DE53696C - Dengelambofs - Google Patents

Dengelambofs

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Publication number
DE53696C
DE53696C DE188953696D DE53696DD DE53696C DE 53696 C DE53696 C DE 53696C DE 188953696 D DE188953696 D DE 188953696D DE 53696D D DE53696D D DE 53696DD DE 53696 C DE53696 C DE 53696C
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DE
Germany
Prior art keywords
cheeks
scythe
ambof
dengelambofs
head
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Expired
Application number
DE188953696D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. MARCOT in Paris, 30 Boulev. St. Germain
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE53696C publication Critical patent/DE53696C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D3/00Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
    • A01D3/08Details, e.g. scythe anvils, scythe guides

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Dengelambofs, welcher den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, ist in Fig. ι in der Vorderansicht, in Fig. 2 in der ■ Seitenansicht dargestellt. Er besteht aus dem eigentlichen Ambofs, dessen Kopf A nach oben keilförmig verjüngt und abgerundet ist, und aus einer stellbaren Führung für das Sensen- oder Sichelblatt. Der Kopf A ist aus Gufsstahl und auf den Schaft C des Ambosses aufgeschweifst; letzterer endet unten in eine Spitze P, welche in einen Klotz oder auch in die Erde eingetrieben werden kann; die Vorsprünge ρ begrenzen die Einsenkung.
Die stellbare Führung besteht aus einem federnden Blech S, dessen unteres Ende an dem Schaft C vernietet, ist und oben einen eisernen Querstab R trägt, dessen beide Enden rechtwinklig umgebogen sind und den Ambofskopf A zwischen sich nehmen. An jedem der umgebogenen Seitentheile des Querstückes R ist eine Wange T T1 um einen Drehzapfen A beweglich befestigt. An der Vorderseite des Kopfes A ist eine Schraube B festgenietet, welche durch das federnde Blech S hindurchgeht und aufsen eine Flügelmutter trägt, mittelst deren das Blech näher an den Ambofs gestellt werden kann.
Nachdem man den Ambofs festgestellt hat, legt man die Wangen TT1 so weit um, als erforderlich ist, und stellt sie aufserdem durch die Flügelmutter in der Richtung nach oder von dem Ambofs so ein, wie, die Krümmung des Blattes und die Breite der Dengelung es verlangt. Nach Einstellung dieser Führung braucht man nur das Sensenblatt ganz leicht gegen die Wangen T T1 anzudrücken und mit dem Dengelhammer auf die auf dem Ambofs liegende und langsam weitergeschobene Schneide zu schlagen.
Bei Sichelblättern 'wird nur die eine öder andere der beiden Wangen niedergelegt, je nachdem der Dengler mit der rechten oder linken Hand schlägt; wird mit der rechten Hand gedengelt, so wird die linke Wange T herabgelassen.
Bei Sensen, welche schon sehr abgenutzt und dadurch unregelmäfsig geworden sind, läfst man ebenfalls eine der Wangen herab.
Da die Sensenblä'tter sich meist wegen ungleicher Härtung nicht gleichmäfsig abnutzen, so werden sie doch bei der Dengelung mit dem vorliegenden Ambofs länger als sonst brauchbar erhalten, weil bei der Führung des Sensenblattes während der Arbeit die schwachen Stellen geschont werden und nicht ausbrechen.
Bei den gebräuchlichen Dengelapparaten ist es schwierig und weitläufig, den Führungen die für den oft wechselnden, augenblicklichen Bedarf geeignete Stellung zu geben. Besonders ist dieser Nachtheil störend beim Dengeln von Sensenblättern, welche schon stark abgenutzt sind und folglich eine in unregelmä'fsigen Linien verlaufende Schneide haben. Die mehr ausgehöhlten oder zurückliegenden Theile der Schneide werden vom Ambofs nicht oder nicht genügend unterstützt. Beim Dengeln eines derartigen unregelmäfsigen Sensenblattes braucht man nur zur Veränderung der Lage das eine der Führungsbleche TT1 herabzudrücken, was leicht und im Augenblick ge-
schehen ist; dann stemmt man das Sensenblatt gegen das andere Führungsblech und fährt mit dem Hämmern fort. Dies ist der wesentliche Vorzug der Führungsbleche TT1.
Bei allen Dengelapparaten, welche mit ihrem Stiel in einer Feder verankert sind, ist man gezwungen, stärker zu schlagen, d. h. mehr Kraft anzuwenden, als bei dem beschriebenen Apparat nöthig ist, denn man hat den Widerstand der Feder zu überwinden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Dengelambofs, gekennzeichnet durch die in Verbindung mit dem schmalen, abgerundeten Kopfe (A) angebrachte Führung, welche aus den um je einen Zapfen drehbaren Wangen (T T1) besteht, die aufser ihrer Stellbarkeit um den Drehpunkt auch noch mittelst des federnden Bleches (S) und der Flügelmutter in der Längenrichtung verstellt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188953696D 1889-12-21 1889-12-21 Dengelambofs Expired DE53696C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE53696T 1889-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE53696C true DE53696C (de) 1890-10-01

Family

ID=34624658

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE188953696D Expired DE53696C (de) 1889-12-21 1889-12-21 Dengelambofs

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DE (1) DE53696C (de)

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