DE538168C - Maschine zum Falten und Fuellen von Packungen - Google Patents

Maschine zum Falten und Fuellen von Packungen

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DE538168C
DE538168C DE1930538168D DE538168DD DE538168C DE 538168 C DE538168 C DE 538168C DE 1930538168 D DE1930538168 D DE 1930538168D DE 538168D D DE538168D D DE 538168DD DE 538168 C DE538168 C DE 538168C
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filling
pack
molds
folding
mold
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B39/00Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers
    • B65B39/14Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers movable with a moving container or wrapper during filling or depositing
    • B65B39/145Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers movable with a moving container or wrapper during filling or depositing in an endless path

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Maschine zum Falten und Füllen von Packungen Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Falten und Füllen von Packungen mit irgendwelchen Schüttgütern, z. B. Tee, Tabak, Samen o. dgl. Es ist bekannt, bei derartigen Maschinen eine Anzahl von Fülltrichtern und hohlen Papierformen vorzusehen, die absatzweise um eine senkrechte Achse kreisen. Die Packung wird auf einer trichterförmigen oder ähnlich gestalteten Form zu einem Rohr gefaltet, das am Boden gefalzt wird und eine abgebogene oder abgemessene Menge Füllung erhält. Die gefüllten Packungen werden dann an Halter abgegeben, in denen sie oben geschlossen werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, das Formen des rohrförmigen Packungsstückes zu erleichtern, das aus einer geneigt oder waagerecht vorgesehenen Bahn oder einer Anzahl Bögen gebildet wird. Die Erfindung besteht darin, daß die Formen an der Empfangsstelle für das Packungsmaterial durch eine feste Nockenscheibe in eine geneigte oder waagerechte Lage gebracht werden und die Packung so übernehmen, daß die Fuge der Packung an der der senkrechten Achse abgekehrten Seite der Form liegt, worauf die Formen in senkrechte Lage zurückgebracht werden. Hierdurch ist erreicht, daß das bei senkrechter Führung leicht auftretende Knicken oder Zerreißen des Materials vermieden wird. Das Packungsmaterial wird bei einer Ausführungsform der Erfindung durch an den Formen drehbar befestigte Klammern gehalten, die in bestimmten Teilen des von der Form durchlaufenen Weges durch Ansätze mit einem Nocken in Eingriff geraten und hierbei angehoben werden, so daß das Papier um die Form gefaltet werden kann und nach dem Falten durch eine Feder in ihre Anfangslage, in der sie die Packung in der Fuge festhalten, zurückgeführt werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Maschine im Aufriß (Fig. i), im Grundriß (Fig. 2) sowie in Einzelheiten (Fig. 3 bis 8) dargestellt.
  • Die senkrechte Hauptwelle 15 der Maschine erhält über einen Kurbelantrieb eine absatzweis erfolgende Drehbewegung. Oberhalb des von der Welle durchsetzten Rohres 12 ist eine feststehende Nockenscheibe 13 mit Führung 28 angeordnet. An ihrem oberen über die Nockenscheibe 13 hinausragenden Ende trägt die Welle 15 eine Scheibe 16, an der die Fülltrichter 17, im vorliegenden Fall sechs, befestigt sind.
  • Unter der Mündung jedes Trichters, die bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. i durch eine gesteuerte Klappe qo verschlossen wird, ist an Trägern 2o ein Füllrumpf 23 an Zapfen 22 aufgehängt. Der Füllrumpf geht unten in ein Rohr 2q., die Form, über, dessen Querschnitt gleich dem der Packung, im vorliegenden Falle quadratisch ist. Um die Form 24 wird die Packung zunächst so gebogen, daß die Fuge oder Überlappung der Packung auf der der Welle 15 abgekehrten Seite der Form liebt. Hier wird sie durch eine zeitweilig selbsttätig abgehobene Klammer 3o gehalten.
  • Die Füllrümpfe 23 tragen an der der Welle 15 zugekehrten Seite Böcke 25 mit Lagern 26 für Rollen 27, die in die Führung 28 der Nockenscheibe 13 eingreifen, so daß die Rümpfe geschwenkt werden, während sie mit der Scheibe 16 umlaufen. Rechts von der Welle 15 befindet sich die Stelle C (Fig. 8), an der die Form 24 in geneigter Lage mit Papier beschickt wird.
