DE538230C - Selbsttaetige Foerderbandmischwaage - Google Patents

Selbsttaetige Foerderbandmischwaage

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DE538230C
DE538230C DEL74743D DEL0074743D DE538230C DE 538230 C DE538230 C DE 538230C DE L74743 D DEL74743 D DE L74743D DE L0074743 D DEL0074743 D DE L0074743D DE 538230 C DE538230 C DE 538230C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
weights
automatic conveyor
cords
mixing ratio
Prior art date
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Expired
Application number
DEL74743D
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Von Bohuszewicz
Dr-Ing Walter Wolff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
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Filing date
Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/22Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them
    • G01G19/32Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for apportioning materials by weighing prior to mixing them using two or more weighing apparatus

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Selbsttätige Förderbandmischwaage Die Erfindung betrifft eine selbsttätigeFörderbandmischwaage, bei der die zu mischenden Stoffe laufend auf getrennten Förderbändern gewogen werden und das eingestellte Mischungsverhältnis während des Laufes durch vom Wiegemechanismus betätigte elektrische Mittel aufrechterhalten wird.
  • Bei Anordnung von Laufgewichtswaagen werden bisher die jeweils einem bestimmten Mischungsverhältnis entsprechenden Gewichte an den voneinander getrennten Wägeeinrichtungen einzeln eingestellt. Bei dieser Einstellung können jedoch leicht Fehler vorkommen, die das Mischungsverhältnis ändern. Diese werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß sämtliche Laufgewichte zwangläufig durch Betätigen einer gemeinsamen Steuerwelle in demselben Verhältnis verschoben werden. Durch diese Einrichtung wird ferner erreicht, daß die demselben Mischungsverhältnis entsprechenden Gewichte während des Laufes der Maschine geändert werden können.
  • Ein weiterer Fortschritt gegenüber den bekannten Förderbandmischwaagen besteht nach der Erfindung noch darin, daß zwangläufig mit der Einstellung anderer, jedoch in einem bestimmten prozentualen Verhältnis zueinander stehender Gewichtsgrößen, besondere Grobschieber, in denen erst die an sich bekannten, während des Wiegevorganges automatisch betätigten Feinschieber angeordnet sind, verstellt werden, so daß die einzelnen Materialien je nach den eingestellten Gewichten in stärkerem oder schwächerem Strom auf die Förderbänder fließen.
  • Erfindungsgemäß wird außerdem durch die gemeinsame Steuerwelle eine Anzeigevorrichtung angetrieben, welche die der jeweiligen Stellung der Laufgewichte entsprechende Stundenleistung der Anlage angibt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und schematisch dargestellt. Es ist angenommen, daß zwei-Materialien zu mischen sind, und es sind die entsprechenden Förderbänder mit i und 2 bezeichnet. Die Förderbänder sind auf je einer Wiegebrücke aufgebaut, und es wird die auf ihnen ruhende Last an den Laufgewichtsbalken 3 und .4 angezeigt. Zur bequemen Einstellung der Gesamtleistung sind nun die Laufgewichte 5 und 6 der beiden Wiegebalken in an sich bekannter Weise mechanisch verschiebbar gemacht, indem sie auf Gewindespindeln 7 und 8 sitzen. Letztere werden erfindungsgemäß über die Zahnräderpaare 9 und io bzw. ii und 12 von einer gemeinsamen Antriebswelle 13 in Umdrehung versetzt, und zwar beispielsweise durch Drehen an dem Handrad 1:I. Die Steuerwelle 13 ist nun mit einem Gewindestück 15 versehen, auf welchem eine Mutter 16 läuft. die einen Winkelhebel 17 beeinliußt. Der eine Hebelarm des Winkelhebels 17 steht durch Schnurzüge o. dgl. mit den großen Schiebern 18 und i9 in Verbindung, welche entsprechend der gewünschten Gesamtleistung