DE538692C - Waage mit Erweiterung des Waegebereiches - Google Patents

Waage mit Erweiterung des Waegebereiches

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DE538692C
DE538692C DEH116517D DEH0116517D DE538692C DE 538692 C DE538692 C DE 538692C DE H116517 D DEH116517 D DE H116517D DE H0116517 D DEH0116517 D DE H0116517D DE 538692 C DE538692 C DE 538692C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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Description

  • Waage mit Erweiterung des Wägebereiches Um die Leistungsfähigkeit von Waagen zu erhöhen, hat man bereits neben dem Neigungsgewicht, Laufgewicht o. dgl. aufbringbare Zusatzgewichte angewendet. Es gibt ferner schon Waagen, bei welchen diese Zusatzgewichte selbsttätig in Wirksamkeit treten, wenn die Belastung der Waage den normalen Wägebereich überschreitet. Es sind weiterhin Wägevorrichtungen bekannt geworden, bei denen ein schwenkbares Zusatzgewicht an der Waage vorgesehen ist und im Bedarfsfalle durch einfaches Umlegen des Gewichtes von dem Benutzer der Waage von der Vorratsstellung in die Gebrauchsstellung leicht übertragen werden kann. Die Erfindung betrifft nun eine Waage mit Erweiterung des Wägebereiches durch von Hand aufsetzbare lose Zusatzgewichte. Sie bezweckt, die Aufgabe der von Hand aufsetzbaren losen Zusatzgewichte zu erleichtern und zu beschleunigen. Ihre wesentlichen Kennzeichen sind darin zu sehen, daß bei Anwendung mittels einer Sturzbewegung übertragbarer, aus einem Kopf und einem Fuß bestehender Gewichte der Fuß der Gewichte mehrere Schwingzapfen oder Zapfenlager aufweist und daß durch die besondere Ausbildung der zur Unterstützung der Sturzgewichte dienenden Bänke die Sturzgewichte eine derartige Schräglage einnehmen, daß ein seitlicher Stoß gegen den Kopf der Gewichte genügt, um sie aus einer Endlage in die andere zu kippen. Diese Kippbewegung wird noch dadurch erleichtert, daß der Kopf der Gewichte bei ihrer Auflagerung auf der zugehörigen Bank über die Bank hinausragt, so daß durch einen seitlichen Fingerdruck oder Stoß gegen den Kopf die Sturzbewegung von der einen Bank auf die andere eingeleitet werden kann.
  • Die Zeichnungen stellen verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar.
  • Abb. i zeigt im Aufriß eine Waage mit losen, kippbaren Zusatzgewichten; Abb. a zeigt schaubildlich eine Bank für diese Gewichte; Abb.3 zeigt ein derartiges Gewicht im Aufriß ; Abb. ,¢ ist ein Schnitt durch ein ähnliches umkippbares Zusatzgewicht; Abb. 5 zeigt das in Abb. 3 dargestellte Gewicht von vorn gesehen; Abb. 6 stellt eine Reihe verschieden schwerer Gewichte auf der zugehörigen Bank dar; Abb. 7 zeigt eine andere Form eines solchen Gewichtes im Vergleich mit einem gleichwertigen ringförmigen Zusatzgewicht; Abb. 8 zeigt eine andere Form eines solchen Gewichtes mit zugehörigen Bänken, von der Seite her gesehen; Abb. g zeigt eine Ausführungsform eines solchen Zusatzgewichtes, dessen Umkippung in mehr als zwei Bögen stattfindet; Abb. io ist eine Seitenansicht von Hängerahmen, welche mehrere Bänke für Zusatzgewichte in Ruhe- und Arbeitslage enthalten. Die in Abb. i gezeigte Tischwaage hat eine Grundplatte i, auf welcher der Waagebalken :2 mit den an ihm befestigten Schneiden 3 unter Vermittlung der Ständer 4 gehalten wird. Der Waagebalken ist, wie in Abb. 2 ersichtlich, nach der einen Seite hin als ein gegabelter Balken mit den beiden Schenkeln 5 ausgebildet. An diesem Ende steht der Waagebalken durch das Stahlband 8 o. dgl. mit einer Scheibe g in Verbindung, die ihrerseits mit dem Gegengewicht io und dem Zeiger i i verbunden ist, der über der Skala 12 spielt. Das abzuwägende Gut ruht auf der Lastschale 13, die sich auf den Schneiden 14 des Waagebalkens abstützt und durch die Lenker 15 bei der Ausschwingung des Balkens in bekannter Weise parallel geführt wird.
