DE53827C - Intensivgaslampe mit Argandbrenner - Google Patents
Intensivgaslampe mit ArgandbrennerInfo
- Publication number
- DE53827C DE53827C DENDAT53827D DE53827DA DE53827C DE 53827 C DE53827 C DE 53827C DE NDAT53827 D DENDAT53827 D DE NDAT53827D DE 53827D A DE53827D A DE 53827DA DE 53827 C DE53827 C DE 53827C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- burner
- flame
- lamp
- air
- gas
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0078—Gas burners adapted for use in lamps with preheated air
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vielfach angewendeten Argandgaslampen brauchen zur Regelung des Luftzuges einen
Glascylinder, der leicht zerspringt und schnell schmutzig wird. Bei den Regenerativ- oder
Intensivgaslampen, die in neuerer Zeit benutzt werden, wird der Glascylinder. dadurch umgangen,
dafs man den Brenner umkehrt, darunter eine Glasschale zur Abhaltung der Aufsenluft
und oben einen längeren Schornstein von Blech, Porcellan u. s. w. befestigt. Alle .derartigen
Lampen haben jedoch zwei sehr störende Mängel. Einmal werden durch den langen Schornstein
die Verbrennungsgase als geschlossene heifse Luftsäule so hoch über die Lampe getrieben,
dafs sie die Zimmerdecken leicht beschädigen, dann aber strahlen die Lampen, da von unten
keine frische Luft eindringen kann, zu viel Wärme nach unten aus.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Lampe hat im Gegensalz hierzu gar keine oder,
wenn besonders starkes Licht gewünscht wird, einen nur kurzen Schornstein, so dafs sich die
heifsen Verbrennungsgase dicht oberhalb des Brenners vertheilen können. Aufserdem strömt,
wie bei der einfachen Cylinderlampe, beständig Luft von unten zu dem Brenner und kühlt den
unteren Lampentheil immer wieder ab.
In Fig. ι bezeichnet A einen Argandbrenner,
der in umgekehrter Lage von der Dose B bis nahe zu den Austrittsöffnungen des Specksteinringes
hinab eingehüllt wird. Das Gas strömt dem Brenner von unten durch das Rohr C zu,
das unten in den Gasarm D eingeschraubt und oben mit dem Brenner durch Röhrchen
e verbunden ist und zugleich die Dose B trägt.
Die frische Luft dringt durch die Oeffnungen f in dem Korb F in die Lampe ein und
strömt durch ein auf dem Korb stehendes konisches Rohr G dem Brenner zu. Dabei reicht das Rohr .G bis nahe an die Oeffnungen
des Brenners und leitet die Luft so, dafs sie nur zum Theil unmittelbar zu der Flamme
tritt, zum Theil aber innerhalb des Brenners bis unter den Deckel der Dose B emporgetrieben
wird und von da zwischen der inneren Wandung der Dose und dem Brenner zur Flamme hinabsinkt. Auf diese Weise werden
beide Seiten der Flamme in der Richtung der in der Figur gezeichneten Pfeile mit Luft
versorgt.
Die Flamme brennt in flach aufwärts oder abwärts gerichteter Stellung, je nachdem das
Rohr G näher oder weiter von dem Brennerrand entfernt ist und je nach stärkerem oder
schwächerem Luftzug in der Lampe. Die Flamme brennt nämlich abwärts gerichtet, wenn
die aus der Dose B strömende Luft heftig auf die Flamme drückt, was um so stärker geschieht,
je enger und langer der Schornstein für den Abzug der Verbrennungsproducte ist.
Das Rohr G kann beliebig geformt sein, verschiedene Höhe haben und auch für bessere
Erwärmung der hindurchströmenden Luft besondere Einlagen erhalten; die WTandung kann
auch wellenförmig sein.
Ein Cylinder H, wie ihn Fig. 1 wiedergiebt,
braucht auf die Lampe nur aufgesetzt zu werden, wenn man sehr helles Licht haben will
und viel Gas verbrauchen mufs. Die Glocke K hat die Form einer Kugel und oben eine nicht
zu weite Oeffnung für den Cylinder H; sie
kann natürlich auch anders, z. B. birnenförmig, gestaltet sein.
Die in Fig. 2 gezeichnete Lampe ist als Hängelampe dargestellt, welcher von oben
durch das Rohr D das Gas zugeführt wird. Das Gas strömt von D durch die Röhrchen e
zu dem Argandbrenner A. Die Luft tritt, wie bei dem Brenner Fig. 1, von unten durch den
Korb F ein, geht in dem Trichter G in die Höhe, der nicht wie in Fig. 1 unter den
Brennermündungen endet, sondern eine Verlängerung J erhalten hat, die bis in den
Brenner A hinaufreicht und hier mit Löchern versehen ist, durch welche die an J sich stark
erhitzende Luft hindurchtritt und theils zwischen J und der Innenwand des Brenners A
hinab und zur Aufsenfläche der Flamme, theils aber oben an den Röhrchen e vorbei durch
ein Sieb, das ebenfalls die Erhitzung befördert, innerhalb der Dose an die Innenfläche der
Flamme strömt. Das Rohr C dient wesentlich zum Halt des Korbes F mit dem Teller L für
die Glocke K; es kann ebenfalls mit Löchern i
am oberen Ende versehen sein, um auch zur Luftzuführung beizutragen.