  • An Stelle der geneigten Lage bei C kann die Form 24 auch waagerecht stehen, jedenfalls aber nicht so, daß das Papier senkrecht zugeführt wird, weil dies die in der Einleitung erwähnten Nachteile hat. Sie wird dann durch die den Füllrumpf 23 erfassende Führung 28 der Nockenscheibe 13 allmählich wieder in die senkrechte Lage an der Füllstelle A zurückgebracht, doch kann das Füllen schon beginnen, wenn der Füllrumpf sich noch in geneigter Lage befindet, vorausgesetzt, daß die Packung am Boden geschlossen ist.
  • Die Klammer 30 ist um einen Zapfen Sod am Füllrumpf 23 schwenkbar, und eine Feder 31 sucht sie an die Form 24 und gegen das um die Form gewickelte Papier zu drücken. Bei C erfaßt eine Nocke 39 eine Rolle 33 an einem Ansatz 32 der Klammer 30 und hebt die Klammer gegen die Wirkung der Feder von der Form 24 ab: Die Nocke 39 sitzt am Ende eines Schwinghebels 35, der auf einem Ständer 36 schwenkbar gelagert ist und durch irgendwelche nicht dargestellten Mittel, beispielsweise eine auf der Welle 63 sitzende Nocke, durch die Zugstange 37 geschwenkt wird.
  • Das Papier 50 geht zwischen Rollen Sod und unter einem Messer 50b hindurch über eine geneigte Führung 50c nach oben und gelangt unter die Form 24. Hier wird es von zwei Faltern 51 (Fig. 6) von unten erfaßt, um die Seiten der Form gelegt und oben auf der Form umgefalzt, so daß die Fuge an dieser Stelle liegt und von der Klammer 3o bedeckt wird. Die Falter 51 sind um Zapfen 89 an einem Hebel 98 schwenkbar gelagert, der um einen Zapfen ioi schwingt und durch ein Gestänge 97 mit Rolle 96 an einem um Zapfen 64 schwingenden Hebel 95 von einer Nocke 9i auf der Welle 63 ausgeschwenkt wird. Seitlich von den Zapfen 89 sind an den Faltern durch kurze Ansätze Stangen io2 angelenkt. Diese Stangen sitzen an einem Hebel 103, der um einen Zapfen 65 im Gestell ii schwenkbar ist und von einer Nocke 92 auf der Welle 63 durch eine Rolle 104 gesteuert wird. Die Gestänge 97 und io2 sind in der Länge verstellbar. Wenn die Klammer 30 von der Nocke 39 freigegeben wird, so legt die Feder 31 die Klammer 3o auf die Fuge der Packung. Der Füllrumpf wird nun durch die Führung 28 allmählich aufgerichtet und in der Pfeilrichtung der Fig.8 weitergeführt. Auf dem Wege von C nach D geht die Form 24, an der das Papier durch die Klammer 3o festgehalten wird, an Falzern 5z, 53, 54 und 55 vorüber (Fig. 3 und 5), die den unten über die Form vorspringenden Teil der Packung zum Bodenstück umfalzen. Die Falzer werden durch das in Fig. 4 und 5 angedeutete Gestänge angetrieben, etwa wie in der britischen Patentschrift 198 405 beschrieben. An Stelle des ersten Falzers 52 kann man auch ein dünnes, ebenes Blech vorsehen, das an der Unterkante der Form 24 hin und her bewegt wird, während die Falzer 53 und 54 seitlich über das Blech hinstreichen. Das Blech wirkt als falscher Boden, bis die Packung am Boden vollständig gefalzt ist.
  • Das Füllen kann beginnen, sobald der Boden der Packung fertig oder durch das erwähnte Blech so weit abgeschlossen ist, daß nichts mehr durchfallen kann, also von D ab. Im vorliegenden Falle ist aber angenommen, daß an der Stelle E gefüllt wird. Die Packung wandert mit ihrem gefalzten Boden über einen sichelförmigen Tisch 79, der den Boden festhält, und gelangt schließlich in den Bereich des Abstreifers 56 (Stelle F).
  • Wenn die Form mit der Packung an der Abstreifstelle F angelangt ist, läuft die Rolle 33 am Arm 3z des Füllrumpfes 23 auf eine feste Nocke 34 (Fig. i links) auf, so daß die Klammer 30 etwas abgehoben wird und die Packung freigibt. Die Packung kann nun durch den inzwischen vorgeschobenen Abstreifer 56 erfaßt und von der Form 24 abgestreift werden, während die Füllung aus der Form nachrutscht. Unter der Abstreifstelle F dreht sich absatzweise ein Tisch 59 mit Haltern 58, die an der dem Abstreifer 56 zugekehrten Seite geschlitzt sind, um die Stütze 49 durchzulassen. Der Antrieb des Tisches erfolgt von der Welle 61 aus über Kegelgetriebe 68, 69, Kurbelwelle 7o, Kurbelzapfen 71 und Sternrad 67 auf die Welle 66 des Tisches 59. Der Tisch 59 läuft langsamer als die Scheibe 16 und hat im vorliegenden Falle zehn Halter 58, die von den sechs Füllrümpfen 23 und Formen 24 der Scheibe 16 beschickt werden. Der Abstreifer gibt die Packung an den gerade darunter stehenden Halter 58 ab, während die Stütze 49 den gefalzten Boden hält, bis er auf dem Boden des Halters aufruht, der Abstreifer geht zurück, die Packung wandert in dem Halter weiter und wird an geeigneter Stelle oben geschlossen, worauf sie aus der Maschine genommen oder ausgeworfen werden kann.