  • An diesem Waagebalken ist ferner eine Stütze 17 für die im Gebrauch befindlichen Zusatzgewichte angeordnet. Sie ruht auf den Schneiden 18 des Waagebalkens und ist ebenfalls durch die Lenker ig parallel geführt. Gegenüber dieser beweglichen Stütze 17 ist eine andere feste Stütze 2o vorhanden, auf welcher die nicht im Gebrauch befindlichen Zusatzgewichte ruhen.
  • Die beiden Stützen 17 und 2o erscheinen als Bänke, die sich quer zum Waagebalken 2 erstrecken. Sie haben eine in Längsrichtung verlaufende vertiefte Lagerfläche 21, nach Art einer Rinne ausgebildet, sowie einen Oberteil 22-, dessen Neigung so gewählt ist, daß bei Aufbringung von Gewichten auf die Gebrauchsstütze 17 die Schwerpunkte dieser Gewichte in einer senkrechten Ebene liegen, welche die Schneiden 18 enthält. Auf beiden Stützen oder Bänken 17 und 2o nehmen also die Gewichte eine Schräglage ein, die verbürgt, daß selbst bei lebhaften Ausschwingungen des Waagebalkens ein Abgleiten oder Verrutschen der Gewichte verhindert wird.
  • Abb. 6 zeigt eine derartige Bank 23 mit einer größeren Anzahl von Gewichten 25 bzw. 35, die, von der Seite gesehen, die gleichen Umfangslinien aufweisen, von vorn gesehen jedoch sich voneinander durch ihre Breite unterscheiden, so daß auch hier die Zusammenzählung der im Gebrauch befindlichen Zusatzgewichte nicht die geringsten Schwierigkeiten bereitet. Auf der in Abb. 6 gezeigten Bank 23 sind die Lagerflächen 2i für die einzelnen Gewichte voneinander durch kurze Rippen 24 getrennt, um auf diese Weise zu verbürgen, daß jedes Gewicht von seiner Lage auf einer Bank auf eine ganz bestimmte Sitzfläche an der gegenüberliegenden Stütze einfällt.
  • Die umkippbaren Gewichte 25 (Abb. i und 4) bestehen aus einem Kopf 26, einem Fuß 27 und einem diese beiden Teile verbindenden Steg 28. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Hauptmasse des Gewichtes im Kopf 26 liegt, der bei der Ausführungsform nach Abb. i und 3 bis 6 zylindrisch gewählt ist, wobei sich der Steg 28 radial zum Zylinder erstreckt und an seinem unteren Ende vorzugsweise einheitlich mit einem quer zum Steg 28 verlaufenden Fuß 27 ausgebildet ist. Während nach Abb. i und 4 der Steg; Fuß und Kopf in einem Stück vergossen sind, bestehen Steg und Fuß nach Abb. 3 und 5 aus gebogenen Blechstreifen, die fest mit dem Gußkopf vereinigt sind.
  • Infolge der Gegenüberstellung der Bänke 17 und 2o und der Anordnung eines Fußes, der bei Einleitung der Kippbewegung mit dem'vorher hochstehenden Ende auf die gegenüberliegende Bank auffällt, um dann die Fortsetzung der Kippbewegung um das nunmehr aufruhende Ende des Fußes möglich zu machen, genügt ein ganz kleiner nahezu waagerechter Stoß gegen den Kopf 26 zur Übertragung des Gewichtes von einer Bank auf die andere. Selbst ein ganzer Satz von solchen Gewichten kann durch eine einfache Handbewegung, wie in Abb.6 gezeigt, mit einemmal von der einen Bank auf die andere übertragen werden.
  • Die Sicherheit dieser Übertragung wird noch dadurch erhöht, daß an den Längsrändern des Fußes 27 entsprechend ausgebildete Abstützstellen 29 (Abb. i und 4) angeordnet sind, deren Ausbildung den Lagerflächen 21 der Bänke 17, 2o entspricht. Eine genaue Einpassung dieser Abstützstellen 29 in die Lagerflächen 21 der Bänke ist aber nicht unbedingt notwendig. Die Abstützstellen 29 sind so ausgebildet, daß bei Ausübung eines schwachen Stoßes gegen die schwereren Köpfe der Gewichte eine Abgleitung der Gewichte von diesen Lagerflächen nicht stattfindet, wohl aber eine Sturzbewegung gegen die gegenüberliegende Bank hin.
