DE146263C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE146263C DE146263C DENDAT146263D DE146263DA DE146263C DE 146263 C DE146263 C DE 146263C DE NDAT146263 D DENDAT146263 D DE NDAT146263D DE 146263D A DE146263D A DE 146263DA DE 146263 C DE146263 C DE 146263C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- self
- induction
- switched
- circuit
- microphone
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000011295 pitch Substances 0.000 claims description 9
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 7
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000006842 Henry reaction Methods 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 230000001131 transforming effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B11/00—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
- H03B11/04—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter
- H03B11/06—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by interrupter by mechanical interrupter
Landscapes
- Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
Description
PATENTAMT.
.M146263 KLASSE 2\g.
Die Erfindung betrifft eine zur Hervorbringung elektrischer Schwingungen dienende
Einrichtung, welche eine rasche Änderung der Schwingungszahl ermöglicht und als Hilfsapparat
zur Bestimmung von Selbstinduktionen, als Bestandteil elektrischer Musikwerke zur Hervorbringung verschieden. hoher Töne
und endlich als Vermittlungsapparat bei Telephonanlagen mit beschränkter Teilnehmerzahl
ίο dienen kann.
Diese Einrichtung, bei welcher die bekannten Wechselwirkungen zwischen einem
Mikrophon und einem mit diesem in demselben Stromkreis eingeschalteten und auf die«
Mikrophonmembran einwirkenden Elektromagneten benutzt werden, kennzeichnet sich dadurch, daß in den Stromkreis eine regelbare
Selbstinduktion oder in Parallelschaltung eine Reihe von verschiedenen Selbstinduktionen
zur Veränderung der Tonhöhe bezw. der Frequenz des Wellenstromes eingeschaltet ist.
Die Schwingungszahl des in dem Stromkreis fließenden Wellengleichstromes, welcher
zwecks Verstärkung des durch die Membranschwingungen hervorgerufenen Tones in bekannter
Weise umgeformt werden kann, ist praktisch durch die Größe der in dem Gesamtstromkreis
vorhandenen Selbsinduktion gegeben; die Tonhöhe kann daher durch entsprechende Wahl der Selbstinduktion festgestellt
bezw. durch Veränderung oder Auswechslung derselben geändert werden.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht
in schematischer Darstellung eine derartige, mit einer Tonverstärkungsvorrichtung
(Telephon) versehene Einrichtung, sowie die Schaltung der einzelnen Bestandteile derselben.
Fig. 2 zeigt die Schaltungsanordnung für eine mit der Einrichtung versehene Teilnehmerstation
einer Telephonanlage.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind in den Stromkreis der Batterie B ein Kohlenmikrophon
K, ein Elektromagnet E und eine Selbstinduktionsspule Jmit veränderlicher Windungszahl
in Reihe eingeschaltet.
Die Membran des Kohlenmikrophons ist entweder aus Eisenblech hergestellt oder, wie
dargestellt, in der Mitte mit einem Eisenplättchen k versehen, welches dem Kern e
des Elektromagneten E gegenübersteht und den Anker desselben bildet.
Beim Schließen des Stromkreises mittels des Tasters T wird die Membran durch den
auf dieselbe bezw. auf das Plättchen k wirkenden Elektromagneten Ee in gleichbleibende
Schwingungen versetzt, die das Entstehen eines Tones verursachen.
Die Tonstärke kann dadurch erhöht werden, daß auf den Elektromagnetkern e eine mit
einem Hörtelephon F verbundene Spule E1
aufgeschoben wird, welche mit der Elektromagnetspule E einen Transformator zur Umformung
des in dem genannten Stromkreis fließenden, undulierenden Gleichstromes bildet.
Da die Tonhöhe von der in dem Gesamtstromkreis vorhandenen Selbstinduktion abhängig
ist, kann durch Veränderung der
Selbstinduktion J bezvv. durch Ein- oder Ausschaltung von Windungen, beispielsweise mittels
eines Gleitkontaktes g oder durch Auswechslung der Induktionsspule J die Tonhöhe
geändert werden.
Die Abhängigkeit der Tonhöhe von der eingeschalteten Selbstinduktion ist durch die
nachstehenden Formeln gegeben:
T = 4·
und
c · log nat
IOO
ioo —ρ
4L c log nat
IOO ·—ρ
In diesen Formeln bedeuten:
η die Schwingungszahl pro Sekunde; T die Schwingungsdauer in Sekunden;
W den Widerstand des Stromkreises in Ohm;
c eine numerische Größe, die sich mit der Schwingungszahl ändert;
ρ die Anzahl der Prozente, um die sich die Mikrophonstromstärke ändert, und
L den Selbstinduktionskoeffizienten in Henry.
