DE18243C - Neuerung an dem unter Nr. 532 patentirten Gasmotor - Google Patents

Neuerung an dem unter Nr. 532 patentirten Gasmotor

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DE18243C
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Germany
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gas engine
stroke
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air
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E. BENIER und A. LAMART in Beaumetz-les Loges, Frankreich
Publication of DE18243C publication Critical patent/DE18243C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L5/00Slide valve-gear or valve-arrangements
    • F01L5/02Slide valve-gear or valve-arrangements with other than cylindrical, sleeve or part annularly shaped valves, e.g. with flat-type valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluidized-Bed Combustion And Resonant Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Frankreich),
Auf dem Gufsgestell A, Fig. 1 bis 3, ruht der Arbeitscylinder B mit dem Kolben C. Die Lenkstange D ist am Ende des Hebels E drehbar und setzt mittelst der Pleuelstange F die Kurbelscheibe G in Drehung. Die unrunde Scheibe H bewegt mittelst des Winkelhebels K den Vertheilungs- und Zündschieber L. Dieser wird durch die Feder R beständig nach einer Seite (rechts) gezogen und nur ruckweise von der Scheibe H bewegt. T ist ein Kautschukbuffer, welcher den Stofs des Armes K aufnimmt.
Der Cylinder B ist von Wasser umgeben; dasselbe befindet sich in einem B umhüllenden Gehäuse / Innerhalb / sind ringförmige Luftröhren i angeordnet, welche von Luft durchstrichen werden, die sich durch die Gasverbrennung erwärmt, oben durch die Löcher y entweicht und durch kalte von unten her ersetzt wird. Dieser kalte Luftzug verhindert, dafs sich das Wasser zwischen A und / jemals bis zum Kochen erhitze.
Der Kolben C saugt in der ersten Hälfte seines Hubes von links nach rechts (Arbeitshub) ein Gemisch von Luft und Gas durch die Oeffnung N des Cylindergehäuses und die Oeffnungen η und n' des Schiebers L (s. Fig. 4 bis 6), welche während dieses Theiles des Hubes in Verbindung stehen. Die eine Oeffnung η dient zum Zulafs der Luft, die andere n' zum Zulafs des Gases, welches durch die Röhre O zugeleitet wird und sich vor seinem Eintritt in den Cylinder durch viele kleine Oeffnungen mit der Luft mischt. Wenn der Kolben die Hälfte seines Hubes zurückgelegt hat, bewegt das Excenter H den Schieber L, welcher die kleine Zündflamme M' trägt. Die Verbindung von N mit η und n' wird aufgehoben, dagegen kommt JV nun mit dem Zündflämmchen M' in Berührung, und die Zündung erfolgt. Beim Rückhube stöfst der Kolben die Verbrennungsgase durch die Oeffnung S, welche in diesem Zeitpunkt mit JV verbunden ist, aus dem Cylinder. Nach jeder Verpuming entzündet sich M' von neuem an der beständigen Flamme M". Die Speisung der Zündflamme M' erfolgt in der ersten Hälfte des Hubes durch die Röhre M und bei der zweiten Hälfte des Hubes durch die Röhre O: Im Augenblick der Verpuffung befindet sich M' in Verbindung mit O, und die Verbrennungsgase, welche sich in der Gas1 röhre anstauen, kommen in die Röhre O, von wo sie von dem reinen Gase bei dem folgenden Kolbenhub angesaugt werden, so dafs unmittelbar vor dem Kolben kein entzündbares Gemisch ist und auf diese Weise ein Luftbuffer entsteht, welcher die Stöfse aufnimmt.
Das wechselweise Verbinden der Flamme M' mit den Röhren M und O geschieht unter der Mitwirkung einer kleinen Rinne α in dem Schieber Z. Sobald diese Rinne aufser Verbindung mit M kommt, tritt sie sofort wieder mit O in Verbindung, und umgekehrt. Diese Anordnung führt der Zündflamme stets die erforderliche Nahrung zu und gestattet eine regelmäfsige und rasche Zündung mit sehr kleiner Flamme.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die beständige Speisung der innerhalb des Vertheilungs- und Zündschiebers L liegenden Zündflamme M' abwechselnd durch das Gasrohr M und das Gasrohr O mittelst des Kanals a.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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