DE573080C - Roehrengenerator, insbesondere Tongenerator, fuer elektrische Musik - Google Patents

Roehrengenerator, insbesondere Tongenerator, fuer elektrische Musik

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DE573080C
DE573080C DEL79879D DEL0079879D DE573080C DE 573080 C DE573080 C DE 573080C DE L79879 D DEL79879 D DE L79879D DE L0079879 D DEL0079879 D DE L0079879D DE 573080 C DE573080 C DE 573080C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H1/00Details of electrophonic musical instruments
    • G10H1/02Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos
    • G10H1/04Means for controlling the tone frequencies, e.g. attack or decay; Means for producing special musical effects, e.g. vibratos or glissandos by additional modulation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Röhrengenerator, insbesondere Tongenerator, für elektrische Musik Vorliegende Erfindung betrifft einen Röhrengenerator, der für alle Zwecke, wo ein Generator veränderlicher Frequenz gebraucht wird, insbesondere für elektrische Musik, geeignet ist.
  • Nach den bisher bekannten Verfahren wird die Änderung der Frequenz von Röhrengeneratoren in der Weise vorgenommen, daß eines der die Frequenz bestimmenden Schwingkreiselemente geändert wird. Bei Hochfrequenz wird vorzugsweise die Kapazität variabel gestaltet, bei Mittel- und Tonfrequenz wird daneben oder auch allein die Induktivität verändert. Diese Änderung der Induktivität kann bei eisengefüllten Spulen u. a. durch Änderung des Sättigungsgrades .des Eisens vorgenommen werden.
  • Im vorliegenden Falle wird zur Änderung der wirksamen Induktivität ebenfalls die Sättigungsänderung des Eisenkerns durch einen zusätzlichen Strom benutzt, der eine entsprechende Vormagnetisierung des Eisenkerns hervorruft. Das Neue daran ist, daß die den vormagnetisierenden Fluß erzeugende Spule gegenüber der Schwingkreisspule entkoppelt ist, welches deshalb von Vorteil ist, weil dadurch eine zusätzliche Dämpfungserhöhung der Schwingkreisspule vermieden wird.
  • Derartige Anordnungen sind bereits für Zwecke der T-astung und Modulation von Radiosendern benutzt worden (Pungsdrossel).
  • Im folgenden sei nun eine solche Spulenanordnung beispielsweise beschrieben: In Fig. i sind KI und K2 zwei gleiche Eisenkerne, auf denen je zur Hälfte die Spulen L1 und L2 aufgebracht sind. Die Vorinagnetisierungsspule M umfaßt je einen Schenkel der beiden Eisenkerne. Es ist nun leicht einzusehen, daß bei geeigneter Zusammenschaltung der jeweiligen Spulenhälften von L1 und L2 in der Spule M kein Strom induziert wird, während andererseits die Spule M bei Stromdurchgang eine Vormagnetisierung beider Kerne bewirkt. Fig. 2 zeigt praktisch dasselbe, nur sind die beiden von der Magnetisierungswicklung umgebenen Schenkel zu einem vereinigt.
  • Fig. 3 und q. zeigen Beispiele derartiger Induktivitäten in Röhrengeneratoren, Fig. 3 eine Rückkopplungsschaltung, Fig. 4 einen Dynatrongenerator.
  • Bei der Dimensionierung einer derartigen Drossel oder eines Transformators ist es wichtig, die Vormagnetisierungsspule so zu bemessen, daß das Verhältnis L möglichst klein wird, um einen schnellen Stromanstieg und damit sofort einen konstanten Ton zu erhalten.
  • Die Stromregulierung in der Vormagnetisierungsspule und die dadurch bewirkte Frequenänderung wird zweckmäßig durch einen OhmschenVorwiderstand vorgenommen, der für Zwecke- der elektrischen Musik als Manual ausgebildet werden kann oder als Tastatur, bei der durch Drücken auf bestimmte Tonhöhen abgeglichene Widerstände eingeschaltet werden. Fig. 5 zeigt das Prinzip einer derartigen Tastatur.
