DE84603C - - Google Patents
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- DE84603C DE84603C DENDAT84603D DE84603DA DE84603C DE 84603 C DE84603 C DE 84603C DE NDAT84603 D DENDAT84603 D DE NDAT84603D DE 84603D A DE84603D A DE 84603DA DE 84603 C DE84603 C DE 84603C
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- DE
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- belt
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B35/00—Supplying, feeding, arranging or orientating articles to be packaged
- B65B35/30—Arranging and feeding articles in groups
- B65B35/36—Arranging and feeding articles in groups by grippers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B41/00—Supplying or feeding container-forming sheets or wrapping material
- B65B41/12—Feeding webs from rolls
- B65B41/16—Feeding webs from rolls by rollers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Labeling Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft Verbesserungen an.der unter Nr. 77841 patentirten Maschine zum
Einschlagen und Etikettiren von Zündholz-. schachteln.' Die Verbesserungen bestehen hauptsächlich
darin, dafs der Transportriemen a, auf welchen die Schachteln aufgestellt werden,
doppelt so breit wie eine. Schachtel gemacht ist, während derselbe früher eine Breite gleich
der sechsfachen Dicke einer Schachtel hatte. Die Schachteln werden wie früher mit dem
Ende auf den Riemen gestellt, aber jetzt in zwei Reihen nach einander mit der Breitseite
quer gegen den Riemen gewendet, wogegen sie früher in sechs Reihen längs des Riemens
mit der Kante quer gegen den Riemen gestellt wurden. Hierdurch wird ein schnelleres Besetzen
des Riemens mit Schachteln ermöglicht, denn die letzteren liegen schon im Kasten, aus
welchem sie gepackt werden, in Reihen wie die jetzt längs des Riemens gehenden. Man
kann daher auf einmal so viele Schachteln längs des Riemens aufstellen, wie auf einmal
bequem mit den Händen gefafst werden können. In Richtung mit dem Riemen ist ferner ein
horizontaler Kolben angebracht, welcher das Einschieben der Schachteln auf den Kolben g
regelt und die Schachteln verhindert, umzufallen. Der Riemen α ist parallel zum Riemen/2
verlegt, auf welchen die Schachteln jetzt gelegt werden, um schrittweise durch eine absetzende
Bewegung des Riemens an den Faltern vorübergeführt zu werden. Die Schachteln werden vom Riemen α zum Riemen /2 durch
einen Transporteur in Form eines um eine Welle schwingenden Klobens befördert. Das
Umschlagpapier, ein schmaler Streifen, ist auf eine Rolle gewickelt, welche dem Transporteur
gegenüber liegt und von welcher' der Streifen durch ein Paar Walzen winkelrecht über den
Riemen /2 gerade an der Stelle hervorbewegt wird, wo die Schachteln auf den Riemen
durch den Kloben niedergelegt werden. Schliefslich sind die Falter x1 von den übrigen Faltern
getrennt und auf einer besonderen Stelle längs des Riemens/2 angeordnet, wodurch das Falten
erleichtert wird.
Die Zeichnungen zeigen die Maschine . in Fig. ι von oben gesehen, in Fig. 2 im Schnitt
nach \-\ (Fig. 1) und in Fig. 3 nach ^1-^1
(Fig. 1). Fig. 4 zeigt einen Schnitt des Kleisterapparates.
Der Transportriemen α ist parallel zum Riemen /2 verlegt und die Schachteln sind
durch punktirte Linien angedeutet. Die beiden Kolben g und pe sind dem Riemen α gerade
gegenüber angeordnet, der erstere senkrecht und der letztere waagerecht in Richtung zu
den auf dem Riemen stehenden Schachteln. Wenn der Kolben g heruntergegangen ist,
so dafs seine Oberseite sich etwas unterhalb der Mitte der Schachteln befindet, geht der
Kolben^6 über denselben gegen die Schachteln
vor und hindert die vordersten Schachteln umzufallen, wenn der Kolben g vollständig
heruntergegangen ist. Daraufgeht der Kolben p6
zurück, wobei die Schachteln mitfolgen und infolge des Vorganges des Riemens α auf den
Kolben g gehen. Der Kolben g wird von einem Winkelhebel und Excenter und der
Kolben p& vom Arme p1 (Fig. ι und 5) . bewegt,
welcher in der einen Richtung vom Excenter ps und in der anderen Richtung von
der Feder p9 bethätigt wird.
