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Registrierkasse für Einzel- und mehrpostenbeträge, Zwischen- und Endsummen
Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse für Einzel- und Mehrpostenbeträge sowie
Zwischen- und Endsummen mit Sonder- (Geschäftsart-; Verkäufer-) Tastenbänken und
diesen zugeordneten Zählwerken zum Anzeigen der Anzahl ihrer Benützung.
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Gemäß der Erfindung ist die Fortschaltung der Zählwerke von der Einstellung
des Gangartsteuers (Summenziehhebel) in der Weise abhängig gemacht, d:aß bei Registrierung
von Mehrpostenbeträgen die Zählwerke nur einmal, und zwar erst beim zweiten (für
Summenabnahme erforderlichen) Maschinengang oder dem den eigentlichen Summenziehvorgang
bewirkenden Gang ein- oder fortgeschaltet werden. Dabei können der Einstellung der
Geschäftsarttasten entsprechend die diesen zugeordneten Zählwerke in zwei Gruppen
unterteilt sein, deren Ein- und Ausschaltung durch den Summenziehhebel bestimmt
ist, während ihre Auswahl durch das Einsteil-Segment des zur Geschäftsarttastenbank
gehörigen Anzeigewerkes erfolgt.
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Die Zeichnungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,
und zwar zeigt Abb. i ein Schaubild der Registrierkasse, Abb. ia eine Ansicht der
Geschäftsarttasten und der Stellungen des Summenziehhebels, Abb.2 eine Seitenansicht
der Antriebsvorrichtung , Abb.3 eine Seitenansicht der Verkäuferzählwerke, teilweise
im Schnitt, Abb.4 einen an der Geschäftsarttastenbank entlang führenden Schnitt,
Abb. 5 eine Seitenansicht der Zählwerke für die verschiedenen Geschäftsarten, Abb.
6 eine Einzelheit aus Abb. 5, Abb. 7 eine Seitenansicht der Einstellvorrichtung
für die Summenabnahme, Abb. 8, 9 und io die Antriebsvorrichtung für die Fortschaltung
der Verkäuferzählwerke.
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Die Maschine (Abb. i) besitzt für jede der vier Verkäufertasten 96
ein in üblicher Weise schrittweise weitergeschaltetes Zählwerk (Abb.3), außerdem,
noch neun Sonderzählwerke (Abb. 5), von denen sieben 448, 45 i, 452 den sieben
Geschäftsarttasten 97, 98 und 4o6 (Abb. i) zugeordnet sind, und zwei Zählwerke 449,
45o die Zahl derjenigen Bar-bzw. Kreditgeschäfte vermerken, die sich aus mehreren
Einzelposten zusammensetzen. Die Taste 261 in der Geschäftsarttastenbank ist eine
Freigabe- oder Löschtaste, durch die die jeweils niedergedrückte Geschäftsarttaste,
die im Gegensatz zu den Betrags- und Verkäufertasten am Ende eines Kassenganges
nicht ausgelöst wird, in ihre Normalstellung zurückgebracht wird.
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Die vier den vier Verkäufertasten 96 zugeordneten Zählwerke sind unterhalb
des Deckels 187 (Abb. i) in einem Rahmen 188 (Abb.3) angeordnet und auf je einer
Achse 194 gelagert. Die Fortschaltung erfolgt durch einen an jeder Taste 96 befindlichen
Zapfen 189, der in den Schlitz eines Armes 19o eingreift. Der Arm igo ist durch
einen Zapfen igi mit einer Stange 192 gelenkig verbunden, die mit ihrem anderen
Ende an einem auf der
Zählwerksachse 194 drehbaren Arm 193 angelenk-t
ist. Bei Drehung des Armes 193 im Uhrzeigersinne nimmt seine federbelastete Schubklinke
195 das Schaltrad 196 des Zählwerkes in bekannter Weise mit. Eine rückläufige Bewegung
des Schaltrades 196 wird durch eine Sperrklinke 197 verhindert. Die Zapfen 191 sind
in je einem Schlitz 198 einer Schwinge 1g9 geführt, die von zwei Schwingarmen 200,
201 getragen und durch einen Arm 203 bewegt werden kann. Dieser sitzt auf
einer über die Welle 2o5 geschobenen Hohlwelle 204 und greift mit seinem Zapfen
2o2 in eine Aussparung des oberen Schwingarmes 200 ein. Die Hohlwelle 204 erfährt
beim Kassengang durch eine geeignete Antriebsvorrichtung eine Schwingbewegung. Damit
immer nur das Zählwerk der jeweils niedergedrückten Taste 96 fortgeschaltet wird,
befindet sich in der Verkäufertastenbank ein Schieber 211 (Abb. 3), dessen vier
Ansätze 212, 213, 214, 215 normalerweise in der Bahn der Arme 19o
liegen. Ist z. B. die unterste Verkäufertaste 96 gedrückt wie in Abb. 3, so ist
der zugehörige Arm 19o durch den Stift 189 mit dem Ansatz 212 in Berührung gebracht.
