DE537670C - Faltbootgeruest - Google Patents

Faltbootgeruest

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DE537670C
DE537670C DE1930537670D DE537670DD DE537670C DE 537670 C DE537670 C DE 537670C DE 1930537670 D DE1930537670 D DE 1930537670D DE 537670D D DE537670D D DE 537670DD DE 537670 C DE537670 C DE 537670C
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DE
Germany
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boat
plank
frame
planks
boat frame
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DE1930537670D
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MAX E A RICHTER
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MAX E A RICHTER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B7/06Collapsible, foldable, inflatable or like vessels having parts of non-rigid material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B7/00Collapsible, foldable, inflatable or like vessels
    • B63B2007/003Collapsible, foldable, inflatable or like vessels with foldable members

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Faltbootgerüst, welches zur Erhöhung der Biegungsfestigkeit an beiden Seiten durchgehende Längsträger aufweist.
Es ist bei den bisherigen Faltbootbauarten ein Übelstand, daß die aus dünnen Latten und Rundstäben bestehenden Faltbootgerüste Biegungsbeanspruchungen nur geringen Widerstand entgegensetzen. Nicht nur beim Zuwasserbringen und Herausheben des Bootes, sondern auch bei den ständig sich ändernden Auftriebsangriffspunkten im bewegten Wasser sowie bei wechselnder Belastung durch Insassen Gepäck usw. ändert sich die Bootsform durch die eintretenden Verbiegungen. Eine gewisse Abhilfe zu schaffen wird dadurch versucht, daß man das Gerüst durch Hebelwirkung der Bodenleisten unter starkem Druck in die sehr stramm sitzende Haut hineinpreßt. Das Ziel, das Boot dadurch starrer zu machen, wird aber nur unvollkommen und das auch nur vorübergehend erreicht, weil die aus gummierten Stoffen bestehende Haut durch die Zerrungen, denen sie beim Hinein-
ä5 pressen des Gerüstes beim Aufbau und durch die ,vorerwähnten Verbiegungen ausgesetzt ist, sich reckt und länger wird und damit· ihren Teilzweck, das Boot starr zu machen, verfehlt. Die von einigen Faltbootwerken angewendete Bauart, das Gerüst durch Schrägstäbe, die im Bug und Heck eingesetzt werden, starrer zu machen, ist ebenfalls unzweckmäßig, da die Bootsmitte nach wie vor biegsam bleibt. Auch die bekannten gitterartigen Seitenlängsträger erfüllen ihre Aufgabe nur unvollkommen aus folgenden Gründen: Gitterträger sind wohl praktisch starr bei Beanspruchungen, die in in der Ebene der Fläche des Trägers einwirken, doch weichen sie Kräften aus, die aus anderen Richtungen kommen. Dies ist schon 4« bei geraden Trägern der Fall; viel stärker sind noch die Verbiegungen bei der bekannten Gitterträgerbauart, da dort die Träger bogenförmig gebaut sind, und zwar so, daß ihre Oberkante sich dem Verlauf des Doll- 4S bords anpaßt. Die bei Biegungsbeanspruchungen des Bootes in den Trägern auftretenden Schub- und Zugkräfte werden bei dem Gitterträger stets so wirken, daß der Träger — eine sichere Verbindung mit den Spanten voraus- 5<» gesetzt — sich bei Schubkräften über die gebaute Kurve hinaus zwischen den Spanten krümmt, hingegen bei Zugkräften sich zwischen den Spanten streckt, was in jedem Fall eine Verbiegung des Bootes zur Folge hat. Diesem Krümmen und Strecken kann, der Träger nur geringen Widerstand entgegensetzen, der begrenzt ist durch die Stärke des zur Verwendung gelangenden Holzes, das aus Gewichtsgründen nicht so stark bemessen werden kann, um nicht mehr biegsam zu sein. Nachteile des Gitterträgers sind ferner seine teure Herstellung und seine gekrümmte Form, die ein umfangreiches und sperriges Stabpaket ergibt. Bei vorliegender Erfindung sind diese Übel-
stände beseitigt. Die Zeichnungen veranschaulichen das Wesen der Erfindung, und zwar zeigt - . .
' Abb. ι die Seitenansicht des Bootsgerüstes, Abb. 2 die Aufsicht des Bootsgerüstes,
Abb. 3 den Querschnitt des Bootsgerüstes, Abb. 4 den Querschnitt der Trägeranordnung (vergrößert),
