DE53832C - Steuerung für Gasmaschinen - Google Patents

Steuerung für Gasmaschinen

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Publication number
DE53832C
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DE
Germany
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slide
gas
control
valve
double
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53832D
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English (en)
Original Assignee
J. MOHS, Nr. 629 North Second Street in Philadelphia
Publication of DE53832C publication Critical patent/DE53832C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
•Um die Zahl der für die Umsteuerung von Gaskraftmaschinen dienenden Theile auf das geringste Mafs zu beschränken, dadurch also den Bau der Maschinen möglichst billig bewirken und den Gang der letzteren zu einem möglichst sanften und gleichmäfsigen gestalten zu können, kommt nach vorliegender Erfindung zur Steuerung der Maschine ein Kreuzdoppelschieber zur Verwendung, dessen beide Theile kreuzweis zu einander sich bewegen.
Der Kreuzdoppelschieber nach vorliegender Erfindung, der sowohl für stehende, als auch für liegende Gaskraftmaschinen zur Verwendung kommen kann, ist in Fig. 1 a in Ansicht, in Fig. ι b in Stirnansicht, in Fig. 1 c im Grundrifs und in Fig. 1 d von der Rückseite aus dargestellt; er besteht aus den beiden Schiebertheilen α1 und α2, von denen der lothrecht auf- und abbewegte Theil al als Antrieb für den waagrecht hin- und herbewegten Theil a2 dient. Zur Hervorrufung der Doppelbewegung ist im waagrecht bewegten Schieber a2 eine Führung b1 für den lothrecht bewegten Schieber a1 vorgesehen, während zur Bewegung des Schiebers a? in waagrechter Richtung eine Führung b2 dient, die an der eigentlichen Schieberfläche hin- und hergleitet. Zwischen den Führungen b'2 für den Schieber α2 befindet sich ein kreisförmig gestalteter Kanal c (s. Fig. 4), der abwechselnd den Entzündungskanal mit der Stichflamme und dem Gas- und Lufteinsaugungskanal in Verbindung setzt.
Zur Bethätigung des Doppelschiebers a1 a1 sitzt im Theil a1 ein Zapfen d\ der durch einen Langschlitz d1 im Theil a2 hindurchgeht und in das Fleisch einer Scheibe eingeschraubt ist, von der weiter unten die Rede sein wird.
Eine mit dem gekennzeichneten Kreuzdoppelschieber ausgerüstete Gaskraftmaschine ist in Fig. 2 in Ansicht, in Fig. 3 im Schnitt dargestellt, während Fig. 4 einen Horizontalschnitt durch den Arbeitscylinder" und den Schieberkasten, Fig. 5 eine Draufsicht auf die Schieberfläche zeigen.
Der aus dem lothrecht verschiebbaren Theil al und dem waagrecht im Schieberkasten e verschiebbaren Theil α2 mit Kanal c gebildete Kreuzdoppelschieber erhält in genanntem Kasten Führung, zu welchem Zwecke die Leisten e1 e2 an die Schieberfläche'angeschraubt sind.
Um die Bewegung für den Kreuzdoppelschieber von der rotirenden Maschinenwelle aus ableiten, gleichzeitig aber in möglichst einfacher Weise den Regulator und das Auspuffventil bethäfigen zu können, ist auf die im Schieberkasten e lothrecht zur Schieberfläche stehende Welle f eine Scheibe g mit Aushubtheil g·1, sowie ein Kegelrad h aufgesetzt. Gegen die Umfläche der Scheibe g legt sich ein Röllchen z1 an, das in der Gabel eines unter dem Cylinder gelagerten Winkelhebels 2 Lagerung findet. Das andere Ende des Hebels i ist ebenfalls gegabelt und umgreift einen aus der Ventilspindel k vorstehenden Stift k1. Ventilspindel k ist behufs selbsttätigen Schliefsens des Ventils k2 mit Gewicht ks belastet.
Durch den Aushubtheil g1 wird zu geeignetem Zeitpunkte das Auspuffventil k2 geöffnet und — nachdem das Röllchen i1 sich von g1 entfernt hat — durch Gewicht k3 wieder geschlossen. Kegelrad h, das mit dem auf der
Spindel des Regulators / sitzenden Kegelrad h1 im Eingriff steht, trägt einen vorstehenden Zapfen k2, auf welchen das eine Ende des Schwingbalkens m aufgeschoben wird; das andere Ende des genannten Schwingbalkens, der in geeigneter Weise durch eine am Maschinengestell schwingbar gelagerte Führung m1 unterstützt wird, umgreift einen aus dem Zahnrad η vorstehenden Zapfen n1. Zahnrad η steht mit dem auf der Kurbelwelle ο aufgekeilten Zahnrad o1 im Eingriff. Durch die drehbare Verbindung der Wellen ο und/ werden die Todtpunkte derselben aufgehoben, ρ ist das Gas- und Lufteinströmungsrohr; beide Rohre sind zur Regulirung der Gas- und Luftzufuhr mit Regulirventilen pl und p2 ausgestattet. In gleicher Weise sind die Rohre q und q1, welche das zur Erhaltung der Zündflamme nöthige Gas sowie die zur Verbrennung des letzteren dienende Luft zuführen, mit Regulirventilen q1 und qa ausgestattet, r ist der Kanal für die Auspuffgase aus dem Arbeitscylinder".
Die Wirkungsweise des Kreuzdoppelschiebers ist folgende: Durch Rohr ρ wird mittelst des Arbeitskolbens Luft und Gas in den Cylinder eingesaugt, worauf der Kolben bei seinem Rückgange das Gas- und Luftgemisch zusammenprefst. Hierbei kommt der kreisförmige Kanal α des Doppelschiebers a1 a2 vor die Entzündungskanäle ssl zu stehen, womit die Explosion des eingesaugten Gas- und Luftgemisches verbunden ist (Fig. 4), worauf der Kolben zur Abgabe von Kraft vorwärts getrieben wird. Nach erfolgter Explosion beginnt der Arbeitskolben seinen Rückgang; dabei drückt der Aushubtheil gl der Scheibe g auf den Winkelhebel i, wodurch Ventil /r2 gehoben wird und das verbrannte Gas- und Luftgemisch durch den Auspuffkanal r entweicht. Durch Gewicht k3 wird das Ventil k2 wieder geschlossen, worauf der beschriebene Vorgang von neuem beginnt.
Kommt die beschriebene Kreuzschieberanordnung bei stehenden Gasmaschinen zur Verwendung, so wird natürlich die Bewegung der beiden Schieberflächen al a1 vertauscht, wie auch der Schwingbaum m eine lothrechte Stellung erhalten mufs.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Gaskraftmaschine, bei welcher ein aus den .Theilen α1 α2 bestehender Kreuzdoppelschieber seine Bewegung von .einer Schwingstange m erhält, welche mit ihrem einen Ende an eine von der Schwungradwelle in Umlauf versetzte Kurbelscheibe η und mit ihrem anderen Ende an ein den Kreuzdoppelschieber treibendes Kurbelgetriebe dfh angreift, wobei von der Welle des letzteren zugleich der Antrieb für den Regulator / und das Auspuffventil k2 abgeleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT53832D Steuerung für Gasmaschinen Expired - Lifetime DE53832C (de)

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