DE53745C - Elektrische Signal-Sicherheitsvorrichtung für den Eisenbahnbetrieb - Google Patents

Elektrische Signal-Sicherheitsvorrichtung für den Eisenbahnbetrieb

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DE53745C
DE53745C DENDAT53745D DE53745DA DE53745C DE 53745 C DE53745 C DE 53745C DE NDAT53745 D DENDAT53745 D DE NDAT53745D DE 53745D A DE53745D A DE 53745DA DE 53745 C DE53745 C DE 53745C
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railway operations
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DENDAT53745D
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J. HAAS JR. in Wien
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L13/00Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L13/04Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors
    • B61L13/045Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors using separated rail contacts, pedals or similar

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Vorliegende Erfindung besteht in einer selbstthätigen Signal-Sicherheitsvorrichtung für den Eisenbahnbetrieb.
Diese Vorrichtung besteht im wesentlichen in der Anbringung zweier elektrischen Stromleitungen D H und GJK, von denen Leitung D H mit einer auf der Signalscheibe Sch angebrachten elektrischen Lampe in Verbindung steht.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Signalvorrichtung in Fig. ι in der Seitenansicht, in Fig. 2 in der Draufsicht und in Fig. 3 in der Vorderansicht dargestellt, deren Anordnung jedoch den örtlichen Verhältnissen oder anderen Umständen jeweilig angepafst werden kann. Die Signalscheibe Sch ist mit der Achse A in dem Gestelle L drehbar und besitzt auf dem Windfänger W einen Stift k, an welchem ein elektrisches Licht angebracht wird. An dem Gestell P ist mittelst Stiftes χ die Spule sp und Winkel n> angebracht. An diesem Winkel w ist ein Magnetanker mit der Achse M1 beweglich gelagert. Aufserhalb des Gestelles P ist ein Arretirungsstift St befestigt. An der Drehachse A der Signalscheibe Sch .wird ein excentrisches Stück Metall E befestigt, welches das Ausschalten besorgt.
Die Schiene 5 ist auf die vorgeschriebene Entfernung vom Signal mit einem Loch / versehen, in welchem ein über die Schiene ein wenig hervorstehender Stift si beweglich lagert, oder die Schiene S wird an der unteren Fläche mit einem Stift s versehen, wie aus Fig. 4 ersichtlich. Unter der Schiene S wird ein Taster T, welcher mit zwei Federn ff1 versehen ist, in die Schwelle W eingelassen und befestigt. Die Tasterfeder f ist durch den unter der Schiene S laufenden Draht G mit der Batterie B, die Tasterfeder f1 mit einem Drahtende J der Spule sp und mit dem anderen Drahtende K mit der Batterie verbunden. Von der Stromsammeibatterie läuft ein Draht D über den Contactstift St längs dem Magnetanker M zur Lampe und durch Draht H zur Stromsammelbatterie zurück.
In dem Augenblick, wo die Lokomotive die Stelle der Schiene >S passirt, an der der Tasterstift st oder s angebracht ist, wird der Stromkreis KGJ der Spule sp geschlossen, Magnetanker M mit Feder F angezogen und· die Feder F mit der Spitze Z des Stiftes St in Berührung gebracht. Hierdurch wird der Stromkreis D H geschlossen, das Signallicht entzündet sich und giebt dem Lokomotivführer, sowohl dem anfahrenden als auch dem entgegenfahrenden Zug, ein Signal, und zwar noch bevor er das Abstandssignal überfahren hat.
Wird nun die Scheibe vermittelst . Drahtzuges Z gedreht, so bewegt sich das auf der Achse A befestigte Metallstück E ebenfalls um 900 und drückt die Feder F mit dem Magnetanker M von der Spule sp und Stift St zurück, wie in Fig. 2 einpunktirt ersichtlich, und die Lampe ist ausgeschaltet, das Signallicht löscht aus und die Bahn ist freigegeben.
Wenn eine Entfernung vor der Haltscheibe nicht vorgeschrieben ist, so entfällt die Anwendung des in der Schiene „ befindlichen Tasters und wird in diesem Falle die Signalhaltscheibe mit einer Ein- und Ausschaltevorrichtung versehen, damit bei jeder Drehung
der Scheibe auf »Halt« sich das Licht ohne Auffahren auf dem Stift entzündet, wozu jedoch die Herstellung eines constanten Stromes erforderlich ist. Wird in diesem Falle die Scheibe auf »Halt« gestellt, so wird durch das Zurückdrehen des Excenterstückes E, welches gleichzeitig mit dem Stellen der Scheibe eintritt, die Ankerfeder F frei in ihrer Bewegung und kann jetzt der Anker sich an den durch constanten Strom erregten Magneten der Spule sp anlegen, wodurch der Stromkreis D H der Lampe entsprechend dem ersteren Falle geschlossen ist. Wird nun das Signal »Bahn frei« gegeben, die Scheibe zurückgedreht, so drückt das Excenter E auf die Feder F, wodurch der Anker M vom Magneten entfernt und der Stromkreis D H der Lampe unterbrochen wird.
Das elektrische Signallicht kann aufserdem noch durch eine Leitung mit dem Stationsbüreau in Verbindung gesetzt werden, um eventuell von demselben aus schon Signale geben zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Signalvorrichtungen die Schaltung einer Lampe k und eines Stromunterbrechers (St Z) in den Stromkreis (H D) einer Stromquelle, welcher durch einen unter Vermittelung eines Streckenstromschliefsers (ff 1J vom Zuge aus oder von der Station aus erregten Elektromagneten s ρ schliefsbar ist, sobald der mit der Contactfeder (St) verbundene und durch das Signal festgestellte Anker M der Elektromagneten bei Drehung des Signales in die Haltestellung freigegeben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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