Nach obigen Formeln ergibt sich: i) L = 0,04 Henry,
W= 24 Ohm,
c = 37, ρ = 0,8,
T = 0,002,
η = 5OO.
L = ο,οδ Henry,
W = 24 Ohm,
c = 38,
ρ = 0,76,
T= ^
37 · 2,3 log 1,008,
3)
4)
24
T = 0,00286, η = 35Ο.
L = o,o8 Henry, W= 24 Ohm, c = 42, ρ = 0,62,
0,08
24Γ
1 = 0,00327, κ = 300.
L = 0,1 Henry, W= 24 Ohm, c = 46,
ρ = 0,48, 0,1
38 · 2,3 log 1,0076,
T= 4
42 · 2,3 log 1,0062,
ν = 4
I ^^ 0,00366,
II = 270.
46 · 2,3 log 1,0048,
L — 0,12 Henry,
W= 240hm,
c = 50,
P = 0,4,
W= 240hm,
c = 50,
P = 0,4,
T = 4 -^L
T = 0,004,
Π = 250.
5O · 2,3 log 1,004,
Durch Einschalten verschiedener Selbstinduktionen in ein System der beschriebenen
Art kann ein Musikwerk gebildet werden, welches beispielsweise mittels einer Tasteneinrichtung
oder in anderer Weise gespielt werden' kann.
Die beschriebene Einrichtung kann auch zur Bestimmung von Selbstinduktionen verwendet
werden.
Die zu bestimmende Selbstinduktion wird abwechselnd mit einer oder einer Reihe von
bekannten Selbstinduktionen in den Stromkreis eingeschaltet, wobei die Tonhöhen einen Maßstab
für die Bestimmung der Selbstinduktion bilden, eventuell die Berechnung derselben ermöglichen.
Im nachfolgenden ist die Verwendungsweise der Einrichtung für Telephonanlagen beschrieben.
In dem dargestellten Falle sind vier Teilnehmerstationen J1 bis I4 gedacht, von denen
eine Station, nämlich Ii, in Fig. 2 dargestellt ist.
Jede Station erhält ein Mikrophon K, welches in bekannter Weise mit einem Elektromagneten
E in den Stromkreis der Batterie B in Reihe eingeschaltet ist, und eine der Zahl
der übrigen Stationen entsprechende Anzahl von Selbstinduktionsspulen J1J2/3 mit verschiedenen
Windungszahlen, welche Spulen in den Stromkreis parallel eingeschaltet sind lind
durch die Doppeltaster i1 i2 i3 einzeln angeschlossen
werden können.
Jede Station ist durch je eine Fernleitung!,4
mit der Zentrale verbunden. In diese Leitung ist eine Batterie Q, die eine Spule des Sprechtransformators
"U1: der eine Kontakt hl des
Hebelumschalters H und der Hörapparat F des Telephons in Reihe geschaltet. Die zweite
Spule des Sprechtransformators U ist an den Hebelumschalter ii angeschlossen, dessen fester
Kontakt h'2 über ein Signaltelephon P an den Umschalter S gelegt ist, der in der einen
(voll gezeichneten) Stellung mit dem einen Teil der Fernleitung L* verbunden ist, in der
zweiten (durch gestrichelte Linien angedeuteten) Stellung das Signaltelephon P ausschaltet.
Der zweite feste Kontakt h3 des Hebelumschalters H ist an den Mikrophonstromkreis
angeschlossen und die Tonver-Stärkungsspule E1 ist in einem Nebenschluß %
der Fernleitung Z.4 eingeschaltet.
Das Signaltelephon P jeder Station besitzt eine Membran, welche für eine der Selbstinduktionen
J der übrigen Stationen abgestimmt ist.
Da die Fig. 2 die Station /4 darstellt, so
ist die Membran des Signaltelephons P dieser Station für die Selbstinduktion der (nicht
dargestellten) Spule J4 in den drei übrigen Stationen I1 bis 73 abgestimmt. Durch diese
Einrichtung wird erzielt, daß das Signaltelephon einer der Stationen bloß beim Einschalten
der zugehörigen Selbstinduktion der übrigen Stationen zum Ansprechen gebracht werden kann.
