DE538465C - Doppelgleisdrehglocke fuer Haengebahnen mit Parallelen Gleisstuecken - Google Patents
Doppelgleisdrehglocke fuer Haengebahnen mit Parallelen GleisstueckenInfo
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- DE538465C DE538465C DE1930538465D DE538465DD DE538465C DE 538465 C DE538465 C DE 538465C DE 1930538465 D DE1930538465 D DE 1930538465D DE 538465D D DE538465D D DE 538465DD DE 538465 C DE538465 C DE 538465C
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- 244000042295 Vigna mungo Species 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J1/00—Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
- B61J1/02—Turntables; Integral stops
- B61J1/06—Turntables; Integral stops for railways with suspended vehicles, e.g. aerial rope railways
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Doppelgleisdrehglokken für Hängebahnen mit parallelen Gleisstücken,,
Es ist bei Wendeeinrichtungen für eine Schienenhängebahn bekannt, zwei Gleise an einer Glocke anzuordnen, welchen auf beiden
Seiten zwei Gleisanschlüsse gegenüberstehen, so daß die Fahrt in umgekehrter Richtung
auf dem anderen Gleis fortgesetzt werden kann. Der Erfindung liegt die Aufgabe
ίο zu Grunde, die Wagen von Hängebahnen um
i8o° zu drehen, um das Gehänge auf die andere
Seite des Gleises bzw. Seiles zu bringen; Dabei soll vermieden werden, daß die Glocke
nach jedem Drehen um i8o° zurückgedreht werden muß, weil das Schienenstück, welches
das Laufwerk des Wagens aufnimmt, von einer Seite gehalten wird. Die Erfindung besteht
darin, daß die Gleisanschlüsse zur Ermöglichung der Fahrtfortsetzung in derselben
ao Richtung, aber mit umgedrehtem Gehänge versetzt angeordnet sind und die Gleisstücke
auf der Drehglocke Anschläge für die Laufwerke der Hängebahnwagen besitzen. Durch
diese Anschläge wird vermieden, daß die Wagen über die Glocke hinausfahren.· Es empfiehlt sich, die Anschläge an den Gleisstücken
mit Kontakten zu versehen, welche die Drehung der Glocke veranlassen. Man kann die Glocke mit einem Ring umgeben, der
Öffnungen für den Durchgang der Laufwerke der Hängebahnwagen besitzt. Dieser Ring
weist vorteilhaft Öffnungen auf, in welche die Sperrnase eines Handhebels in Ruhelage der
Glocke eingreift. Bei einer weiteren Ausführungsform ist gegenüber der Nase am Handhebel
eine weitere Sperrnase vorgesehen, welche beim Lösen der ersten Nase aus den Öffnungen des Ringes zwischen die Räder des
Laufwerkes tritt. Statt des Handhebels kann auch ein in dem Stromkreis des Drehmotors
liegender Magnet vorgesehen sein, der einen Stift gegen die Wirkung einer Feder während
der Drehbewegung nach innen eingezogen hält.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform gezeigt,
urid zwar zeigt
Abb. ι die Erfindung von oben gesehen,
Abb. 2 von der Seite gesehen.
Abb. 3 zeigt eine andere Ausführungsform von oben,
Abb. 4 von vorn gesehen.
In Abb,. ι befinden sich an dem Tragarm α
der Drehglocke in einem gewissen Abstand die beiden Gleisstücke b und c, welche an die
entsprechenden Anschlußgleise d und e stoßen. Die Gleise b und c besitzen an ihren Enden
je einen Anschlag f und g, welche verhindern, daß die Wagen von den Gleisen herunterfahren.
Das Laufwerk h eines Wagens befindet sich auf dem Gleisstück b, wobei das Gehänge
i des Wagens nach außen zeigt. Bei einer Drehung der Glocke um den Mittelpunkt
k schließt sich nunmehr das Gleis £>, an
das Gleis e an, so daß der Wagen weiterlaufen
kann und sein Gehänge nach der entgegengesetzten Seite zeigt. Das Gleisstück c
steht dabei dem Anschlußgleis d gegenüber.
Aus Abb. 2 ist ersichtlich, in welcher Weise die Betätigung eines Kontakts möglich ist.
Die Gleisstücke b und c tragen an ihren freien Enden je einen pufferartigen Anschlag/, weleher
durch das Laufwerk des Wagens betätigt wird. Dadurch wird der Kontakt für den Stromkreis eines Motors geschlossen, der
so geschaltet ist, daß er die Glocke jeweils um i8o° dreht. Es können beliebige bekannte
Mittel vorgesehen sein, um diese Drehung rechtzeitig zu beendigen.
Ih Abb. 3 sind die beiden Gleisstücke b, .c an zwei Tragarmen m, η aufgehängt, so daß
das Gehänge i des Hängewagens hier nach der.
Mitte zeigt. Ein Ring ο ist rund um die Drehglocke angeordnet und besitzt zwei öffnungen
p und q als Durchlaß für das Laufwerk des Wagens. An dem Tragarm η ist
bei r ein Hebel j angelenkt, welcher mit seiner Nase t in Öffnungen w und ν in dem Ring 0
eingreift, wenn die Glocke in Ruhelage ist. Wird die Glocke gedreht, so wird der Hebel J
in Abb. 4 mit seinem unteren Ende nach rechts bewegt, so daß das obere Ende mit der
Nase t aus der öffnung q des Ringes 0 heraustritt,
wogegen der Teil w des Hebels sich zwischen die beiden Räder des Laufwerkes
legt, welches er hierdurch festhält.
Claims (6)
- Patentansprüche:i. Doppelgleisdrehglocke für Hängebahnen mit parallelen Gleisstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleisanschlüsse (d, e) zur Ermöglichung der Fahrtfortsetzung in derselben Richtung, aber mit umgedrehtem Gehänge versetzt angeordnet sind und die Gleisstücke (b, c) auf der Drehglocke Anschläge (f, g) für die Laufwerke Qi) der Hängebahnwagen besitzen.
- 2. Drehglocke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (/, g) an den Gleisstücken (b, c) mit Kontakten (/) versehen sind, welche die Drehung der Glocke veranlassen.
- 3. Drehglocke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke von einem Ring (0) umgeben ist, der öffnungen (p, q) für den Durchgang der Laufwerke der Hängebahnwagen besitzt.
- 4. Drehglocke nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (0) öffnungen (u; v) besitzt, in welche die Sperrnase (t) eines Handhebels (s) in Ruhelage der Glocke eingreift.
- 5. Drehglocke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber der c Nase (i) am Handhebel (s) eine weitere Sperrnase (w) vorgesehen ist, welche beim Lösen der ersten Nase (t) aus den öffnungen (ti, v) des Ringes (o) zwischen die Räder des Laufwerkes· (h) tritt.
- 6. Drehglocke nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß statt des Handhebels (s) ein in dem Stromkreis des Drehmotors liegender Magnet vorgesehen ist, der einen Stift gegen die Wirkung einer Feder während der Drehbewegung nach innen eingezogen hält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE538465T | 1930-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538465C true DE538465C (de) | 1931-11-14 |
Family
ID=6558154
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930538465D Expired DE538465C (de) | 1930-11-13 | 1930-11-13 | Doppelgleisdrehglocke fuer Haengebahnen mit Parallelen Gleisstuecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538465C (de) |
-
1930
- 1930-11-13 DE DE1930538465D patent/DE538465C/de not_active Expired
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