DE146263C - - Google Patents

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DE146263C
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microphone
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B11/00Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
    • H03B11/04Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter
    • H03B11/06Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter by mechanical interrupter

Landscapes

  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

PATENTAMT.
.M146263 KLASSE 2\g.
Die Erfindung betrifft eine zur Hervorbringung elektrischer Schwingungen dienende Einrichtung, welche eine rasche Änderung der Schwingungszahl ermöglicht und als Hilfsapparat zur Bestimmung von Selbstinduktionen, als Bestandteil elektrischer Musikwerke zur Hervorbringung verschieden. hoher Töne und endlich als Vermittlungsapparat bei Telephonanlagen mit beschränkter Teilnehmerzahl
ίο dienen kann.
Diese Einrichtung, bei welcher die bekannten Wechselwirkungen zwischen einem Mikrophon und einem mit diesem in demselben Stromkreis eingeschalteten und auf die« Mikrophonmembran einwirkenden Elektromagneten benutzt werden, kennzeichnet sich dadurch, daß in den Stromkreis eine regelbare Selbstinduktion oder in Parallelschaltung eine Reihe von verschiedenen Selbstinduktionen zur Veränderung der Tonhöhe bezw. der Frequenz des Wellenstromes eingeschaltet ist. Die Schwingungszahl des in dem Stromkreis fließenden Wellengleichstromes, welcher zwecks Verstärkung des durch die Membranschwingungen hervorgerufenen Tones in bekannter Weise umgeformt werden kann, ist praktisch durch die Größe der in dem Gesamtstromkreis vorhandenen Selbsinduktion gegeben; die Tonhöhe kann daher durch entsprechende Wahl der Selbstinduktion festgestellt bezw. durch Veränderung oder Auswechslung derselben geändert werden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung eine derartige, mit einer Tonverstärkungsvorrichtung (Telephon) versehene Einrichtung, sowie die Schaltung der einzelnen Bestandteile derselben.
Fig. 2 zeigt die Schaltungsanordnung für eine mit der Einrichtung versehene Teilnehmerstation einer Telephonanlage.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind in den Stromkreis der Batterie B ein Kohlenmikrophon K, ein Elektromagnet E und eine Selbstinduktionsspule Jmit veränderlicher Windungszahl in Reihe eingeschaltet.
Die Membran des Kohlenmikrophons ist entweder aus Eisenblech hergestellt oder, wie dargestellt, in der Mitte mit einem Eisenplättchen k versehen, welches dem Kern e des Elektromagneten E gegenübersteht und den Anker desselben bildet.
Beim Schließen des Stromkreises mittels des Tasters T wird die Membran durch den auf dieselbe bezw. auf das Plättchen k wirkenden Elektromagneten Ee in gleichbleibende Schwingungen versetzt, die das Entstehen eines Tones verursachen.
Die Tonstärke kann dadurch erhöht werden, daß auf den Elektromagnetkern e eine mit einem Hörtelephon F verbundene Spule E1 aufgeschoben wird, welche mit der Elektromagnetspule E einen Transformator zur Umformung des in dem genannten Stromkreis fließenden, undulierenden Gleichstromes bildet.
Da die Tonhöhe von der in dem Gesamtstromkreis vorhandenen Selbstinduktion abhängig ist, kann durch Veränderung der
Selbstinduktion J bezvv. durch Ein- oder Ausschaltung von Windungen, beispielsweise mittels eines Gleitkontaktes g oder durch Auswechslung der Induktionsspule J die Tonhöhe geändert werden.
Die Abhängigkeit der Tonhöhe von der eingeschalteten Selbstinduktion ist durch die nachstehenden Formeln gegeben:
T =
und
c · log nat
IOO
ioo —ρ
4L c log nat
IOO ·—ρ
In diesen Formeln bedeuten:
η die Schwingungszahl pro Sekunde; T die Schwingungsdauer in Sekunden; W den Widerstand des Stromkreises in Ohm;
c eine numerische Größe, die sich mit der Schwingungszahl ändert;
ρ die Anzahl der Prozente, um die sich die Mikrophonstromstärke ändert, und L den Selbstinduktionskoeffizienten in Henry.
Nach obigen Formeln ergibt sich: i) L = 0,04 Henry,
W= 24 Ohm,
c = 37, ρ = 0,8,
T = 0,002,
η = 5OO.
L = ο,οδ Henry,
W = 24 Ohm,
c = 38,
ρ = 0,76,
T= ^
37 · 2,3 log 1,008,
3)
4)
24
T = 0,00286, η = 35Ο.
L = o,o8 Henry, W= 24 Ohm, c = 42, ρ = 0,62, 0,08
24Γ
1 = 0,00327, κ = 300.
L = 0,1 Henry, W= 24 Ohm, c = 46, ρ = 0,48, 0,1
38 · 2,3 log 1,0076,
T= 4
42 · 2,3 log 1,0062,
ν = 4
I ^^ 0,00366,
II = 270.
46 · 2,3 log 1,0048,
L — 0,12 Henry,
W= 240hm,
c = 50,
P = 0,4,
T = 4 -^L
T = 0,004,
Π = 250.
5O · 2,3 log 1,004,
Durch Einschalten verschiedener Selbstinduktionen in ein System der beschriebenen Art kann ein Musikwerk gebildet werden, welches beispielsweise mittels einer Tasteneinrichtung oder in anderer Weise gespielt werden' kann.
