DE537814C - Biegemaschine mit Stauchbacken und Biegezunge zum Biegen von Bahnkistenpappen mit aussenliegender Biegewulst - Google Patents

Biegemaschine mit Stauchbacken und Biegezunge zum Biegen von Bahnkistenpappen mit aussenliegender Biegewulst

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DE537814C
DE537814C DE1930537814D DE537814DD DE537814C DE 537814 C DE537814 C DE 537814C DE 1930537814 D DE1930537814 D DE 1930537814D DE 537814D D DE537814D D DE 537814DD DE 537814 C DE537814 C DE 537814C
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tongue
cardboard
flexible
rails
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SCAMAG Saechsische Cartonnagen Maschinenfabrik AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/25Surface scoring
    • B31B50/252Surface scoring using presses or dies

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Description

  • Biegemaschine mit Stauchbacken und Biegezunge zum Biegen von Bahnkistenpappen mit außenliegender Biegewulst Bahnkisten werden aus einem zähen, starken ',Material hergestellt, das sich, wie die Praxis lehrt. mit einer normalen Pappenstauch- und Biegemaschine System Remus nicht biegen läßt. Es wird für :diese Schachteln eine sehr breite Wulst verlangt, die bei der fertigen Schachtel nach außen zu liegen kommt; sie dient gewissermaßen als Verstärkungsleiste für die fertige Schachtel.
  • Es sind nun bereits Maschinen bekannt, bei denen gleichfalls eine breite Wulst erzielt wird. Sie bestehen aus einem oberen Biegeschwert, das das Material in eine breite, entsprechend ausgearbeitete Rille preßt. Solche Maschinen sind aber nur für die besseren Pappenqualitäten zu verwenden. Für minderwertigere, billige Pappen, wie sie besonders in Deutschland zur Verfügung stehen, sind solche Maschinen nicht zu verwenden, da mit ihnen keine rißfreie Biegung hergestellt werden kann. Auch ist es bereits bekannt ge-,vorden, Pappen mit nach innen liegender Wulst zu biegen. Bei diesen Pappen. findet eine schmale Biegezunge Ver-,vendung, über die der Pappenzuschnitt mit verhältnismäßig steil stehenden Stauchbacken gedrückt wird. Solche Biegemaschinen sind die bekannten Remus-Biegemaschinen. Für das Biegen von Pappe mit außenliebender Wulst können derartige Maschinen nicht verwendet werden. Hier setzt vielmehr die Erfindung ein, bei der das Biegen bzw. das Stauchen der Pappe mit besonders stark geneigten Stauchbacken erfolgt, .die mit einer scharfkantig ausgebildeten breiten Biegezunge zusammenarbeiten. Durch die stark geneigte Anordnung der Stauchbacken wird, besonders bei minderwertigen Pappen, das Material ohne allzu starke Beanspruchung zunächst über die Biegebakken gezogen und dann in der Schubrichtung der Preßbacken sehr intensiv gegen die scharfkantigen Biegezungen gedrückt. Dadurch wird die Pappe sehr stark aufgelockert, so daß beim späteren Aufrichten der Seitenwände Beanspruchungen, die zum Reißen der Pappschichten in der Wulst führen, nicht auftreten.
  • Gleichzeitig sind mit der Vorrichtung zum Vorformen, also Stauchen der Pappe Einrichtungen verbunden (Deckschiene), die ein leichtes Durchführen der zu biegenden Pappen durch .die Maschine gewährleisten und die des weiteren auch dazu dienen, die Pappe nach :dein Stauchen von der Biegezunge, abzuheben und so ein leichteres Entnehmen der gestauchten Pappen ermöglichen.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es ist Abb. z die Vorrichtung vor Beginn einer Biegung, also in Ruhestellung, Abb. z die Vorrichtung in Biegestellung, Abb.3 der obere Biegemechanismus mit verschiedener Backenstellung vor und während der Biegung, Abb. d. und qa die auswechselbare Biegezunge für verschiedene Pappenstärken, Abb. 5 die Einstellung des oberen Biegemechanismus für das Biegen starker Pappen, Abb. 6 die Einstellung des oberen Biegemechanismus für schwache Pappe, Abb. 7 die Einstellungsvorrichtung für die verschiedenen Pappenstärken, Abb. 8 die abgebogene Pappe mit der Biegewulst, wie sie die Maschine herstellt. Abb. g die Biegung zu einem Winkel von i So° aufgerichtet, Abb. io die flach zusammengelegte Pappe, wie sie vom Hersteller an den Verbraucher der Packungen meistens geliefert wird.
  • Es ist A .der obere Biegemechanismus, der mit dem unteren Biegemechanismus B zum Biegen .der Pappe C zusammenarbeitet. Der obere Biegemechanismus A besteht aus dem Biegebalken i, den in den Wülsten 2 drehbar gelagerten Stauchbacken'3, die mit Hilfe der Federn ,. nachgiebig am Maschinenbalken befestigt sind, einem Gegenlager 5 für die Stauchschienen, das sich gegen eine starke Feder 6 abstützt und der Einstellspindel 7 mit dem Block 8 zur Regulierung der Federspannung der Feder 6. Zur Veränderung der Stauchschienenentfernung für das Biegen stärkerer oder .schwächerer Pappen dient die Einstellvorrichtung laut Abb. 5 bis 7. In dem Widerlager 5 der Stauchbacken 3 sind in gewissen Abständen Böckchen g eingesetzt, in deren Aussparung io Exzenter ii angreifen. Diese Exzenter- oder Kurvenscheiben i i sitzen auf Wellen i2, die ferner Hebel 13 tragen. Die Hebel 13 sind untereinander durch eine Querstange- 14 verbunden. Der eine Hebel 13 ist über die Stange 1q. hinaus verlängert (i3@), und zwar bis zu einer Einstell-spindel 15, wo er zwischen Muffen 16 mit einer Rolle 17 o. d:gl. verschiebbar gelagert ist. Je nachdem, ob durch den Exzenter i i das Böckchen nach unten (Abb. 5) oder nach oben (Abb.6) durch Verstellen der Spindel 15 bewegt wird, öffnen oder schließen sich die Backen 3. Zweckmäßig .ist an der Stange 14 ein Zeiger 18 angebracht, der an Hand einer Skala ig angibt, welche Pappenstärke eingestellt wurde.
  • Der untere Biegemechanismus B besteht aus dem unteren Biegebalken oder Maschinentisch 2o, der das nachgiebige Einsatzstück 2i trägt. Dieses Einsatzstück oder Lager 21 stützt sich gegen kräftige Federn 22 ab. Die Spannung der Federn kann durch Verstellen des Balkens 23 über die Spindel 24, Schnekkenräder 25, a6 und der Spindel 27 geregelt werden. Das Lager 21 besitzt eine Aussparung zum Einsetzen der Biegezunge 28, die in ihrer Schaftstärke stets gleich ist, deren Kopf aber je nach der Pappenstärke verschieden breit ist. Je nach der Pappenstärke wind die in Frage kommende Biegezunge in das Lager 2,1 eingesetzt. Ein weiteres Merkmal dieser Biegezunge ist, daß sie nicht, wie bisher allgemein üblich, konisch zugespitzt oder gar oben abgerundet ist, sondern viereckig und mit scharfen Kanten (28") ausgebildet wunde, ein Punkt, der für das Biegen der minderwertigen Bahnkistenpappen, wie die umfangreichen Versuche ergeben haben, besonders wichtig ist.
  • An die Biegezunge legen sich im Ruhezustande dachförmig die Deckschienen 29 an, damit die großen und schweren Pappzuschnitte bequem über die Zunge gezogen und- nach dem Biegen von der Zunge abgehoben werden können. Zu diesem Zwecke ruhen die Schienen auf Federn 3o. Gegen seitliche Verschiebung werden sie durch die Schienen 31 gesichert, die auf dem Maischinentisch verschiebbar angeordnet sind, damit die Deckschienen bei schmaler und breiter Zunge. stets bis an die Zunge herangeschoben werden können.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Pappe C wird auf den Maschinentisch B zwischen Anschlägen angelegt, die Maschine eingerückt und der obere Maschinenbalken A nach abwärts bewegt. Die Stauchbalken 3 setzen sich auf die Pappe auf und pressen sie über die scharfkantige Biegezunge 28, wobei gleichzeitig die Deckschienen 29 eingeknickt werden. Gleichzeitig wird das Lager 21 durch Zusammendrücken .der Federn 22 etwas nach abwärts bewegt, we es die Abb.2 zeigt. Der Druck wird auf diese Weise elastisch. Gleichzeitig werden auch die Backen 3, die übrigens sehr flach gestellt sind, um die Pappe seitlich heranholen zu können, nach aufwärts bewegt, indem die auf fas Gegenlager 5 wirkende Feder 6 zusammengedrückt wird. Gleichzeitig vermindert sich dabei .die Entfernung der Stauchbacken von x auf y. Die Pappe wird auf diese Weise seitlich unter elastischem Druck herangeholt und so zu einer breiten Wulst gebogen, .die durch die scharfkantigen Innenkanten .sich in der gewünschten Weise sowohl im rechten Winkel aufrichten wie auch um i8o° zusammenklappen läßt. Die Abb. 8 bis io zeigen die Pappe in diesen verschiedenen Stellungen. -