Wird nun die Schwinge 199 durch den Arm 2o3 nach links verschoben, nimmt sie sämtliche
Zapfen i g i mit. Dadurch werden die Arme 19o, die nicht mit den zugehörigen Ansätzen
213-215 in Berührung stehen, abwärts bewegt und das Kniegelenk igo, 192 gestreckt,
ohne daß diese Bewegung auf das Schaltrad 196 übertragen wird. Ist aber wie bei
dem Arm igo der untersten, Verkäufertaste eine weitere Abwärtsbewegung nicht mehr
möglich, so bewirkt die Streckung des Gelenkes 190, 192 eine Uhrzeigerdrehung
des Klinkenarmes 193 und damit eine Fortschaltung des zugehörigen Zählwerkes.
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Der Schieber 211 gleitet auf zwei Zapfen 216 und ist am unteren Ende
durch einen Zapfen 217 mit einem zweiarmigen, auf einer Welle 21g befestigten Hebe1218
gekuppelt, der wiederum starr mit einem Aren 221 verbunden ist.
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Jedes Verkäuferzählwerk .soll angeben, wieviel Kunden von dem betreffenden
Verkäufer bedient worden sind, unabhängig davon, ob der Kunde einen oder mehrere
Gegenstände gekauft hat. Infolgedessen darf bei einem Mehrpostengeschäftsvorgang
das Zählwerk nur um einen einzigen Schritt fortgeschaltet werden. Dies wird dadurch
erreicht, daß der Schieber 211 bei Einführung des ersten Einzelpostens in die Maschine
nach rechts in eine unwirksame Stellung bewegt -und erst während des zweiten Hauptwellenumlaufes
des zum Mehrpostengeschäftsvorgang gehörigen Summenziehvorganges in die Lage gemäß
Abb.3 zurückgeführt wird. Die Verstellung des Schiebers 211 in die unwirksame Lage
erfolgt durch Drücken einer Mehrpostentaste 97 in der Geschäftsarttastenhank. Durch
das nicht dargestellte Schaltwerk dieser Tastenbank wird ein Segment 568 (Abb, 8)
eingestellt, das mit der Verzahnung 56g eines auf der Welle 571 drehbaren Segmenthebels
57o in Eingriff steht. An dem oberen Segmentarm des Hebels 57o, der die Verzahnung
573 trägt, ist eine Kurvenscheibe 615 (vgl. auch Abb. 9 und 1o) befestigt, die mit
einem Stift 616 eines lose auf der Welle 21g sitzenden Armes 617 zusammenarbeitet.
Je nach der Einstellung der Kurvenscheibe 615 liegt der Stift 616 des Armes 617
auf einem tieferen Teil 6--o oder einem höheren Teil 621 auf. Ist eine Einzelpostentaste
98 gedrückt, so befindet sich die Erhöhung 621 unterhalb des Stiftes 616
des Armes 617; ist dagegen eine Mehrpostentaste 97 gedrückt, so befindet sich die
Vertiefung 62o unterhalb des Stiftes 616. Der Arm 617 besitzt einen Schlitz 63o,
in den ein Stift 629 einer Stange 628 hineingreift. Der Stift 629 ragt auch durch
einen Schlitz des auf der Welle 21g befestigten Armes 221 hindurch; es sind also
durch den Stift 62g die Arme 221 und 617 miteinander gekuppelt. Den Arm 221 dreht
seine Feder 622 im Gegenzeigersinne so weit, bis der Stift 616 auf die Kurvenscheibe
615 trifft. Bei der Stellung der Teile nach Abb. 1o ist eine Mehrpostentaste 97
gedrückt, d. h. die Vertiefung 62o befindet sich unterhalb des Stiftes 616, und
der Arm 221 ist durch sein Feder 622 im Gegenzeigersinne so weit gedreht, daß der
mit ihm verbundene Hebel 218 (Abb. 3) den Schieber 211 nach rechts verstellt und
die Ansätze 212-215 aus der Bahn der Arme i go gebracht werden, die Fortschaltung
der Verkäuferzählwerke also unterbleibt.