Die beschriebene Einrichtung kann auch zur Bestimmung von Selbstinduktionen verwendet werden.
Die zu bestimmende Selbstinduktion wird abwechselnd mit einer oder einer Reihe von bekannten Selbstinduktionen in den Stromkreis eingeschaltet, wobei die Tonhöhen einen Maßstab für die Bestimmung der Selbstinduktion bilden, eventuell die Berechnung derselben ermöglichen.
Im nachfolgenden ist die Verwendungsweise der Einrichtung für Telephonanlagen beschrieben.
In dem dargestellten Falle sind vier Teilnehmerstationen J1 bis I4 gedacht, von denen eine Station, nämlich Ii, in Fig. 2 dargestellt ist.
Jede Station erhält ein Mikrophon K, welches in bekannter Weise mit einem Elektromagneten E in den Stromkreis der Batterie B in Reihe eingeschaltet ist, und eine der Zahl der übrigen Stationen entsprechende Anzahl von Selbstinduktionsspulen J1J2/3 mit verschiedenen Windungszahlen, welche Spulen in den Stromkreis parallel eingeschaltet sind lind durch die Doppeltaster i1 i2 i3 einzeln angeschlossen werden können.
Jede Station ist durch je eine Fernleitung!,4 mit der Zentrale verbunden. In diese Leitung ist eine Batterie Q, die eine Spule des Sprechtransformators "U1: der eine Kontakt hl des Hebelumschalters H und der Hörapparat F des Telephons in Reihe geschaltet. Die zweite Spule des Sprechtransformators U ist an den Hebelumschalter ii angeschlossen, dessen fester Kontakt h'2 über ein Signaltelephon P an den Umschalter S gelegt ist, der in der einen (voll gezeichneten) Stellung mit dem einen Teil der Fernleitung L* verbunden ist, in der zweiten (durch gestrichelte Linien angedeuteten) Stellung das Signaltelephon P ausschaltet. Der zweite feste Kontakt h3 des Hebelumschalters H ist an den Mikrophonstromkreis angeschlossen und die Tonver-Stärkungsspule E1 ist in einem Nebenschluß % der Fernleitung Z.4 eingeschaltet.
Das Signaltelephon P jeder Station besitzt eine Membran, welche für eine der Selbstinduktionen J der übrigen Stationen abgestimmt ist.
Da die Fig. 2 die Station /4 darstellt, so ist die Membran des Signaltelephons P dieser Station für die Selbstinduktion der (nicht dargestellten) Spule J4 in den drei übrigen Stationen I1 bis 73 abgestimmt. Durch diese Einrichtung wird erzielt, daß das Signaltelephon einer der Stationen bloß beim Einschalten der zugehörigen Selbstinduktion der übrigen Stationen zum Ansprechen gebracht werden kann.
Die beschriebene Einrichtung bietet gegenüber den bisher gebräuchlichen Unterbrechern (Stimmgabeln, Saiten, Neef'schen Hammer)
. die Vorteile, daß die Schwingungszahl rasch und leicht geändert werden kann und ein annähernd nach dem Sinusgesetz verlaufender Wechselstrom erzielt wird, was bei den genannten Unterbrechern wegen des auftretenden Öffnungsfunkens nicht der Fall ist.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Einrichtung zur Hervorbringung elektrischer Schwingungen veränderlicher Frequenz mit einem Mikrophon und einem mit diesem in demselben Stromkreis eingeschalteten und auf die Mikrophonmembran einwirkenden Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis eine regelbare Selbstinduktion oder in Parallelschaltung eine Reihe von verschiedenen Selbstinduktionen zur Veränderung der Tonhöhe bezw. der Frequenz des Wellenstromes eingeschaltet ist.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 zur Hervorbringung musikalischer Produktionen, gekennzeichnet durch die Verbindung mehrerer Selbstinduktionen für verschiedene Tonhöhen.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 als Instrument zur Bestimmung von Selbstinduktionen bezw. Selbstinduktionskoeffizienten, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bestimmende Selbstinduktion abwechselnd mit einer oder Reihe von bekannten Selbstinduk-
    eine.r
    die Tonhöhen einen Maßstab der Selbstinduktion
    Bestimmung
    tionen in den Stromkreis eingeschaltet wird, wobei
    für die
    bilden.
  4. 4. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 als Vermittlungsapparat für Telephonanlagen mit beschränkter Teilnehmerzahl, bestehend aus je einem in jeder Teilnehmerstation angeordneten System der genannten Art mit einer der Zahl der übrigen Stationen entsprechenden Anzahl von untereinander verschiedenen, in den Stromkreis parallel eingeschalteten Selbstinduktionen (J) und einem Signaltelephon (P), dessen Membran derart abgestimmt ist, daß sie bloß beim Einschalten einer zugehörigen Selbstinduktion der übrigen Stationen zum Ansprechen gebracht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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