DE87985C - - Google Patents

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DE87985C
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valve
exhaust
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pawl
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2750/00Control of valve gear for four stroke engines directly driven by the crankshaft
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L2760/00Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines
    • F01L2760/001Control of valve gear to facilitate reversing, starting, braking of four stroke engines for starting four stroke engines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Patentschrift Nr. 86115 ist eine Regulirvorrichtung dargestellt, durch welche am Anfang und Ende der Saugeperiode dem Cylinder nur reine Luft zugeführt wird, in der Mitte dagegen verdünntes, zündfähiges Gemisch, um durch Verdünnung der Ladung durch Luftzuführung den Gang der Maschine zu beeinflussen. Da nun atmosphärische Luft den Motor stark abkühlt, so ist es zweckmäfsiger, die.Abgase, welche in der Ansaugeperiode noch einen hohen Wärmegrad besitzen, für den angeführten Zweck nutzbar zu machen. Zu diesem Zwecke wird das AuspuffVentil d so gesteuert, dafs dem eintretenden Gemisch aus der Auspuffleitung verbrannte Gase zugeführt werden können. Das Ventil a, welches zwischen Saugventil b und AuspuffVentil d einerseits und dem Cylinder andererseits angebracht ist, wird derartig gesteuert, dafs es zu Anfang der Auspuffperiode angehoben und erst gegen Schlufs der Saugeperiode geschlossen wird, so dafs es sowohl als Auspuff, wie als Saugeventil wirkt. Der Kegel α erhält hierbei eine nach oben hin geschlossene Hohlform, um den ausströmenden Abgasen eine Beheizungsflä'che zu bieten und zu gleicher Zeit als Zerstäuber wie Erwärmer für das angesaugte Gemisch zu dienen. Es wird hierdurch den sonst ungenutzt ins Freie entweichenden Abgasen Wärme entzogen und dieselbe für den Motor wieder nutzbar gemacht. Sauge- wie Auspuffventil wirken vollständig selbstthätig. Es ist hierbei erreicht, dafs nur durch ein gesteuertes Ventil sowohl Anfang des Auspuffes wie Ende der Saugeperiode eingestellt werden können. Zur Zündung dient die unter dem Kegel α angeordnete Glocke g, welche beim Anlassen des Motors von einer Löthlampe erhitzt wird. Ist die Maschine im Betrieb, so wird die Lampe fortgenommen und arbeitet die Maschine durch Selbstzündung weiter. Indem man die Glocke des Ventilkegels α in der Ansaugeperiode mehr oder minder nahe auf die untere Glocke g führt, kann letztere auf einem beliebig gewünschten Wärmegrad gehalten werden, so dafs das Gemisch zum Zweck einer genauen Zündung stets die gleiche Temperatur erhält.
Die Maschine arbeitet im Viertakte und wird die Steuerung durch ein Excenter bethätigt. Um hierbei das NVentil α länger als eine ganze Kurbelumdrehung offen zu halten, was wegen der Voreilung für den Auspuff erforderlich ist, ist der Hebel h mit einer Anschlagklinke k versehen, welche zugleich die Viertaktsteuerung vermittelt. Der Gang der Maschine ist aus den vier Figuren ersichtlich. In Fig. 1 hat die Kurbel den todten Punkt der Auspuffperiode überschritten und saugt der Motor durch das Ventil b Gemisch an, wobei durch directe Einstellung oder unter Vermittelung eines Regulators das Ventil d dem angesaugten Gemisch verbrannte Gase zur erforderlichen Verdünnung
zuführen kann. Hierbei ist die Nase η1 durch die Feder f1 so weit nach oben gedrückt, dafs die Nase η über die Nase η'2 hinweggleitet. Kurz vor der Endstellung der Kurbel nimmt die Nase η der pendelnden, beweglich getheilten Excenterstange die Nase η1 der Klinke k mit, so dafs Klinke k, welche sich um den Punkt ρ dreht, vom Anschlag q abgleitet und das Ventil a unter Beihülfe der Feder / im todten Punkt geschlossen wird, die Compression also beginnt (s. Fig. 2). Fig. 3 zeigt die Steuerung im Beginn des Auspuffes, wobei die Nase η mit der Nase η2 direct in Eingriff kommt und der mitgenommene Hebel h das Ventil α aufdrückt, die verbrannten Gase also durch α und das auf der Stange nach unten hin bewegliche Ventil d entweichen können. Fig. 4 zeigt das Excenter bei seinem gröfsten Hube nach links, wo das Ventil α sich der Glockey am meisten genähert hat. Hierbei zieht die Feder/"2, welche stärker ist als die Feder fl, die Klinke k wieder in die gezeichnete Stellung und das Ventil α wird durch Anstofs der Klinke k auf den Anschlag q in der geöffneten Stellung festgehalten. Die Excenterstange geht hierbei weiter nach rechts und die Nase η kommt mit der Nase μ2 aufser Eingriff, wobei die Nase κ1 mit Hülfe der Feder f1 nach oben gedrückt wird und das Spiel sich wiederholt. Durch Verlegung des Anschlages q kann die Steuerung für jeden Viertaktmotor
Pendelklinke e (Fig. 1
gebildet werden.
Verwendung
finden und die als Pendelregulator aus-

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Regelungsvorrichtung für Explosionsmaschinen nach Art des Patentes Nr. 86115, bei welcher jedoch das stellbare Ventil d mit der Auspuffleitung verbunden ist und das das Cylinderinnere gegen den Raum zwischen den Ventilen abschliefsende Ventil a derartig gesteuert wird, dafs es während der Verdichtungs - und Arbeitsperiode geschlossen, während der Sauge- und Auspuffperiode hingegen geöffnet ist, zum Zweck, das einströmende Gemisch durch verbrannte Gase zu verdünnen.
    Eine Regelungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher eine mit dem Ventilhebel h verbundene, unter Federdruck stehende Klinke k beim ersten Rückgang der Excenterstange sich gegen einen am Cylinder sitzenden Anschlag q legt, wodurch das Schliefsen des Ventils so lange gehindert wird, bis die zurück sich bewegende Excenterstange die Klinke k dreht und das unter Federdruck stehende Ventil α freigegeben wird, welches bis zum Ende des zweiten Rückganges der Excenterstange geschlossen bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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