  • Die Regulierung der Lautstärke wird man vorteilhafterweise durch verschieden starken Druck auf die Tasten vornehmen, beispielsweise indem das Grundbrett für die Tastatur hinten in einem Scharnier gelagert ist und vorn durch Federdruck gehalten wird. Diese Bewegung wird in geeigneter Weise auf einen regelbaren Widerstand, Potentiometer oder sonstige variable Kopplung übertragen, welche die Lautstärkenreglung besorgt.
  • Genügt der auf diese Weise überstrichene Frequenzbereich nicht, so wird das Grundbrett unterteilt, wobei durch eine Gruppe von Tasten ein Kontakt betätigt wird, der vor der Einschaltung des Generators durch Zuschaltung von Kondensatoren den Frequenzbereich verschiebt. Durch sinngemäße Abwandlung dieser Methode kann auch bei Verwendung eines Manuals für gleitende Tonänderung eine Verschiebung des Frequenzbereichs erfolgen (s. Fig. 6).
  • Für Zwecke der elektrischen Musik ist es von Vorteil, die Wicklung des Widerstandsdrahtes auf dem Trägerkörper bzw. die Größe der Festwiderstände bei Verwendung einer Tastatur so zu bemessen, daß gleichen Weglängen gleiche Tonhöhenänderungen entsprechen. Um dann die Spielmethode während des Spieles ändern oder auch um mehrstimmig spielen zu können, ist die Kombination einer Tastatur mit einem oder mehreren Manualen, unter Verwendung eines oder mehrerer Generatoren, vorzusehen. Zum Verschieben des Tonbereiches in kleineren Grenzen zum Zwecke der Stimmung wird ein besonderer, variabler Widerstand in Reihen-, Parallel- oder Potentiometerschaltung vorgesehen.
  • Sollen mit dem Generator auch Wobbeltöne erzeugt werden, sei es für Zwecke der elektrischen Musik (Tremolo, Triller o. dgl.), _ sei es für Meßzwecke, so wird dem vormagnetisierenden Fluß ein Wechselfluß geeigneter Frequenz, Amplitude und Kurvenform (sin, Rechteck o. dgl.) überlagert. Da die- Schaltelemente des Generators zweckmäßigerweise zunächst so dimensioniert werden, daß sinusförmige Wechselströme entstehen, die bei Verwendung als Musikinstrument vielseitige Ausdrucksmöglichkeiten vermissen lassen, so ist der Generator vorteilhaft mit einer bekannten Klangfarbenänderungseinrichtung zu kombinieren.
  • Ein Generator in der oben beschriebenen Form zeichnet sich, durch sehr großen Frequenz- und Klangumfang aus, der sowohl gleitend als auch stufenweise bestrichen werden kann. Die zu seinem Betriebe nötigen Energien sind äußerst gering. Mit einem normalen Verstärkerrohr lassen sich bequem Zimmerlautstärken .erreichen. In dieser Hinsicht ist er deshalb sowohl für Meßzwecke als auch bei Benutzung als Musikinstrument sehr geeignet.

Claims (2)

  1. PATGNTANSL'LtÜC:lll3: r. Röhrengenerator, insbesondere Tongenerator, für elektrische Musik, bei dem die Tonhöhe durch entsprechende Vormagnetisierung des Eisenkerns der frequenzbestimmenden Selbst- oder Gegeninduktivität eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisenspule nach Art einer Tast- bzw. Modulationsdrossel so ausgebildet ist, daß in der MagnetisieTungswicklungWechselströme der Generatorfrequenz nicht induziert werden.
  2. 2. Tongenerator nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung von Wobbeltönen Sättigungsänderungen im Eisenkern durch zusätzlichen Wechselstrom geeigneter Frequenz benutzt werden.
DEL79879D 1931-11-24 1931-11-24 Roehrengenerator, insbesondere Tongenerator, fuer elektrische Musik Expired DE573080C (de)

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DE (1) DE573080C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3180918A (en) * 1961-01-26 1965-04-27 Conn Ltd C G Tone generator system
US3247311A (en) * 1960-08-31 1966-04-19 Jenny Georges Electronic musical instrument

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3247311A (en) * 1960-08-31 1966-04-19 Jenny Georges Electronic musical instrument
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