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Die Rückstellung des Schiebers 211 in seine normale, in Abb.3 dargestellte
Lage wird durch die Überführung des Summenziehhebels 271 (Abb.. 1, 7) aus seiner
Additionsstellung heraus in die mit »Mehrposten. summe;< bezeichnete Rast vorbereitet.
Bei dieser Bewegung des Summenziehhebels 271 wird die Welle 268 (Abb. 7) durch ein
bekanntes Verbindungsgestänge um einen gewissen Betrag im Uhrzeigersinne gedreht.
Auf der Welle 268 ist ein Arm 623 (Abb. 8, 1o und i i) befestigt, an den eine auf
der Welle 219 geführte gabelförmige Schubstange 624 angelenkt ist. Diese Schubstange
trägt eine Gleitrolle 625, die mit einem auf der Welle 21g befestigten Arm 626 zusammenwirkt.
Ein zweiter Arm 627 der Welle 268 ist mit dem Lenker 628 verbunden, dessen Stift
629 gleichzeitig in den bajonettförmigen Schlitz 63o des Armes 617 und in den geraden
Schlitz
631 des Armes 221 eingreift. Infolge der anfänglichen Uhrzeigerdrehung der Welle
268 wird der Stift 629 in den Schlitzen 630,
631 abwärts gezogen und
der Arm 626 der Welle 21g durch den Stift 625 um einen gewissen Betrag im Uhrzeigersinne
gedreht (Abb. Io). Diese geringe Drehung des Armes 221 reicht jedoch noch nicht
aus, um den Schieber 211 in seine Normallage zurückzuführen. Nach der Einstellung
des Summenziehhebels 271 in die Mehrpostensummenrast nehmen die Teile die in Abb.
I o dargestellte Lage ein.
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Sobald nun während des zweiten Maschinenumlaufes des Summenziehvorganges
der Welle 268 durch die bekannten Teile 47o-479 (Abb. 2) der Antriebsvorrichtung
eine zusätzliche Drehung im Uhrzeigersinme erteilt wird, bewirkt die Rolle 625 der
Schubstange 624 eine weitere Drehung des Armes 626 und der Welle 21g im Uhrzeigersinne,
durch die der Schieber 211 (Abb..3) wieder nach links geholt wird, so daß nunmehr
das der gedrückten Verkäufertaste entsprechende Zählwerk fortgeschaltet werden kann.
Jedes Zählwerk kann mittels einer auf der zugehörigen Zählerachse I94 befestigten
Scheibe 222 nach Bedarf ,auf Null gestellt werden.
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Die neun Sonderzählwerke für die Geschäftsarttasten 97, 98 und 4o6
sind ebenfalls unter dem Deckel 187 (Abb. 1) in einem Rahmen 407 (Abb. 5) angeordnet
und ,auf je einer Achse 408 gelagert. Sie werden (in ähnlicher Weise wie die Verkäuferzählwerke,
Abb.3) durch eine aus den Teilen 409-423 (Abb. 5, 6) bestehende bekannte Schaltvorrichtung
fortgeschaltet. Der Antrieb dieser Schaltvorrichtung erfolgt durch eine Schubstange
424, die am unteren Ende mittels eines Zapfens 425 in den winkelförmigen, Schlitz
426 eines Armes 427 eingreift. Dieser Arm 427 ist auf einer Welle 428 befestigt,
die durch eine aus den Teilen 55, 433-437 (Abb. 2) bestehende Schubvorrichtung in
Gegenzeigerrichtung gedreht wird und bei der in Abb. 5 und 6 dargestellten Lage
der Schubstange 424 den Arm 422 in gleicher Richtung ausschwingt. Durch die Schwinge
414 wird hierbei das der niedergedrückten Geschäftsarttaste entsprechende Zählwerk
weitergeschaltet.