Die beschriebene Einrichtung bietet gegenüber den bisher gebräuchlichen Unterbrechern
(Stimmgabeln, Saiten, Neef'schen Hammer)
. die Vorteile, daß die Schwingungszahl rasch und leicht geändert werden kann und ein
annähernd nach dem Sinusgesetz verlaufender Wechselstrom erzielt wird, was bei den genannten
Unterbrechern wegen des auftretenden Öffnungsfunkens nicht der Fall ist.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Einrichtung zur Hervorbringung elektrischer Schwingungen veränderlicher Frequenz mit einem Mikrophon und einem mit diesem in demselben Stromkreis eingeschalteten und auf die Mikrophonmembran einwirkenden Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreis eine regelbare Selbstinduktion oder in Parallelschaltung eine Reihe von verschiedenen Selbstinduktionen zur Veränderung der Tonhöhe bezw. der Frequenz des Wellenstromes eingeschaltet ist.
- 2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 zur Hervorbringung musikalischer Produktionen, gekennzeichnet durch die Verbindung mehrerer Selbstinduktionen für verschiedene Tonhöhen.
- 3. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 als Instrument zur Bestimmung von Selbstinduktionen bezw. Selbstinduktionskoeffizienten, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bestimmende Selbstinduktion abwechselnd mit einer oder Reihe von bekannten Selbstinduk-eine.rdie Tonhöhen einen Maßstab der SelbstinduktionBestimmungtionen in den Stromkreis eingeschaltet wird, wobei
für die
bilden. - 4. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1 als Vermittlungsapparat für Telephonanlagen mit beschränkter Teilnehmerzahl, bestehend aus je einem in jeder Teilnehmerstation angeordneten System der genannten Art mit einer der Zahl der übrigen Stationen entsprechenden Anzahl von untereinander verschiedenen, in den Stromkreis parallel eingeschalteten Selbstinduktionen (J) und einem Signaltelephon (P), dessen Membran derart abgestimmt ist, daß sie bloß beim Einschalten einer zugehörigen Selbstinduktion der übrigen Stationen zum Ansprechen gebracht werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE146263C true DE146263C (de) |
Family
ID=413554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT146263D Active DE146263C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE146263C (de) |
-
0
- DE DENDAT146263D patent/DE146263C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2060064A1 (de) | Sprechnetzwerk fuer Telefonapparate | |
| DE146263C (de) | ||
| DE1447437C3 (de) | Elektronisches Tasteninstrument | |
| DE443536C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Erzeugung von Toenen (Musikinstrument) | |
| DE1008786B (de) | Vorrichtung zur Feststellung des Wertes von Muenzen bei Muenzfernsprechern od. dgl. | |
| DE1102817B (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur UEbertragungtonfrequenter Signale | |
| DE35657C (de) | Neuerungen in der Telegraphie und Telephonie | |
| DE208795C (de) | ||
| AT67612B (de) | Einrichtung zur Beeinflussung der nutzbar abzugebenden Ströme oder Energiemengen bei Erzeugern für schnelle elektrische Schwingungen mit statischen Transformatoren. | |
| DE141935C (de) | ||
| AT227792B (de) | Telephon-Teilnehmerschaltung | |
| DE290109C (de) | ||
| DE573080C (de) | Roehrengenerator, insbesondere Tongenerator, fuer elektrische Musik | |
| DE397846C (de) | Elektromagnetisch betriebenes akustisches Signalinstrument, bei dem zur Verminderung der Tonstaerke in die Leitung des Betriebselektromagneten ein Widerstand einschaltbar ist | |
| DE584092C (de) | Musikinstrument mit Tonerzeugung durch elektrische Schwingungskreise | |
| AT16936B (de) | Vielfachtelegraph. | |
| AT29571B (de) | Vorrichtung zur Erzeugung und Übertragung von Musik auf elektrischem Wege. | |
| DE108037C (de) | ||
| DE309138C (de) | ||
| DE281503C (de) | ||
| DE156113C (de) | ||
| DE152714C (de) | ||
| DE183948C (de) | ||
| DE439769C (de) | Verfahren und Anordnung zur Telephonie und Telegraphie mit elektrischen Wellen laengs Draehten | |
| DE1069754B (de) | Verfahren zur elektrischen Übertragung von Schalt'befehlen in Fermmclde- und Fernsteuerungsanlagen mittels Wechselspannung verschiedener Frequenzen |