AT131801B - Schaltung zum Empfang modulierter hochfrequenter Wellen. - Google Patents
Schaltung zum Empfang modulierter hochfrequenter Wellen.Info
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Description
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Schaltung zum Empfang modulierter hochfrequenter Wellen.
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hat man, um dieses Ziel zu erreichen, selbsttätige Verstärkerregelungen angewendet, die aber erstens den Empfänger komplizieren und zweitens eine nicht immer zulässige Zeitkonstante besitzen.
@ Erfindungsgemäss wird nun das Ziel dadurch erreicht, dass in der Stufe, in der die modulierte
Hochfrequenz gleichgerichtet und die Niederfrequenz gebildet wird, stetig wirkende Gleichrichtmittel verwendet werden, die eine geeignet geformte Kennlinie besitzen. Es sei die Gleichrichterkennlinie, d. h. die Kurve, welche den Momentanwert J des den Gleichrichter verlassenden Stromes J als Funktion der zugeführten Hochfrequenzspannung E darstellt, angenähert darstellbar durch die Beziehung : J J = C.log nat E + J0 ...1).
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Halbperiode logarithmisch, beispielsweise i = P.log nat e + i0 ist, die Stromstärke während der andern Halbperiode hingegen konstant ist.
Trifft nämlich auf einen solchen Gleichrichter eine Wechselspannung E = A sin # t auf, so berechnet sich der Mittelwert J des
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gestellt wurde.
Gleichrichter, bei denen die Beziehung der Momentanwerte der Stromstärke i und der angelegten Spannung e angenähert logarithmisch ist, kann man erfindungsgemäss auf verschiedene Weise herstellen.
Z. B. kann man die ankommenden Wechselspannungen zur Modulation einer Lichtquelle verwenden und die Eigenschaft benutzen, dass die Anzahl der durch diese Lichtquelle in einer Photozelle ausgelösten
Elektronen mit grosser Annäherung eine logarithmische Funktion der Lichtstärke ist. Als rein elektrisch wirkende Gleichrichter kann man Gasentladungsröhren unter Ausnutzung der bei diesen Entladungen auftretenden Sättigungserscheinungen verwenden. Die Kennlinie normaler Elektronenröhren weist in dem oberen Knick über einen allerdings relativ geringen Amplitudenbereich der ankommenden
Weehselspannung (z. B. 1 : 2) die geforderte logarithmische Krümmung auf.
Da derselbe für die ge- wünschten Zwecke unzureichend ist, empfiehlt es sich, die Gleichrichtwirkungen von mehreren Röhren mit verschiedenen Sättigungsspannungen, verschiedenen Betriebsspannungen, Durchgriffen usw. zu kombinieren. Durch geschickte Wahl dieser Betriebsdaten ist es möglich, die anfangs erwähnte logarith- mische Gleichricktkennlinie über die erforderlichen grossen Amplitudenbereiehe der ankommenden Weehselspannung (beispielsweise grösser als 1 : 10) zu erhalten.
Dadurch wird die gleichgerichtete Amplitude unabhängig von der Signalamplitude, solange diese
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proportional Eine ähnliche Formgebung der Gleichrichtkennlinien lässt sich durch passende Kombination. von mehreren Gleichrichtern jeder beliebigen Art erzielen, wenn ihre Effekte in geeigneter Weise kombiniert werden.
Fig. 1 zeigt eine Ausführung als Anodengleiehrichter. Es werden hier drei Röhren 1,-1 und verwendet, deren Gitter über Blockkondensatoren mit derselben Hoehfrequenzspannung gespeist werden.
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zugeführt. Diese Batterien weisen verschiedene Grösse auf, und auch die Steilheiten der Röhren ?,. * ? und. ? sind zweckmässig gewählt.
Fig. 2 zeigt die resultierende Gleichriehtkennlinie (F) von vier in Parallelschaltung befindlichen Röhren, welche die Gleichrichtkennlinien A, B, 0 und D haben. Die resultierende Gleichrichtkennlinie ist vergleichsweise mit der logarithmischen Kurve E zusammen gezeichnet, und man sieht, dass die Abweichungen zwischen beiden Kurven nur gering sind.
Die durch vorliegende Erfindung beschriebenen Schaltungen sind grundsätzlich verschieden von der bekannten Superregenerativsehaltung, deren Gleiehrichtkennlinie bei geeigneter Einstellung auch ungefährt einen logarithmischen Verlauf aufweist. Bei der Armstrongschaltung wird dieser Verlauf aber nicht durch die Form der Kennlinie eines stetig wirkenden Gleichrichters erreicht, sondern er wird vielmehr durch den periodischen Empfindlichkeitsweehsel des Systems verursacht. Versuche haben
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Zeitraum geschehen kann, der klein ist gegenüber der Pendelfrequenzperiode. Infolgedessen ist die
Schwingungsamplitude im Armstrongempfänger praktisch immer entweder gleich der Maximalamplitude oder gleich Null.
Da die Zwischenwerte nur während kurzer Zeit vorkommen, interessiert nur der maximale Wert des Gleichriehtstromes. Dass der mittlere Wert dieses Stromes eine logarithmische Funktion der Empfangsfeldstärke ist, kommt daher, dass die Zeitdauer, während welcher die Anordnung sieh im Schwingungszustand befindet, eine logarithmisehe Funktion der Empfangsfeldstärke ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltung zum Empfang modulierter hochfrequenter Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass Proportionalität der Niederfrequenzamplitude mit dem Modulationsgrad bei gleichzeitiger Unabhängigkeit derselben von der mittleren Amplitude der Empfangswelle durch Anwendung einer stetig wirkenden Gleichrichterstufe erzielt ist.
Claims (1)
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Gleichrichterstufe, deren Gleichrichtcharakteristik in einem Amplitudenvariätionsbereich von 1 : 10 angenähert longarithmische Form besitzt.3. Stetig wirkender Gleichrichter mit logarithmischer Gleielirichteharalzteristik für Schaltungen gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine lonenentladung verwendet ist.4. Stetig wirkender Gleichrichter mit logarithmiseher Gleichrichtcharakteristik für Schaltungen EMI2.5 5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kombination mehrerer Gleichrichter mit verschiedenen Charakteristiken benutzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE131801X | 1931-06-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT131801B true AT131801B (de) | 1933-02-10 |
Family
ID=5664214
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT131801D AT131801B (de) | 1931-06-06 | 1932-03-04 | Schaltung zum Empfang modulierter hochfrequenter Wellen. |
| AT133625D AT133625B (de) | 1931-06-06 | 1932-03-04 | Schaltung zum Empfang modulierte hochfrequenter Wellen. |
| AT136154D AT136154B (de) | 1931-06-06 | 1932-05-23 | Schaltung zum Empfang modulierter hochfrequenter Wellen. |
Family Applications After (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT133625D AT133625B (de) | 1931-06-06 | 1932-03-04 | Schaltung zum Empfang modulierte hochfrequenter Wellen. |
| AT136154D AT136154B (de) | 1931-06-06 | 1932-05-23 | Schaltung zum Empfang modulierter hochfrequenter Wellen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (3) | AT131801B (de) |
-
1932
- 1932-03-04 AT AT131801D patent/AT131801B/de active
- 1932-03-04 AT AT133625D patent/AT133625B/de active
- 1932-05-23 AT AT136154D patent/AT136154B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT133625B (de) | 1933-06-10 |
| AT136154B (de) | 1934-01-10 |
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