  • Nach Abb. 4 ist der Steg 28 durch eine Rippe 30 etwas versteift, und der Fuß hat, in der Achsrichtung des- Kopfes gemessen, dieselbe Ausdehnung wie der Kopf selbst. Bei der in Abb. 3 und 5 dargestellten Ausführungsform bestehen Steg und Fuß aus dem zurechtgefalteten Blechstreifen 32, welcher ebenfalls an den Rändern des Fußes so gebogen ist, daß hier Stützstellen 33 entstehen, die zum Eingriff auf die entsprechenden Lagerflächen der Bänke gelangen. Während nach Abb. 3 und 5 die Breite des Fußes 32, in der Achsrichtung des Kopfes gemessen, dieselbe ist wie die Achslänge des Kopfes, haben nach Abb. 6 mehrere Gewichte 35 Füße, die breiter sind als diese Achslängen, so daß gegebenenfalls die Sitzbreite aller Gewichte auf den Bänken gleichförmig gehalten sein kann. Die Neigung der Auflagerflächen 22 an den Bänken und die Abmessungen der Füße an den losen Gewichten sind so gewählt, daß bei größter Ausschwingung des Waagebalkens das hochgestellte Ende jedes Fußes der auf der tiefer liegenden Bank befindlichen Gewichte über der gegenüberliegenden Bank verbleibt, wie dies beispielsweise aus Abb. i ersichtlich ist. Dadurch wird erreicht, daß bei der Übertragung der Gewichte von einer Bank auf die andere, selbst wenn letztere höher stehen sollte als erstere, das Gewicht zunächst eine Fallbewegung ausführt und dadurch ohne wesentliche Nachhilfe fast selbsttätig in die neue Lage eintritt.
  • Es geht dies auch besonders aus Abb.8 und 9 hervor, die deutlich zeigen, daß die Enden der Füße selbst in den Grenzstellungen, welche die beiden Bänke gegeneinander einnehmen, immer noch höher liegen als die gegenüberliegende höhere Bank. So zeigt Abb. 8 beispielsweise ein Zusatzgewicht 4o einfacher Ausbildung mit einem Fuß 44 dessen Schwingpunktansätze 42 in den Lagerflächen 43 der Bank 44 bzw. 45 Platz finden. Infolge der verhältnismäßig schweren Ausführung des Steges zwischen dem Kopf und Fuß stützt sich der Kopf des Gewichtes nicht auf den Bänken selbst ab, und die nach oben gehenden Wände derselben sind deshalb einfach als gerade dünne Wände ausgebildet. Der Abstand der höher stehenden Abstützstelle 42 von der der linken Bank 45, auf welcher dieses Gewicht gerade ruht, ist größer als der Höhenabstand zwischen den beiden Bänken, und es fällt also auch bei dieser Anordnung bei Ausübung eines Stoßes das Gewicht sachte in die gegenüberliegende Bank .45 ein.
  • Bei der in Abb. 7 gezeigten Ausführungsform befindet sich das Gewicht 46 gerade im Übergang von einer Bank zur anderen. Während in den bis jetzt dargestellten Ausführungsformen die Bänke mit Lagerflächen versehen waren, in welche die Stützstellen der Gewichte eintraten, hat bei dieser Ausführungsform der Fuß 47 konkav ausgebildete Abstützstellen 48, in welche Ansätze 49 der Bänke eindringen.
