DE53874C - Telephonisches Relais - Google Patents
Telephonisches RelaisInfo
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- DE53874C DE53874C DENDAT53874D DE53874DA DE53874C DE 53874 C DE53874 C DE 53874C DE NDAT53874 D DENDAT53874 D DE NDAT53874D DE 53874D A DE53874D A DE 53874DA DE 53874 C DE53874 C DE 53874C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Telephonisches Relais.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein telephonisches Relais, durch welches eine Verstärkung
der Stimme erreicht wird und welches für jede Fernsprechlinie verwendbar ist, gleichviel
welcher Art die bei derselben zur Anwendung kommenden Hör- und Sprechapparate sind.
Das Relais besteht im wesentlichen aus zwei auf einer gemeinsamen Stange· aus weichem
Eisen oder magnetisirtem Stahl verschiebbaren Inductionsspulen mit doppelter Wickelung (primärer
und secundärer) und aus einer Batterie von grofsem Widerstände..
Beiliegende Zeichnung giebt eine Darstellung des Relais und der Schaltung desselben.
Der Linienstrom kommt an der Klemme L an, geht von hier zum Umschalter C und von
letzterem, sofern derselbe mit dem Knopf c in Berührung steht, weiter zu einem zweiten
Knopfe1, an welchem der dicke Draht der Inductionsspule
No. I befestigt ist. Das zweite Ende dieses dicken Drahtes (primärer Stromkreis) ist
an das vordere Ende des Drahtes 5 (primärer Stromkreis) der Inductionsspule No. II angeschlossen.
Das hintere Ende 8 dieses Drahtes ist an die Klemme T angeschlossen; von dieser
geht der Strom durch die Erdleitung zur Erde.
Die Batterie ist im Nebenschlufs zu vorgenanntem Stromkreis angeordnet; damit sich dieselbe
jedoch nicht zwecklos erschöpft, bleibt diese Nebenschlufsleitung an dem Contacte D
offen, so lange das Telephon eingehängt ist. Wird das Telephon ausgehakt, so tritt die bis
dahin durch den Einhängehebel niedergedrückte Feder d mit dem festen Contact d1 in Berührung,
und der Batteriestrom wird geschlossen. Der Strom geht von dem positiven Pol durch Leitung
ι zum Contact D und durch die Leitung 2· zur Klemme T, tritt durch 8 in die
primäre Wickelung der Inductionsspule No. II ein, geht durch die Verbindung 5 in die primäre
Wickelung der Inductionsspule No. I, um dann durch den Knopf c1 und den Leitungsdraht
3 zum negativen Pol der Batterie zu gelangen. Der Telephonstromkreis ist stets in
sich geschlossen. Das eine Ende 9 der secundären Wickelung der Spule No. I ist an die
Klemme E ängeschlosen, während das andere Ende 6 mit dem einen Drahtende der secundären
Wickelung der Spule No. II verlöthet ist. Das zweite Ende ' 7 dieser secundären
Wickelung ist an die Klemme F angeschlossen. Von hier aus geht der secundäre Strom durch
das Telephon und kehrt dann zur Klemme E zurück.
Wird der Umschalter C auf den Contact t eingestellt, so geht der Linienstrom durch
die Klemme T und die Erdleitung unmittelbar zur Erde. Es ist dies die zum Anrufen geeignete
Ruhestellung des Apparates. Wenn der in seiner Richtung wechselnde Linienstrom die beiden primären Wickelungen im Sinne
des Batteriestromes durchläuft, so.addiren sich Linienstrom und Batteriestrom, und es· entsteht
in jeder secundären Wickelung ein Inductionsstrom von umgekehrter Richtung. Die
beiden secundären Wickelungen sind in solcher Weise mit einander verbunden, dafs
sich ihre Ströme addiren. Wenn der in
seiner Richtung wechselnde Linienstrom in der zweiten Phase seiner Periode die beiden primären
Stromkreise entgegengesetzt zur Richtung des Batteriestromes durchläuft, so wirken
Linienstrom und Batteriestrom aufhebend auf einander; es tritt eine Schwächung des Batteriestromes
ein, welche in den secundären Wickelungen einen neuen Inductionsstrom erzeugt, der von entgegengesetzter Richtung zu dem
vorhergehenden ist.
Durch die beschriebene Einrichtung wird die Anziehung der Telephonplatte in solcher Weise
beeinflufst, dafs die Amplitude ihrer. Schwingungen und damit die Kraft des Tones verstärkt
und letzterer deutlicher vernehmbar wird.
Das beschriebene Relais kann bei jedem Telephonsystem Anwendung finden. Sobald
angerufen worden ist, wird der Umschalter C von t auf c eingestellt und das Telephon ausgehakt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein telephonisches Relais, bestehend aus zwei auf einer gemeinsamen Eisen- oder Stahlmagnetstange verstellbaren Inductionsspulen mit doppelter Wickelung, von welchen die eine sowohl in den Linienstromkreis als auch den Stromkreis der Localbatterie eingeschaltet ist, derart, dafs der Bätteriestrom in der einen Phase des Linienstromes verstärkt in der zweiten Phase abgeschwächt und hierdurch in dem secundären (Telephon-) Stromkreis, in welchem· die zweite Wickelung der Spulen liegt, Inductionsströme von wechselnder Richtung erzeugt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53874C true DE53874C (de) |
Family
ID=328500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53874D Expired - Lifetime DE53874C (de) | Telephonisches Relais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53874C (de) |
-
0
- DE DENDAT53874D patent/DE53874C/de not_active Expired - Lifetime
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