der Anlage den Materialzufluß aus den Bunkern 20 und 21 im groben zu regeln haben. Eine Drehung des Handrades 14, also eine gemeinsame Bewegung der Laufgewichte, bewirkt nun eine Änderung der Gesamtleistung der Anlage, da sich auf diese Weise die auf den Förderbändern ruhende Materialgewichte verändern. Gleichzeitig mit der Bewegung der Laufgewichte hat jedoch auch die Mutter 16 auf dem Gewindestück 1,5 ihre Lage verändert und dadurch denWinkelhebel 17 mehr oder weniger gedreht. Mittels der Schnurzügee sind dabei die Schieber 18 und i9 mehr oder weniger gehoben bzw. gesenkt, der Materialzustrom also vergrößert oder verkleinert worden. In der Zeichnung ist angenommen, daß sich die Materialgewichte auf den Förderbändern etwa wie 3 : 2 verhalten. Dementsprechend greifen in der Zeichnung die Schnurzüge am Winkelhebel 17 mittels verschiebbarer Glieder 27, 28 an verschieden großem Hebelarm an, so daß also der Schieber i9 entsprechend der größeren -Leistung des ihm zugehörenden Förderbandes 2 auch einen größeren Hub macht als der Schieber i8. Selbstverständlich kann durch Einstellung der Schnurzugangriffspunkte jeder beliebige Hub bzw. jedes beliebige Hubverhältnis der Schieber erreicht werden. Durch Drehen am Handrad 14 wird also ohne weiteres die Gesamtleistung sämtlicher Förderbänder einschließlich Grobeinstellung der Zuflußschieber geregelt, wobei außerdem an einer ebenfalls von der Steuerwelle 13 aus angetriebenen Anzeigevorrichtung 22 die jeweilige Stundenleistung ablesbar gemacht sein kann. Die Schieber 18 und i9 tragen ferner kleine Schieber 23 und 24, welche in bekannter Weise von dem Wiegebalken aus während des Laufes der Förderbänder gesteuert werden und selbsttätig die Feineinstellung übernehmen. Auf die Laufgewichte können nun Zusatzgewichte 25 aufgelegt werden. Hierdurch wird das Mischungsverhältnis, also das Verhältnis der auf beiden Förderbänder ruhenden Materialgewichte, geändert, und zwar derart, daß die jeweils eingestellten Mischungsverhältnisse bei jeglicher Stellung' der Laufgewichte konstant bleiben. Die bei Auflegung der Zusatzgewichte notwendig werdende Nachstellung der Tara wird durch Verschiebung des TarageFichtes 26 vorgenommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Förderbandmischwaage, bei der die zu mischenden Materialien laufend auf getrennten Förderbändern gewogen werden und das Mischungsverhältnis durch vom Wiegemechanismus betätigte elektrische Mittel aufrechterhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer Laufgewichtswaagen zum Abwiegen der Materialien eine mit einem Steuerorgan (15) versehene gemeinsame Steuerwelle (13) vorgesehen ist, die einerseits durch bekannte Antriebsmittel (i ö, 9, 7 bzw. 12, 11, 8) die Laufgewichte (5, 6) der einzelnen Waagen gleichzeitig verschiebt und anderseits mittels eines von dem Steuerorgan (15) angetriebenen Teiles (16) ein Hilfsglied (17) verstellt, das durch Schnurzüge, Ketten oder Gestänge (29, 3o) auf die Grobschieber einwirkt, während die Feinregelung durch Hilfsschieber (23 und 24) erfolgt, die in an sich bekannter Weise durch die Ausschläge der Waagebalken (3, 4) elektrisch gesteuert werden. z. Selbsttätige Förderbandmischwaage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch auf dem einen Arm eines Winkelhebels (17) verschiebbare Glieder (27, 28) an denen die Schnurzüge oder Gestänge (29, 3o) angelenkt sind und die entsprechend dem jeweils eingestellten Mischungsverhältnis zwecks Erzielung verschieden großer Hübe der Grobschieber (18, i9) eingestellt werden. 3. Selbsttätige Förderbandmischwaage nach Anspruch i. und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Steuerwelle (13) eine Anzeigevorrichtung (22) 4ntreibt, an dem die der jeweiligen Stellung der Laufgewichte (5, 6) entsprechende Stundenleistung der Anlage abgelesen werden kann.
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