  • Diese Ausführungsform zeigt auch den Vergleich eines solchen mit breitem Fuß versehenen Gewichtes, dessen Hauptmasse in einem gewissen Abstand von dem Fuß liegt, mit einem Ringe 5o von gleichem Gewichtswert, der in ähnlicher Weise Verwendung finden könnte, der jedoch bei seiner Übertragung von der Ruhestellung in Gebrauchsstellung oder umgekehrt infolge der verhältnismäßig großen Abmessungen viel mehr Platz in Anspruch nehmen würde und natürlich auch bei dieser Übertragung nicht eine einfache Kipp-Bewegung, sondern eineAbwälzung zu machen hätte, durch die die Übertragung nicht so glatt und augenblicklich vor sich ginge, wie bei der Stürzung. Das Gewicht ist hier in der Mittellage gezeigt. Es hat bereits von seiner Ruhelage den ersten Teil der Bewegung gemacht und mit der linken Abstützstelle 48 Lagerung auf der linken Bank 49 gefunden, so daß die Fortsetzung der Bewegung nunmehr um diese linke Abstützstelle als Schwingpunkt stattfindet.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 9 sind die Bänke 5, und 52 mit j e zwei Lagerflächen 53 und 54 versehen. Entsprechend der Doppelanordnung dieser Lagerflächen auf jeder der Bänke hat auch das Gewicht 55 eine Abstützstelle, die während des Überganges von der einen Lage in die andere Lage benutzt wird. Dieses Gewicht hat wieder den Fuß 56, dessen Ränder die Abstützansätze 57 tragen, und in der Mitte des .Fußes ist eine zusätzliche Abstützstelle 58 vorgesehen. Beim übergang von einer niedrigeren Bank 52 auf eine höhere Bank 51 tritt nach Einleitung der Kippbewegung um die Lagerstelle 53 erst die mittlere Stützstelle 58 in Eingriff mit der Lagerfläche 54 der gegenüberstehenden Bank. Die eingeleitete Kippbewegung wird dann in einem Bogen fortgesetzt, dessen Mittelpunkt die Eingriffsstelle des mittleren Stützansatzes 58 auf der unteren Lagerfläche 54 ist. Es fällt dann der andere Stützansatz 57 in die höhere Lagerfläche 53 der gegenüberstehenden Bank ein, und nunmehr wird die Schwingbewegung um diese Eingriffsstelle vollendet, bis das Gewicht in seiner neuen Lage aufruht. Während bei den bisher dargestellten Ausführungsbeispielen die Kippbewegung in zwei Bögen vollzogen wurde, setzt sich die Kippbewegung bei der Ausführungsform nach Abb. 9 aus drei solcher Bögen P, R, S zusammen.
  • Die Waage, deren Einzelteile in Abb. io gezeigt sind, zeichnet sich nun dadurch aus, daß mehrere Sätze von Bänken in Übereinanderanordnung mit dem festen Gestell - der Waage und mit einem beweglichen Teil derselben verbunden sind. Das Festbrett 6o der Waage hat oben eine Stütze 61, beispielsweise aus starkem Blech o. dgl. bestehend, und hat auch unten ein zweites Hängegestell 62, das entweder als Bank ausgebildet ist oder mit einer oder mehreren Bänken 64 aus steifem Blech ausgerüstet ist. Um dieses Hängegestell 6-,> mit Sicherheit an der Waage anzubringen, erstreckt sich ein anderer winkelartig gebogener Stützarm 65 von diesem Gestell aus zu einem festen Gestellteil. Auch die obere Stütze 61 hat eine Lagerfläche, in der die Fußansätze der Gewichte 25 einfallen, wenn letztere auf diese Bank übertragen werden sollen. In ähnlicher Weise sind auch die anderen Bänke dieses Festgestelles 62 mit solchen Lagerflächen versehen.
  • An dem Waagebalken68 ist nun durch eine Hängevorrichtung 69 ein anderes Gestell 70 angeordnet, und an diesem Gestell befinden sich ungefähr in Gegenüberlage zu den Bänken 61, 64, 63 die Bänke 74 72, 73. Während die kleineren Gewichte 25, die über dem Stützbrett 6o der Waage den Bänken 71 und 61 zugeordnet sind, die gleiche Form haben mögen wie die früher beschriebenen Gewichte 25, haben die Gewichte 74 der unmittelbar Barunterliegenden Bänke 72, 64 in dem Kopf eine Aushöhlung, die das Einlegen eines Fingers und die Umkippung dieser Gewichte von einer Bank auf die andere erleichtert. Die untersten Gewichte 75 haben eine ähnliche Aushöhlung im Kopf und haben außerdem die drei Füße, welche mit Bezug auf Abb. 9 bereits beschrieben wurden und welche eine Übertragung in drei Teilbögen von der einen Bank auf die andere herbeiführen. An den beiden Gestellen 62 und 7o befinden sich auch nachgiebige Haltevorrichtungen 76, die eine zufällige Umwerfung der Gewichte 75 aus der einen in die andere Lage verhindern.
