DE628501C - Rauchabsperr- und Drosselvorrichtung - Google Patents

Rauchabsperr- und Drosselvorrichtung

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DE628501C
DE628501C DEK133692D DEK0133692D DE628501C DE 628501 C DE628501 C DE 628501C DE K133692 D DEK133692 D DE K133692D DE K0133692 D DEK0133692 D DE K0133692D DE 628501 C DE628501 C DE 628501C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J11/00Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Rauchabsperr- und Drosselvorrichtung Gegenstand der Erfindung ist eine Drosselvorrichtung für die Abgase von Öfen und Herden, wobei die Vorrichtung auch gleichzeitig als Rauchab.sperrvorrichtung, d. h. als Rußabsperrer, benutzt werden kann, um während des Schornsteinfegens den Rücktritt von Schornsteingasen in den Ofen oder das Zimmer zu verhüten.
  • Die Vorrichtung, die in der Schornsteinwand oder auch im Ofen selbst oder irgendwo im Rauchrohrstrang angebracht sein kann, besteht im wesentlichen aus einer gegen die Strömungsrichtung der Rauchgase offenen Glocke, die in einer mit dem Rauchrohr verbundenen Büchse axial beweglich ist und mit dem tassenartig eingezogenen Rand der genannten Büchse derart zusammenwirkt, daß in. der Schließstellung der Rand der -Glocke gegen den zurückspringenden Rand der Büchse anliegt, so daß praktisch der Rauchabzug gesperrt ist, während durch Abheben der Glocke von dem genannten Büchsenrand eine mehr oder minder große Durchgangsöffnung der Rauchgase erhalten wird.
  • Das neue Gerät ist vorzugsweise für solche Küchenherde bestimmt, die durch ein kurzes Rauchrohr unmittelbar an den Schornstein angeschlossen sind. Das Gerät kann dabei zweckmäßig so ausgebildet sein, daß es als Wandbüchse in die Schornsteinwand eingebaut werden kann.
  • Durch die Vorrichtung wird somit verhinderte daß brennende Teilchen in den Schornstein eintreten können, wodurch Schornsteinbrände tentstehen könnten. Dadurch, daß die Rauchgase von dem Ofen in die nach dem Schornstein zu geschlossene Glocke @einströmen, lagern- sich die festeren Teilchen in der Glocke ab und verbrennen hier, während die Abgase durch den Ringspalt zwischen Glocke und Büchse hindurch abgesaugt werden. Durch die Möglichkeit der Drosselung der Rauchgase mittels der Vorrichtung wird die Hitze des Herdes mehr zurückgehalten, infolgedessen sich eine Ersparnis an Brennstoff ergibt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist in die Wanda des Schornsteins in der Rauchabzugsöffnung eine im Querschnitt kreisförmige Büchse d eingebaut, die nach dem Schornstein b zu offen ist, während sie nach dem Ofenrohr c zu -einen tassenförmig zurückspringenden Rand e hat. In der Büchsed ist eine Glocke f angeordnet, die gegen die Strömungsrichtung der Rauchgase offen ist und sich mit ihrem Rand über den Rande der Büchse d schieben kann. Die Glocke/ ist in der Büchse d axial verschieblich und zu diesem Zweck auf einer Stange oder Achse g angeordnet, die in Querstreben h und i gelagert ist. An ihrem inneren, in dem Ofenrohr liegenden Ende ist die Achseg mit einem Schlitz o versehen, -in welchen ein Hebel iz reingreift, der bei h an dem Rühr c gelagert ist und einen Handhebiel m trägt. Durch B:etätigririg "des Handhehels m kann somit die Glocke f ,axial zur Glocke d verstellt werden (siehe strichpunktierte Stellung in der Abbildung), derart, daß die Glocke . f fest gegen den tassenförmigen Rand e der Büchse d anliegt und damit die öfnung des Ofenrohres c ,abschließt oder je nach Bedarf mehr oder weniger von dem tassenförmigen Rande der Büchse d .zurücksteht. Damit auch in der Geschlossenstiellung der Glocke f die Gase nicht etwa in den Schornstein eintreten können, sind kleine Randöffnungen f an der Glocke f vorgesehen.
  • Die Glocke f ist kegelförmig ausgebildet, derart, daß sie sich gegen den Schornstein b zu verengt. Zweckmäßig terhält .auch die Büchse d, und zwar im entgegengesetzten Sinne zur Glocke/, Kegelform, so daß zwischen den Mantelwänden der Glocke und der Büchse ein Ringspalt gebildet wird, der sich nach dem Schornstein zu erweitert und dadurch als Saugdüse wirkt und das Abziehen der Rauchgase # herbeiführt. Bei geschlossener Glocke/ wird dagegen die ganze ; Glut des Herdes oder Ofens zurückgehalten, infolgedessen die Kohlen besser ausbrennen und dadurch eine große Ersparnis an Brennstoff erzielt wird. Andererseits werden dadurch auch in wirksamer Weise Schornsteinbrände verhütet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rauchabsperr- und Drosselvorrichtung, insbesondere für Öfen und Herde, gekennzeichnet durch eine gegen die Strömungsrichtung der Rauchgase offene Glocke (J), die m einer mit dem Rauchrohr verbundenen Büchse (d) axial beweglich ist und deren Rand in Schließstellung gegen - den tassenförmig eingezogenen Rand (e) der Büchse (d) anliegt.
  2. 2. Rauchabsperrvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Ausbildung des Geräts als Wandbüchse zum Einbau in die Schornsteinwand.
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