DE537804C - Regelungseinrichtung fuer Heizoefen - Google Patents

Regelungseinrichtung fuer Heizoefen

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DE537804C
DE537804C DE1930537804D DE537804DD DE537804C DE 537804 C DE537804 C DE 537804C DE 1930537804 D DE1930537804 D DE 1930537804D DE 537804D D DE537804D D DE 537804DD DE 537804 C DE537804 C DE 537804C
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Description

  • Regelungseinrichtung für Heizöfen Die Erfindung betrifft eine Regelungseinrichtung für Zimmeröfen, besonders für Ofen mit Rückenkanal, in dem sich leicht Flug asche ansammeln kann. Es sind Regelvorrichtungen in dem Rückenkanal von Ofen bekannt, bei -denen die Regelung durch Klappen bewirkt wird. Ein Nachteil derartiger Klappen besteht darin, daß die in den Rückenkanal niederfallende Flugasche keinen sicheren Klappenschluß zuläßt und daß somit keine genaue Regelung des Ofens gewährleistet wird. Gemäß der Erfindung geschieht die Regelung durch einen Schieber, der teils als Muschel-, teils als Flachschieber ausgebildet ist. Dieser Schieber bewegt sich auf einer Schieberplatte derart, daß sich bei .einer Endstellung eine einfache Öffnung des Flachschiebers mit einer Öffnung der Schieberplatte deckt, wobei Nebenluft abgeführt wird und Flugasche in den Aschenraum zurückfallen kann. Bei der anderen Endstellung des Schiebers ist die Öffnung der Schieberplatte mit einer anderen Öffnung derselben durch die Schiebermuschel verbunden, so daß Verbrennungsluft durch diese Öffnung unter den Rost einströmen kann. Weiterhin ist gemäß der Erfindung mit dem Schieber eine Drosselklappe gekuppelt, die den Rauchabzugskanal entsprechend der jeweiligen Stelhing des Schiebers verengt oder freigibt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • .i@bb. i zeigt einen mit der Regelungsvorrichtung ausgestatteten Zimmerofen; Abb.2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Regelvorrichtung in der Stellung, die sie einnimmt, wenn das Feuer stark brennen soll; Abb. 3 zeigt im Grundriß die Stellung des Schiebers in bezug auf die Schieberplatte bei stark brennendem Feuer; Abb. q. zeigt gleichfalls im senkrechten Schnitt die Vorrichtung in der Stellung bei gedämpftem Feuer; Abb. 5 zeigt wiederum im Grundriß die Stellung des Schiebers auf der Schieberplatte bei gedämpftem Feuer, Abb. 6 die Schieberplatte im Grundriß, Abb. 7 den Schieber im Grundriß und im senkrechten Schnitt.
  • Der Aschfall des auf Abb. i dargestellten Zimmerofens steht mit Abzugsstutzen N durch einen Rückenkanal A in unmittelbarer Verbindung. An der Stelle, wo der Kanal A in den Stutzen 1V einmündet, befindet sich eine Schieberplatte B (Abb. 6), welche zwei Öffnungen i und 2 aufweist. Diese öffnungen verbinden den Abzugsstutzen N mit dem Rückenkanal A (Offn. i) und mit der freien Zimmerluft (Offn. 2). Die Steuerung dieser Öffnungen i und 2 erfolgt durch einen Drehschieber C, welcher einen flachen, ebenen Teil 5 mit einer Öffnung 3 besitzt und einen hohlen, muschelartigen Teil 4., dessen untere Ränder mit dem flachen Teil 5 in einer Ebene liegen.
  • Dieser Schieber C ist mittels Stiftes, der durch die Nabe 6 geht, an der Steuerstange D befestigt und wird durch Feder H gegen die Schieberplatte B gepreßt, auf der er verdreht werden kann.
  • Werden durch Verdrehen des Schiebers C die Öffnungen r und 2 der Platte B durch den muschelförmigen Teil 4 des Schiebers G verbunden (Abb. 2 und 3), dann dringt 1#rischluft von außen durch die Muschel und den Kanal A unter den Rost. Das Feuer brennt lebhaft, die Regelung steht auf .,.>Stark«.
  • Wird der Schieber C um z8o° gedreht, dann steht die Öffnung 3 des Schiebers G über der Öffnung t der Platte B (Abb. q. und 5) und der Aschfall 0 ist durch den Kanal A unmittelbar mit dem Rohrstutzen N verbunden. Nebenluft wird abgeleitet .und zieht nicht durch das Feuer. Der Ofen brennt mäßig, die Regelung steht auf »Schwach«. In dieser Stellung fällt Flugasche, die sich im Knick G-N des Rauchkanals ansammelt, durch Öffnung 3-r und Kanal A in den Aschenraum. Der Rauchkanal wird so automatisch bei Drehung des Schiebers gereinigt.
  • Über dem Schieber G ist an der Steuerstange D eine Drosselklappe E (Abb. 2 und q.) so angebracht, daß der Rauchkanal G bei Stel-Dung der Regelung auf »Stark« freigegeben (Abb.2), bei Stellung auf »Schwach« zum Teil abgesperrt wird (Abb. q.).
  • Zur Bedienung der Regelvorrichtung ist die Steuerstange D mit einer Kurbel L versehen. Die Stellung der Kurbel und mit ihr der ganzen Regelvorrichtung läßt sich an einer Skala ablesen.
  • Statt als Drehschieber, wie oben beschrieben, läßt sich die Regelvorrichtung auch als hin und her gehender Schieber ausbilden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regelungseinrichtung für Heizöfen zur gleichzeitigen Steuerung von Verbrennungsluft, Nebenluft und Rauchgasen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer gemeinsamen Achse (D) eine Drosselklappe (E) und .ein Drehschieber (C) sitzen, welch letzterer einen nach dem Aschfallraum (0) führenden Rückenkanal (A) des Ofens beherrscht und diesen in der einen Stellung mittels einer Muschel mit der Zimmerluft, in der anderen Stellung mittels einer einfachen Öffnung (3) mit dem Rauchabzuge (N) verbindet.
DE1930537804D 1930-02-23 1930-02-23 Regelungseinrichtung fuer Heizoefen Expired DE537804C (de)

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