  • Der Verschluß der Fülltrichter 17 kann, wie erwähnt, auf verschiedene Weise ausgebildet werden. Beispielsweise kann eine an der Außenwand des Trichters schwenkbar angeordnete Klappe 40 mit einer an einem Arm 41 befestigten NOcke 4=2 zu bestimmten Zeiten auf eine feststehende Nocke 46 auflaufen, wodurch die Klappe 4o entgegen der Kraft der Rückzugsfeder 43 in die Offenstellung gebrächt wird.
  • Man kann mit dem Füllen auch schon beginnen, wenn die Form mit der Packung sich noch in geneigter Lage befindet, weil die Fülltrichter 1,7 oben erweitert sind. Dies ermöglicht das Abstellen des Papiervorschubs, ehe das Papier die Form erreicht hat.
  • Die gemessene oder gewogene Füllung wird an der Stelle A an den jeweils dort angehaltenen Trichter 17 abgegeben, ünd der gefüllte Trichter geht zur Wächterstation B, wo der Wächter 105 die Füllung prüft und gegebenenfalls den Papiervorschub anhält. Wenn der Trichter richtig gefüllt ist, geht die Form weiter und wird bei C mit Papier beschickt, das an der Fuge durch die Klammer 30 gehalten wird. Bei D erfolgt das Falzen des Bodens, bei E wird durch die Klappe 40 oder den Ansatz 47 der Trichter 17 geöffnet und die Füllung an die Form 24 abgegeben, in der sie auf dem Boden der Packung ruht. Endlich wird in der Stellung F die Packung vom Abstreifer 56 abgezogen und samt der Füllung, die aus der Form 24 nachfließt, an einen der Halter 58 am Tisch 59 abgegeben.
  • Wie erwähnt, kann das Füllen schon vor der Stelle E beginnen, und zwar sobald das Falzen des Bodens so weit fortgeschritten ist, daß er, sei es durch seine eigenen Falze, sei es durch den erwähnten falschen Boden, die Füllung tragen kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE. z. Maschine zum Falten und Füllen von Packungen, bei der eine Anzahl von Fülltrichtern und hohlen Papierformen absatzweise um eine senkrechte Achse kreisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Formen (24) an der Empfangsstelle (C) für das Packungsmaterial durch eine feste Nockenscheibe (i3) in eine geneigte oder waagerechte Lage gebracht werden und die Packung so aufnehmen, daß die Fuge der Packung an der der senkrechten Achse (i5) abgekehrten Seite der Form (24) liegt, worauf die Formen in senkrechte Lage zurückgebracht werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Formen (24) drehbar befestigte Klammern (30) in bestimmten Teilen des von der Form durchlaufenen Weges durch Ansätze (32) mit einem Nocken (39) in Eingriff geraten und hierbei angehoben werden, so daß das Papier um die Form gefaltet werden kann und nach dem Falten durch eine Feder (3i) in ihre Anfangslage, in der sie die Packung in der Fuge festhalten, zurückgeführt werden.
DE1930538168D 1929-05-01 1930-03-11 Maschine zum Falten und Fuellen von Packungen Expired DE538168C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB538168X 1929-05-01

Publications (1)

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DE538168C true DE538168C (de) 1931-11-11

Family

ID=10469074

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930538168D Expired DE538168C (de) 1929-05-01 1930-03-11 Maschine zum Falten und Fuellen von Packungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE538168C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227378B (de) * 1963-03-30 1966-10-20 Holstein & Kappert Maschf Maschine zum Herstellen, Fuellen und Verschliessen von quaderfoermigen Beuteln

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227378B (de) * 1963-03-30 1966-10-20 Holstein & Kappert Maschf Maschine zum Herstellen, Fuellen und Verschliessen von quaderfoermigen Beuteln

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