DE537313C - Anordnung zur Frequenzvervielfachtung vermittels wechselstromgeheizter elektrischer Ventile - Google Patents

Anordnung zur Frequenzvervielfachtung vermittels wechselstromgeheizter elektrischer Ventile

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DE537313C
DE537313C DET37958D DET0037958D DE537313C DE 537313 C DE537313 C DE 537313C DE T37958 D DET37958 D DE T37958D DE T0037958 D DET0037958 D DE T0037958D DE 537313 C DE537313 C DE 537313C
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DE
Germany
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frequency
arrangement
alternating current
frequency multiplication
valves
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Expired
Application number
DET37958D
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English (en)
Inventor
Mendel Osnos
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B19/00Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source
    • H03B19/06Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes
    • H03B19/08Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes by means of a discharge device
    • H03B19/10Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes by means of a discharge device using multiplication only

Landscapes

  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Anordnung zur Frequenzvervielfachung vermittels wechselstromgeheizter elektrischer Ventile Es ist bekannt, daß man die elektrischen Ventile nicht nur zur Gleichrichtung des Stromes, sondern auch zur Frequenzvervielfachung, z. B. Verdopplung, Vervierfachung usw., verwenden kann. Die hierfür in Betracht kommenden .Schaltungen sind allgemein bekannt und brauchen hier nicht besonders angegeben zu werden. Sie beruhen darauf, daß die Kurvenform des Ventilstromes außer der Gleichstromkomponente und der grundfrequenten Wechselstromkomponente noch verschiedene Oberwellen enthält, die über geeignete Kopplung und passend äbgestimmte Kreise auf den Nutzverbraucher übertragen werden können.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verstärkung dieser Oberwellen bzw. Vergrößerung ihrer Anzahl.
  • Es ist bekannt, daß, wenn man den Glühfaden eines Ventils, das als Gleichrichter Kathodenröhren speist, mit Wechselstrom heizt, durch diesen Heizstrom im Ventil, z. B. wenn der Heizfaden in der Mitte geerdet ist, ein.zusätzlicherÜberlagerungsstrom von doppelter Frequenz entsteht, der sich störenderweise in den Kathodenröhren als ein Überlagerungston doppelter Frequenz bemerkbar macht. Man war immer bestrebt, diese modulierende Wirkung des Heizwechselstromes beim Gleichrichter nach Möglichkeit zu vermeiden. Nach der Erfindung wird im Gegensatz dazu die modulierende Wirkung der Wechselstromheizung der Kathode für das Arbeiten der elektrischen Ventile als Hochfrequenzumformer nutzbar gemacht, indem man die Frequenz des Heizstromes im Verhältnis zu der Grundfrequenz so wählt, daß eine praktische VerbesAerung der gewünschten Frequenzsteigerung erreicht wird.
  • Nimmt man an, ein Ventil werde mit einem Wechselstrom von der Frequenz n1 - io ooo gespeist und man heizt seine Glühkathode mit einem Wechselstrom, dessen Frequenz n2 ebenfalls io ooo beträgt, so wird durch diese Heizung der grundfrequente Ventilstrom mit der Frequenz nm moduliert, die das Doppelte der Heizfrequenz, also im gegebenen Fall 2o ooo beträgt. Durch diese Modulierung entsteht im Ventilstrom außer einer Grundwelle von n, - io ooo noch eine zusätzliche Seitenwelle von der Frequenz n. - n1 -i-' nm - 30 000 (die andere Seitenwelle von der Frequenz n, - nm fällt im gegebenen Fall mit der Grundwellenfrequenz zusammen). Somit wird durch den Einfluß der Heizfrequenz die dritte Oberwelle erzeugt oder stark vergrößert, was z. B. für die Frequenzv erdreifachung von Vorteil sein kann. Verwendet man zur Heizung die Frequenz n2 - 5 000, wobei sich also der Einfluß der Heizung in der Modulierfrequenz nm - i o ooo äußert, so erhält man hierbei im Ventil eine Grundfrequenz von n1 - io ooo, eine Seitenwelle von ra` - 2o ooo und eine andere Seitenwelle von der Frequenz ii's - null, d. h. eine zusätzliche Gleichstromkomponente. In ähnlicher Weise kann man auch andere Heizfrequenzen wählen, um die gewünschte Verstärkung einer bestimmten bevorzugten Oberwelle zu erhalten.
  • Um die Amplituden der auf diese Weise erzeugten Oberwellen möglichst groß zu machen, ist es zweckmäßig, die Fabrikation des Heizfadens so auszuführen, daß er möglichst große Heizspannung erfordert, und außerdem Ventile mit möglichst steiler Charakteristik, also beispielsweise die bekannten Quecksilberdampfröhren mit Glühkathoden, zu wählen.

Claims (3)

  1. PATrNTANSPRÜCI3.9: i. Anordnung zur Frequenzvervielfachung vermittels wechselstromgeheizter elektrischer Ventile, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Heizstromes im Verhältnis zur zu verviel-. fachenden Grundfrequenz so gewählt ist, daß durch die 1Vlodulationswirkung des Heizstromes die Verstärkung einer gewünschten, durch die Ventilwirkung erzeugten Oberwelle eintritt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichm@et, daß die Ventile Glühkathoden mit großer Heizspannung besitzen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch Ventile mit stark ansteigender Charakteristik, z. B. Ouecksilberdampfröhren mit Glühkathoden.
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