Diese Construction, die sich hauptsächlich für gröfsere Brenner eignet, wird jedoch nur
angewendet, wenn die.Lampe als Hängelampe mit Gaszuflufs von oben benutzt wird. Will
man, wie in Fig. 1, das Gas von unten zuströmen lassen, so dient das Rohr C wieder
als Gasrohr; es darf alsdann oben keine Löcher i mehr enthalten und mufs auch in den
Gaskörper, von dem die Röhrchen e ausgehen, einmünden, während das Gasrohr D überflüssig
wird, die Ausführung also im wesentlichen mit der in Fig. 1 gezeichneten übereinstimmt.
Der Unterschied zwischen den beiden Lampen (Fig. 1 und 2) beruht also, abgesehen
von der veränderten Gaszuleitung, im wesentlichen nur in der Verlängerung des Trichters G
bis in den Brenner hinein, was namentlich bei gröfseren Brennern von Vortheil ist.
Der Brenner A kann auch von mehr als einer Dose umhüllt sein, beispielsweise von
zwei, wie Fig. 4 zeigt, um grol'se Flammen von oben und unten zugleich mit Luft zu
speisen. Zu diesem Zwecke erhält der innere Mantel B ringsum Durchlässe o; über der
unteren Luftaustrittsöffnung ist ein flacher Ring m befestigt, um beide Luftströme getrennt
zur Flamme dringen zu lassen. Der äufsere Mantel N ist dann viel kürzer als der
innere B. An Stelle eines Argandbrenners lassen sich auch Röhrchen ringförmig zu einem
Brenner zusammenstellen.
Sogar die gewöhnlichen Schnittbrenner (Flachoder Fischschwanzbrenner) lassen sich zu dieser
Lampe verwenden, indem man zwei oder meiir
solcher Brenner um ein Rohrstück herum mit dem Gaszuleitungsrohr in Verbindung bringt
(Fig· 5)·
Claims (2)
1. Eine Intensivgaslampe mit Argandbrenner, bei welcher der Flamme die nöthige Luft
von unten durch ein konisches Rohr G zugeführt wird, das bis nahe an den Brenner
A reicht und einen Theil der Luft unmittelbar zur äufseren Flammenfläche und
den anderen in das Innere des Brenners zur Speisung der inneren Flammenflä'che
führt.
2. An der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Lampe die Verlängerung J des Rohres G
bis in den Brenner A, so dafs der Luftstrom erst innerhalb des Brenners getheilt wird
und ein Theil zur Innenfläche, der andere zur Aufsenfläche der Flamme gelangt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53827C true DE53827C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=328458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53827D Expired DE53827C (de) | Intensivgaslampe mit Argandbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53827C (de) |
-
0
- DE DENDAT53827D patent/DE53827C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1790092U (de) | Brenner fuer fluessige brennstoffe. | |
| DE69934921T2 (de) | Ascheschmelzofen und -verfahren | |
| DE53827C (de) | Intensivgaslampe mit Argandbrenner | |
| DE2263666C3 (de) | ||
| DE227044C (de) | ||
| DE298134C (de) | ||
| DE3124865C2 (de) | Kupolofen | |
| CH662639A5 (de) | Waermeuebertrager mit wirbelbettfeuerung. | |
| DE2031698A1 (de) | Ofen zur Verbrennung von Papier- und anderen Abfällen | |
| AT94532B (de) | Brutapparat od. dgl. mit Warmwasserheizung. | |
| AT156630B (de) | Brenner für flüssige Brennstoffe. | |
| DE53221C (de) | Mittelst zerstäubten Oeles geheizter, tragbarer Ofen zum Glühen von Nieten, zum Schmelzen von Metallen u. dergl | |
| DE664487C (de) | Gasbeheiztes Buegeleisen | |
| DE456265C (de) | Mit fluessigem Brennstoff zu speisender, durch Schwenkung um ein Horizontalgelenk in verschiedenen Neigungslagen einstellbarer Brenner | |
| DE79548C (de) | ||
| DE39035C (de) | Neuerung an Lampen, welche mit durch Prefsluft oder in anderer Weise zerstäubtem Brennstoff gespeist werden | |
| AT151164B (de) | Gasbeheiztes Bügeleisen. | |
| DE16772C (de) | Gaskocher | |
| DE172063C (de) | ||
| DE2353519A1 (de) | Ofen zur verbrennung fluessiger abfaelle | |
| DE4531C (de) | Ventilationsofen | |
| DE384987C (de) | Tiegelofen mit Gasfeuerung | |
| DE16593C (de) | Neuerungen an einem Schmelzofen | |
| DE23938C (de) | Regenerativ-Gas-Lampe | |
| DE239948C (de) |