  • Damit der am Waagebalken unterstützte Hängerahmen 70 sowohl im belasteten als auch im unbelasteten Zustande im wesentlichen dieselbe Lage mit gegenüber einer durch seinen Aufhängepunkt gehenden Senkrechten einnimmt, ist an ihm ein Gewicht 77 angeordnet, und er besitzt außerdem einen zur Aufnahme von Schrot o. dgl. bestimmten Hohlkörper 78, durch dessen Füllung oder Entleerung mit kleinen schweren Gewichten die Ruhelage des Hängerahmens 7o genau bestimmt werden kann.
  • Eine Prüfung der richtigen Einstellung dieses Hängerahmens 7o mit Bezug auf die Stützstelle am Waagebalken wird dadurch erleichtert, daß ein Stift 79 des festen Armes 65 durch eine Bohrung einer Platte 8o des schwingbaren Rahmens 7o hindurchragt. Die richtige Lage dieser Bohrung mit Bezug auf den Stift gibt dem Benutzer der Waage Gewißheit über die richtige Aufhängung des Rahmens 70.'

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Waage mit Erweiterung des Wägebereiches durch von Hand aufsetzbare lose Zusatzgewichte, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung mittels einer Sturzbewegung übertragbarer, ,aus einem Fuß und Kopf bestehender Gewichte der Fuß der Gewichte mehrere Schwingzapfen (29) bzw. Zapfenlager aufweist und daß durch die besondere Ausbildung der zur Unterstützung der Sturzgewichte dienenden Bänke (i7, 2o) die Sturzgewichte in ihren Endlagen eine derartige Schräglage einnehmen, daß ein seitlicher Stoß gegen den Kopf (25) der Gewichte genügt, um sie aus einer Endlage in die andere zu kippen.
  2. 2. Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (25, 46, 55) der Gewichte bei Auflagerung dieser Gewichte auf der zugehörigen Bank (2o, 17) über die Bank hinausragt und an jeder Bank zugänglich ist, damit durch einen seitlichen Stoß gegen den Kopf die Übertragung von der einenBank auf die andere herbeigeführt werden kann.
  3. 3. Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß infolge der Schräglage der Gewichte in ihren Endstellungen der freiliegende Rand (29) des Fußes sich immer oberhalb der Auflagerstelle (21) der gegenüberliegenden Bank befindet, so daß selbst bei Übergang von einer tiefer liegenden Bank zu einer höher liegenden die freie Kante (29) des Fußes eine Bewegung nach abwärts ausführt.
  4. 4. Waage nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bank (i7, 2o) mit einer Auflagerfläche (2i) für den entsprechenden Schwingzapfen (29) des Gewichtes versehen ist, um bei übertragung des 'Gewichtes von einer Bank auf die andere diese Übertragung in mindestens zwei Schwingbewegungen, je eine um jeden Zapfen (29), durchzuführen.
  5. 5. Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänke (i7, 20) mit Längsnuten (2i) ausgerüstet sind, die als Auflagerflächen für die Schwingzapfen (29) der Gewichte dienen, um diese Gewichte in Reihenanordnung nebeneinander auf diesen Stützen (i7, 20) in-Stellung zu halten.
  6. 6. Ausführungsform der Waage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außer den an jedem Fußende derGewichte angeordneten Schwingzapfen (57), um welche die Gewichte bei ihrer Sturzbewegung der Reihe nach zwei Schwingbewegungen ausführen, an jedem Gewicht eine dritte Schwingstelle (58) angeordnet ist, die während der Sturzbewegung zeitweise zur Unterstützung des Gewichtes gebraucht wird und die Sturzbewegung in drei aufeinanderfolgende Schwingungen zerlegt.
  7. 7. Waage nach Anspruch i mit mehreren übereinander angeordneten Bänken für die Sturzgewichte, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise sowohl am festen Waagengehäuse (6o) als auch an der beweglichen Lastausgleichsvorrichtung (68) Rahmen (62, 7o) angeordnet sind, welche die übereinanderliegenden Gewichtsbänke oder Rasten (63, 64, 61 bzw. 73, 72, 71) enthalten, die für die Aufnahme der Sturzgewichte (25', 74, 75) eingerichtet sind (Abb. to). B. Waage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der an den beweglichen Teil (68) der Waage angeschlossene Rahmen (70) mit einer größeren Anzahl von seitlich aus dem Rahmen (70) herausragenden Bänken (7r, 72, 73) zur Aufnahme der schräg liegendenSturzgewichte durch ein besonderes Ausgleichsgewicht (77) und einen Führungsstift (79) gegenüber seinem Aufhängepunkt (69) stets in einer ganz bestimmten unveränderlichen Lage erhalten wird.
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