eisenstäbe in .zwei getrennten Spulen oder bei Benutzung eines
Eisenstabes in zwei an einander stofsenden Spulen die Magnete in mittlerer Lage bei gleichmäfsiger
Erregung beider Spulen im stabilen Gleichgewicht sein würden, wird bei der beschriebenen
Einrichtung der Eisenstab in mittlerer Lage sich im labilen Gleichgewicht befinden,
derart, dafs bei einer geringen Verschiebung des Stabes ein einseitiger Zug durch
diejenige Rolle .entsteht, in welche der Stab tiefer eintaucht und der Stab mit wachsender
Kraft nach dieser Richtung hingezogen wird.
Der Stab trägt an seinem unteren Ende eine Verlängerung durch einen Draht aus unmagnetischem
Material und an dessen Ende ein Metallgewicht g. ' Dieses befindet sich ganz
unter Quecksilber und giebt dem Magnetstabe eine aräometerartige Aufhängung. Wird nun
der in der Nulllage ruhig schwimmende Stab bei stromlosen Rollen gehoben oder gesenkt,
so kehrt er durch den Quecksilberauftrieb stets in die Nulllage sicher zurück.
Die beiden Kräfte, die mechanische und die magnetische Wirkung, sind einander also entgegengesetzt;
beide steigen aber in gleicher Weise bei Verschiebung an.
In der wirklichen Ausführung sind diese beiden Kräfte so bemessen, dafs die mechanische
überwiegt, so dafs auch bei Strom in den Rollen der Eisenkern stets in die Nulllage
zurückkehrt. Wächst nun aber die Spannung in einer der beiden Spulen, so zieht diese bedeutend
stärker an, und die anziehende Kraft unterliegt demselben Gesetz, wie früher erwähnt,
d. h. sie wächst mit dem Hub.
Claims (1)
- Hört jedoch die Verschiedenheit der Spannungen auf, so kehrt das Ganze auf Null zurück.Der mit dem Eisenstabe verbundene Contactarm giebt infolge dieser Einrichtung bei Verschiedenheit der Spannungen einen äufserst sicheren Contact, so dafs der Verriegelungsarm von B sofort eingreift. Die Thejle von B und C können zu einem Theil vereinigt werden, so dafs also der Verriegelungsarm direct am Magnetstabe C festsitzt.Pateντ-Ansprüche:i. Eine Vorrichtung, durch welche die Verbindung zweier Stromkreise mit einanderbei ungleicher Spannung in beiden Stromkreisen dadurch verhindert wird, dafs ein Relais, welches aus einem in zwei getrennten Spulen mit aräometerartiger Aufhängung angeordneten Stabe aus magnetischem Material besteht, den Stromkreis eines Elektromagneten schliefst, der durch Anziehen seines Ankers die Schaltvorrichtung verriegelt.Die im Anspruch i. bezeichnete Vorrichtung dahin abgeändert, dafs unter Wegfall des Elektromagneten und seines Stromkreises der Verriegelungsarm für die Schaltvorrichtung unmittelbar an dem bewegten Theile des Relais angebracht ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53882C true DE53882C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT53882D Expired - Lifetime DE53882C (de) | Vorrichtung zur selbstthätigen Verriegelung eines elektrischen Schaltapparates bei anderer als der vorgeschriebenen Spannung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53882C (de) |
-
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- DE DENDAT53882D patent/DE53882C/de not_active Expired - Lifetime
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