Abb. S die Verbindung der Trägerplanke ίο mit dem Deckstringer sowie die Verbindung beider mit dem Spant,
Abb. 6 den Kipphebelverschluß an dem Plankenstoß mittschiffs.
Außenbords — jedoch natürlich innerhalb der Haut — wird beiderseits eine von Steven zu Steven durchgehende Plankeß angeordnet, deren Oberkante in der Dollbordlinie sitzt und deren Unterkante in der Linie verläuft, die bisher von dem oberen Form- oder Sent-
ao stab eingenommen wurde. Diese Planke ist der Zusammenlegbarkeit wegen unterteilt. Sie weist ferner Aussparungen bzw. größere Durchbohrungen auf, um den Zutritt der Luft in den Zwischenraum zwischen Planke und Haut zu ermöglichen.
Die Verbindung der einzelnen Plankenabschnitte untereinander wird bewirkt durch Scharniere ei und Kipphebelyerschlüsse«, die eine unnachgiebige Verbindung gewährleisten. Die Verbindungen der Planken mit den Steven sind ebenfalls Scharniere d. Um an den Stoßsteilen der Planken Knickstellen zu vermeiden, die den glatten Linienverlauf unterbrechen würden, sind an diesen Stellen kurze Plankenenden k als Überlappung angebracht, die gleichzeitig eine wünschenswerte Verstärkung für die Anbringung der Beschläge bilden.
Die Planke wird an den Spanten / durch geeignete Beschläge unverrückbar und abnehmbar befestigt. Die auf der Abb. 5 als Verbindungsbeschläge zwischen Spant / und Planke α gezeichnete Haken h und Führungsstifte ζ sind nur der einfacheren Darstellung wegen gewählt. An ihre Stelle kann auch jeder andere Beschlag treten, der dieselbe Wirkung hat (Schrauben, Kipphebelverschlüsse, Schnappfedern u.a.).
Zu dieser Seitenplanke α mehr oder weniger winkelrecht wird in der Decksebene eine striiigerartige Versteifung δ angeordnet, die mit α durch die Leisten c aufsteckbar verbunden ist, so daß durch diese so gebildete Nut ein seitliches Ausweichen der Planke α verhindert wird. Auch diese Versteifung & ist in passenden Längen unterteilt. Ihre Stöße sind gegenüber den Stoßen der Planke λ versetzt, und zwar so, daß die Stöße der Versteifungen δ auf einen Spant kommen, um dort wie die Außenplanke α durch geeignete Beschläge unverrückbar und abnehmbar befestigt zu werden. Die Führungsleisten c bilden gleichzeitig eine wünschenswerte Verstärkung des Dollbords. Die innere der beiden Leisten c braucht nicht durchgehend zu sein. Der Zweck wird auch erreicht, wenn an ihre Stelle Leistenendchen von etwa 5 cm Länge treten, die in Abständen von etwa 20cm angeordnet werden. Zur Verstärkung der ganzen Bauart trägt es bei, wenn der Bodenrost durch seine Zusammenfügung und die Art der. dabei yerwendeten Beschläge geeignet ist, auf Zug beansprucht zu werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Faltbootgerüst mit seitlichen, über die ganze Bootslänge sich erstreckenden Längsträgern, die aus einzelnen miteinander klappbar bzw. lösbar verbundenen Abschnitten bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Längsträger aus leichten Planken bestehen, die gegen seit- · liches Ausweichen zwischen den Spanten durch eine an der Dollbordkante stringerartig in Decksebene angeordnete, in den üblichen Längen unterteilte Versteifung gesichert sind, die auf ihrer Unterseite mit Führungsleisten für die Seitenplanken versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930537670D 1930-08-20 1930-08-20 Faltbootgeruest Expired DE537670C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE537670T 1930-08-20

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DE537670C true DE537670C (de) 1931-11-05

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ID=6557814

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930537670D Expired DE537670C (de) 1930-08-20 1930-08-20 Faltbootgeruest

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Country Link
DE (1) DE537670C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207232B (de) * 1963-03-20 1965-12-16 Hans Hart Faltboot-Geruest

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207232B (de) * 1963-03-20 1965-12-16 Hans Hart Faltboot-Geruest

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