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Die Auswahl der Geschäftsartzählwerke erfolgt hierbei durch folgende
Einrichtung Das Einstellsegment 34o (Abb. a,) des zur Geschäftsarttastenbank gehörigen
Anzeigewerkes ist auf einem Zapfen 4o3 befestigt, der durch einen nicht dargestellten
Arm,, die Schubstange 535 (Abb. 5) und den Zapfen 536 einen um den Zapfen 438 des
Maschinenrahmens drehbaren Hebel 537 antreibt. Das obere Ende dieses Hebels 537
trägt einen Schieber 43g, der durch Stifte 44o und 441 des Hebels 537 geführt ist.
Durch eine Zugfeder wird der Schieber 439 in Berührung mit einer Hubscheibe 442
gehalten, die gleichfalls auf dem Zapfen 438 sitzt und durch eine Nabe 443 mit einem
Arm 444 starr verbunden ist. Je nach der Einstellung des Hebels 537 befindet sich
der Schieher 439 der Bahn eines der Arme 411, dessen Zählwerk in bekannter Weise
bei der Bewegung der Schwinge 414 weitergeschaltet wird, während alle übrigen Arme
411 einen Leerhub ausführen.
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Soll die Summe der einzelnen Posten eines Mehrposten-Kreditgeschäftes
gezogen werden, so wird der Summenziehhebe1271 in die mit »Mehrpostensumme« bezeichnete
Rasteingestellt und hierdurch die Welle 268, wie schon erwähnt, um einen bestimmten
Betrag im Uhrzeigersinne gedreht. Da zum Summenziehen zwei Maschinenumläufe erforderlich
sind, muß eine Einrichtung vorgesehen sein, die in diesem Falle eine doppelte Fortschaltung
des betreffenden Zählwerkes verhindert. Zu diesem Zwecke greift m einen winkelförmigen
Schlitz 456 eines auf der Welle 268 befestigten Winkelhebels 453 (Abb. 5), der durch
eine Schubstange 454 mit dem Arm 444 verbunden ist, ein Zapfen 457 eines drearmigen
Hebels 458. Zufolge dieser Verbindung wird bei der erwähnten Uhrzeigerdrehung der
Welle 268 der dreiarmige Hebel 458 in Gegenzeigerrichtung gedreht. Der untere Arm
459, des Hebels 458 legt sich hierbei gegen einen Zapfen 46o eines doppelarmigen
Hebels 461 (Abb,. 6) und dreht ihn ebenfalls im Gegenzeigersiime. Ein am oberen
Arm des Hebels 461 befindlicher Zapfen 462 greift in einen Schlitz 463 der Schubstange
424 ein. Durch die Gegenzeigerdrehung des Hebels 461 wird die Schubstange 424 um
ihren oberen Zapfen 42-3 in Uhrzeigerrichtung ausgeschwungen und ihr Kupplungszapfen
425 in dem Winkelschlitz 426 so weit gehaben, daß während des ersten Maschinenumlaufes
die Gegenzeigerdrehung des Armes 427 ohne Einfluß auf die Schubstange 424 und damit
auch auf die Fortschaltung, der Zählwerke bleibt. Wird gegen Ende des ersten Maschinenumlaufes
der Welle 268 durch die Hubscheibe 470 (Abb. 2) eine zusätzliche Drehung im Uhrzeigersinne
erteilt, so gelangt der Zapfen 457 in die rechte Hälfte des Winkelschlitzes 456
(Abb. 5). Da die rechte Hälfte des Schlitzes 456 in entgegengesetzter Richtung geneigt
ist wie die linke Hälfte, wird der Hebe1458 in Uhrzeigerrichtung zurückgedreht,
so daß der Hebel 461 unter Wirkung seiner Belastungsfeder 464 in seine Ruhelage
zurückkehrt und den Stift 425 der Schubstange 424 wieder mit dem
Arm
427 kuppelt. Das gleiche geschieht, wenn der Summenziehhebel '271 in seine Mittellage
zurückbewegt wird.