Der Transporteur befindet sich dem Kolben g gerade gegenüber. Derselbe besteht aus einer
waagerechten Welle α2, von welcher zwei Arme as a3 ausgehen. Diese tragen an den
Innenseiten nahe den Enden Platten α4, deren Zapfen in Führungen a5 eintreten, in denen
Federn liegen, welche die Platten a4 angedrückt
halten. Die Arme bilden somit zusammen eine Art von federndem Kloben. Derselbe wird abwechselnd nach dem Riemen α oder
dem Riemen f'2 mittelst des in Rad a6 (Fig. 2)
eingreifenden Zahnsectors a1 oder eines anderen geeigneten Getriebes herumbewegt. Ueber den
Riemen /2 wird der Papierstreifen V2 von der
dem Transporteur a3 gegenüberliegenden Rollet3
durch die beiden Rollen i>4 b5 befördert, von
welchen die obere stets mittelst eines Zahngetriebes getrieben wird, während die untere
durch die von einer Excenterscheibe b6 bewegten Theile b1 gegen die obere gehoben
und von derselben. wegbewegt wird. Der Papierstreifen, welcher zwischen den Rollen
hervorkommt, wird also nur dann vorgeschoben, wenn die Rollen einander berühren.
Der Papierstreifen geht weiter durch die Scheere c3 c*, über den Riemen/2 und unter
den am Boden gelochten Kleisterbehälter c5, unter welchem der Kolben c6 liegt. Wenn
der letztere sich hebt, preist er das Streifenende gegen den Boden des Behälters, wodurch
das Streifenende an der Oberseite mit Kleister versehen wird. Die Scheere besteht
aus der festen Unterschneide c* (Fig. 2) und der beweglichen Oberschneide c3, die aus
dem oberen Stück eines Rahmens gebildet ist, welcher vom Hebel c1 (Fig. 2) auf und nieder
geführt wird und in Längenrichtung des Streifens etwas beweglich ist. Die Federn c8
zwingen den Rahmen, mit der Oberschneide nahe an der Unterschneide vorbei zu gehen,
wodurch der Streifen abgeschnitten wird. Wenn der Kolben g aufwärts geht, drückt er die
auf demselben befindlichen Schachteln aufwärts in den Kloben a3 hinein. Letzterer schwingt
darauf, wie der Pfeil (Fig. 2) zeigt, nach rechts und legt die Schachteln auf den Riemen J2
und das über diesen beförderte Papier, welches ungefähr gleichzeitig abgeschnitten und mit
Kleister versehen wird. Gegen die Schachteln geht darauf die Platte g3 (Fig. 2) nieder,
welche das äufsere Ende eines Armes der Welle gi bildet, die eine Vierteldrehung unter
der Wirkung des Triebes g·5 und des Zahnsectors
g& hin und her macht. Die Schachteln werden dadurch auf dem Riemen f2 zurückgehalten,
während der Kloben a3 aufwärts und nach links zurückgeht. · ■■
Nunmehr gehen die Falter T1T1 (Fig. 2) aufwärts
und falten die Enden des abgeschnittenen Papiers aufwärts, die Falter fit'2, welche mitrV1
an' demselben senkrecht beweglichen Schieber befestigt 'sind, rückön, kurz nachdem der
Drucker g3 hoch gegangen ist, einwärts und falten die überstehenden Papierenden gegen
die Oberseite des Packets. Schliefslieh geht der unten [~"j geformte Kolben v1 (Fig. 1
und 2) nach. unten und. faltet die vorstehenden
Papierenden von oben : gegen die Enden des Packets nieder.- Das untere Ende
des Kolbens zeigt Fig. 1 im Schnitt. Der Riemen f'2, welcher eine absetzende Bewegung
hat, führt sodann das Packet zwischen die von den erwähnten Faltern etwas entfernter
von den Seiten eintretenden Falter X1X1X1X1
(Fig. i)i Gegen das Packet geht zuerst der Halter hl (Fig. 3) vor, welcher den Arm einer
Welle /2° bildet' und eine (~| ähnliche Form
hat, so dafs er das Packet querüber fassen kann. Kleine, auf demselben befindliche
Lappen h5 gehen längs der Enden des Packets
herunter und verhindern das dort schon von der Oberkante niedergefaltete Papier, nach
aufsen zu gehen, und darauf treten die vier Falter x1 in Wirksamkeit, wie im Haupt-Patente
beschrieben ist. Der Festhalter /i* und die.