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Biegemaschine mit Stauchbacken und Biegezunge zum Biegen von Bahnkistenpappen mit außenliegender Biegewulst, dadurch gekennzeichnet, daB gegen ein an sich bekanntes, federndes Widerlager abgestützte, besonders starkgeneigte Stauchschienen (3) mit einer scharfkantig ausgebildeten, für verschieden starke -Pappen mit verschieden breitem Kopf ausgebildeten Biegezunge in der Weise zusammenarbeiten, daß :die starke Pappe unter elastischem, sich ständig verstärkendem Druck über die -scharfkantige Zunge gebogen wird und dann durch Verringerung des Abstandes der geneigten Stauchbakken (3) mit einem starken seitlichen Druck gegen die Zunge (28) gedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Ruhezustan.de sich an die Biegezunge (28) Deckschienen (29) dachförmig anlegen und die Biegezunge dadurch so abdecken, daß die Pappen bequem über die Zunge verschoben werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschienen (29) durch Federn (3o) dachförmig angehoben werden, und zwar in der Weise, daß die Deckschienen (29) gleichzeitig zum Abheben der :gebogenen Zuschnitte von der Biegezunge (28) dienen. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschienen (29) zusammen mit den seitlich sie begrenzenden Halteschienen (31) verschiebbar für verschieden breite Biegezungen angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschienen (29), die sich im Ruhezustande dachförmig an die Biegezunge anlegen, so weit einknicken, daß sie nach dem Einknicken als Biegescharnier dienen.
DE1930537814D 1930-09-17 1930-09-17 Biegemaschine mit Stauchbacken und Biegezunge zum Biegen von Bahnkistenpappen mit aussenliegender Biegewulst Expired DE537814C (de)

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