DE536725C - Gasrueckstrom-Sicherungsventil - Google Patents
Gasrueckstrom-SicherungsventilInfo
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- DE536725C DE536725C DENDAT536725D DE536725DD DE536725C DE 536725 C DE536725 C DE 536725C DE NDAT536725 D DENDAT536725 D DE NDAT536725D DE 536725D D DE536725D D DE 536725DD DE 536725 C DE536725 C DE 536725C
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0647—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one membrane without spring
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Description
586725
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Schutzeinrichtung für Gasmesser und Rohrleitungen
gegen Rückströme von Gas-Luft- bzw. Gas-Sauerstoff-Gemischen, wie sie in der Praxis bei
Verwendung von Gasgemischbrennern, bei denen die dem Gase beigemischte Luft oder Sauerstoff
einen höheren Druck haben als das Gas, vorkommen. Auch treten solche Rückströme
beim Ausrücken von Gasverdichtern auf, weil ίο der Leitungsdruck bei ausgerücktem Gasverdichter
rückwärts drückt und sich der Druck bis auf die dünnen, aus Weißblech gefertigten
Gasmesser fortsetzt.
Die Schwierigkeit, ein wirklich sicher wirkendes Schutzorgan zu schaffen, liegt in der Verschiedenartigkeit
des Gasdruckes, der fortwährenden Schwankungen unterworfen ist. Außer-■
dem ist der Gasdruck in den Stadtgasnetzen so gering, daß er selbst keine Arbeit leisten
kann, ohne stark herabgemindert zu werden, was aber wegen der einwandfreien Arbeitsweise
der üblichen Niederdruckgasbrenner, wie z. B. Kocherbrenner, unzulässig ist. Die bislang für
den gleichen Zweck verwendeten Einrichtungen waren zu teuer, um auch in kleinen Anlagen
eingebaut werden zu können, und besaßen auch nicht die Empfindlichkeit, die unter allen Umständen
gewährleistet sein muß, nämlich bei einem Rückstromdruck von nur um 1 mm
Wassersäule mehr als der Fließdruck muß der Apparat zuverlässig arbeiten. Er darf keiner
Wartung bedürfen, nicht der Gefahr des Einfrierens ausgesetzt sein und muß in horizontaler
Lage in die Gasleitung eingebaut werden können. Diese Bedingungen werden durch den Gegenstand
der Erfindung erfüllt. Das Gasrückstrom-Sicherungsventil zeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch aus, daß es aus
einem an sich bekannten, durch den Differenzdruck vor und hinter einer Stauscheibe in
der Verbrauchsleitung von einer Membran gesteuerten, bei sinkender Ventilspindel sich öffnenden
Ventil besteht, bei dem die vor der Stauscheibe abzweigende Steuerleitung 6 in die
obere Membrankammer 7 und die hinter der Stauscheibe abzweigende Steuerleitung 8 in die
untere Membrankammer 9 geführt ist.
Die Arbeitsweise des Gegenstandes der vorliegenden Erfindung beruht auf der Nutzbarmachung
des Differenzdruckes vor und hinter einer Stauscheibe in der Verbrauchsleitung, derart,
daß eine membrangesteuerte Ventilspindel sich bei einem Rückstrom schließt, wobei bei
einem Rückstrom der Differenzdruck die Schließung des Ventils bewirkt.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Der bei 1 eintretende Fließdruck des Gases wird durch die Staudüse 5 nach dem bekannten
Venturiprinzip vor der Düse erhöht und da- öo hinter verringert. Der erhöhte Druck hält also,
indem er durch die Leitung 6 in die obere Membrankammer 7 eintritt, diese unter Druck.
Dadurch wird die Membran 13 nach unten gedruckt und das Ventil 4 offengehalten. Dieser
Zustand ändert sich sofort, wenn ein Rückstrom einsetzt, und zwar in erhöhtem Maße, da die
Stauung an der Düsenausgangsseite höher ist. Der erhöhte Druck tritt dann durch die Leitung
8 in die untere Membrankammer 9, hebt die jMembran 13 und schließt das Ventil 4.
Gleichzeitig schaltet sich die Klinke 12 in eine Aussparung 11 der Ventilstange 10 ein und getattet
nur eine Öffnung von Hand.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gasrückstrom - Sicherungsventil zum Schütze von Gasmessern und Rohrleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem an sich bekannten, durch den Differenzdruck vor und hinter einer Stauscheibe in der Verbrauchsleitung von einer Membran gesteuerten, bei sinkender Ventilspindel sich öffnenden Ventil besteht, bei dem die vor der Stauscheibe abzweigende Steuerleitung (6) in die obere Membrankammer (7) und die hinter der Stauscheibe abzweigende Steuerleitung (8) in die untere Membrankammer (9) geführt ist!Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE536725T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536725C true DE536725C (de) | 1931-11-06 |
Family
ID=6557429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT536725D Expired DE536725C (de) | Gasrueckstrom-Sicherungsventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536725C (de) |
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- DE DENDAT536725D patent/DE536725C/de not_active Expired
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