Falter x1 gehen darauf zurück und der Riemen befördert das Packet gerade dem Kolben z2
gegenüber, welcher das Packet unter den Kleisterbehälter w2 führt und, je nachdem
mehrere Packete hervorkommen, am Kleister- und Etikettenbehälter zum schliefslichen Zufalten,
Kleistern und Etikettiren vorüberführt, wie im Haupt-Patente beschrieben ist.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Ausfuhrungsform der durch das Patent Nr. 77841 geschützten Maschine zum Einschlagen und Etikettiren von Zündholzschachteln, dadurch gekennzeichnet, dafs gegen die in zwei Reihen auf den Riemen (a) gelegten Schachteln ein waagerechter Kolben (pe) wirkt, welcher, wenn der Kolben (g) beinahe heruntergegangen ist, über diesen gegen die Schachteln tritt und die Schachteln bei der Zurückbewegung stützt, während sie, vom Riemen (a) vorbewegt, auf den vollständig gesenkten Kolben (g) gelangen.
- 2. An der Maschine nach Anspruch 1 die Anordnung, dafs der Riemen (a) parallel zum Riemen ff'2) verlegt ist und dafs gerade gegenüber dem Kolben (g) ein Transporteur (a3) angebracht ist, bestehend auseinem Kloben, der von einer zwischen den Riemen (a und f2) belegenen horizontalen Welle (d2) ausgeht und, über den Kolben (g) bezw. Riemen (f2·) reichend, je nachdem er mittelst der Welle nach rechts oder links geschwungen wird, die vom Kolben aufwärts geführten Schachteln aufnimmt und sie auf den Riemen (J'2) ablegt.
- 3. An der Maschine nach Anspruch 1. und 2 eine Anordnung zum Vorbewegen und Abschneiden des auf eine Rolle gewickelten streifenförmigen Umschlagpapiers, bestehend aus den Walzen (b^ bsj, zwischen welchen der Papierstreifen dadurch Vorschub erhält, dafs die eine Walze zu gewissen Zwischenzeiten gegen die andere stets rotirende Walze geführt wird, ferner aus der beweglichen Oberschneide (cs) und der festen Unterschneide (c*), welche den zwischen dieselben und über den Riemen (J2) gelangenden Papierstreifen abschneiden.
- 4. In Verbindung mit der im Anspruch 3 gekennzeichneten Einrichtung die Anordnung eines gerade gegenüber der Rolle (b3) auf der entgegengesetzten Seite des Riemens ff2) liegenden Kleisterbehälters (c5) mit durchbrochenem Boden und eines unter dem Behälter liegenden Kolbens, welcher das auf denselben beförderte' Streifenende aufwärts gegen den Boden drückt, so dafs dasselbe mit Kleister versehen wird.
An der vorstehend gekennzeichneten Maschine die Anordnung, dafs der Transportriemen (f2) eine absetzende Bewegung erhält, so dafs die Falter auf verschiedene Stationen vertheilt werden können, welche die Schachteln nach einander passiren.
An der vorstehend gekennzeichneten Maschine die Anordnung eines Halters zum Festhalten der Schachteln auf dem Riemen (f2), bestehend aus von einer 'horizontalen Welle ausgehenden, gegen die Schachteln niederklappbaren Armen (gs) und (hl). An der obigen Maschine die Anordnung, dafs die Falter (V1V1J des Haupt-Patentes durch einen Kolben ersetzt sind, welcher mit seinem unteren f~| geformten Ende die Schachtelpartie umfassen kann.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE84603C true DE84603C (de) |
Family
ID=356817
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84603D Active DE84603C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE84603C (de) |
-
0
- DE DENDAT84603D patent/DE84603C/de active Active
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