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Während der Drehung der Welle 268 wird durch den Winkelhebel 453 (Abb-.
5) und die Schubstange 454 der Arm 444 und die mit ihm starr verbundene Hubscheibe
442 im Gegenzeigersinne gedreht, so daß der Schieber 439 von dem höheren Randteil455
der Hubscheibe 442 auf den tieferen Randteil 447 gelangt. Damit nimmt der Schieber
439 eine Lage ein, in der er mit den Armen 411 nicht in Berührung kommen kann. Vor
Beginn des zweiten Maschinenumlaufes wird der Zapfen 481 eines Winkelhebels 483
durch die schräge Kante 48o des Armes 444 so weit gehoben, daß das freie Ende des
Winkelhebels 483 mit dem Arm 411 des Zählwerkes 450 in Berührung kommen kann. Dieses
wird also während des -zweiten Maschinenumlaufes eines Summenziehvorganges fortgeschaltet.
Der Winkelhebel 483 ist _ um einen Zapfen 44o drehbar und ruht unter der Wirkung
einer Belastungsfeder mit seinem Zapfen 481 gewöhnlich auf einem Ansatz 482 des
Einstellhebels 537 auf.
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Von den neun Geschäftsartzählwerken dienen die Zählwerke 448 zum Zählen
selbständiger Einzelbeträge, während die beiden Zählwerke 449, 45o die mehrere Einzelposten
umfassenden Geschäfte bzw. die zum Ziehen von Einzelsummen erforderlichen Kassengänge
und die beiden Zählwerke 451, 452 die nicht selbständigen Einzelposten von zusammengesetzten
Bar- bzw. Kreditgeschäften aufzählen.
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Der Antrieb- des Zählers 449, der zum Aufzählen zusammengesetzter,
d. h. mehrere Einzelposten umfassender Bargeschäfte dient, erfolgt ebenso wie der
des zum Aufzählen von mehreren Einzelpösten umfassenden Kreditgeschäften dienenden
Zählers 450, Aur mit dem Unterschied, daß der Einstellhebe1537 bei seiner Gegenzeigerdrehung
um einen Schritt weiterbewegt wird, so daß der Winkelhebel 483 mit dem Lenker 411
des Zählwerkes 449 zusammenwirken kann.
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Wird der Summenziehhebel271 in eine der beiden oberhalb seiner Mittelstellung
vorgesehenen Rasten oder in die zweite oder dritte Rast unterhalb seiner Mittelstellung
eingestellt, so erfolgt keine Weiterschaltung der Geschäftsartzähl-,verke. Zu diesem
Zwecke ist an der mit dem Summenziehhebel 27 i; (Abb.7) verhundenen Stellscheibe
ein Nokken 487 befestigt, -der mit der Gleitrolle 488 eines um den Zapfen 3o1 drehbaren
Winkelhebels 489 zusammenwirkt. Das gabelförmige untere Ende dieses Winkelhebels
umfaßt den Zapfen 49o eines Armes 49i, der auf einer Welle 492 befestigt und mit
einem hubscheibenähnlich wirkenden Arm 493 starr verbunden ist. Dieser wirkt mit
dem Zapfen 494 (Abb. 6) eines Winkelhebels 495 zusammen, dessen Arm 496 sich gegen
einen Zapfen 497 des Hebels 461 legt. Das freie Ende des Armes 493 ist so gestaltet,
daß bei einer Gegenzeigerdrehung des Armes 493 auch der Winkelhebel 495 in gleicher
Richtung ausschwingt, wobei er den Hebe1461 mitnimmt, der die Kupplung der Schubstange
424 mit dem Arm 427 aufhebt und die Fortschaltung der Zählwerke unmöglich macht.
Durch eine an dem Arm 493 angreifende Feder 498 (Abb. 7) wird die Gleitrolle 488
dauernd gegen den Nocken 487 gedrückt. Durch einen Zapfen 5oo ist die Gegenzeigerdrehung
des Armes 493 begrenzt.