DE536353C - Stangenschraemkrone - Google Patents

Stangenschraemkrone

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DE536353C
DE536353C DE1930536353D DE536353DD DE536353C DE 536353 C DE536353 C DE 536353C DE 1930536353 D DE1930536353 D DE 1930536353D DE 536353D D DE536353D D DE 536353DD DE 536353 C DE536353 C DE 536353C
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cutting
crown
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KAREL PAVLAS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/02Percussive tool bits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

  • Stangenschrämkrone Die gegenständliche Erfindung befaßt sich mit der Ausbildung einer Stangenschrämkrone, ' und der Leitgedanke des Erfinders besteht darin, daß durch eine besondere Ausbildung der Stangenschrämkrone ein leichteres Arbeiten und dadurch wirtschaftliche Erfolge, speziell in dem Kohlenbergwerkbetrieb, erzielt werden. Durch die Erfindung soll die Staubbildung auf das Minimalmaß reduziert werden. Das Anhäufen und Ansetzen von Kohlenbrei in verschiedenen toten Räumen soll möglichst vermieden und dadurch das Polstern bei dem Anschlagen der Schrämkrone womöglich gänzlich ausgeschaltet werden.
  • Bei den meisten bisher bekannten Stangenschrämkronen, die größtenteils mit Preßluft angetrieben werden, sind die Schram.-kronen so ausgebildet, daß sie an der Stirnseite eine Anzahl von Schrämspitzen besitzen. Von den Schrämspitzen ist eine gewöhnlich in der Mitte, wogegen die übrigen um die mittlere herum angeordnet werden. Meistens wird die Tatsache nicht beachtet, daß es notwendig ist, dem verschiedenen Material die Länge der Schrämspitzen sowie ihren Querschnitt anzupassen; dadurch ergeben sich der Nachteil und die Tatsache, daß der Querschnitt der Schrämspitzen q., 5 sogar mehrkantig ausgebildet wird, was zur Folge hat, daß das Kohlenmaterial beim An= schlagen der Schrämkrone zu viel zerschlagen, jedoch nicht gebrochen wird, und eine starke Kohlenmehlbildung zur Folge hat. Die Zwischenräume bei den Schrämspitzen werden meistens so ausgebildet, daß sie etliche Flächen besitzen, welche gegen die Mitte zu einen toten Raum einschließen, oder es kommen Flächen zutage, welche senkrecht zu der Längsachse der Schrämkrone zu liegen kommen, wodurch sich die Möglichkeit ergibt, dä'ß das Kohlenmaterial, welches meistens gewissen- Feuchtigkeitgrad besitzt, sich in diesen toten Räumen anhäufen kann und bei der Stoßwirkung der Schr ämkrone als federnde Polsterung sich geltend macht. Es muß auch hervorgehoben werden, daß im Falle, daß alle Schrämspitzen sich in einer zu der Längsachse der Schiämkrone senkrechtstehenden Ebene befinden, das Abbröckeln des Kohlenmaterials ein schwierigeres ist, als wenn die mittlere Spitze etwas vorsteht und so von der Mitte aus mehr gegen-dieKranzspitzen wirkt.
  • Bei der gegenständlichen Erfindung können folgende Vorteile bezeichnet werden: Die mittlere Spitze steht etwas vor, so daß -sie als erste in das Kohlenmaterial eindringt und 'ein Loch in der Mitte der Schrämstelle ausbricht. Die Kranzspitzen brechen dann das Kohlenmaterial leichter ab, nachdem sie gleichzeitig auf einem Kreisumfang auf das Material anstoßen, welches in der Mitte schon etwas gelockert ist und dadurch leichter abgebrochen werden kann. Die Anschläge werden also nicht in dem Maße gehemmt, wie es bereits bei der erwähnten Anordnung der Spitzen in einer Ebene der Fall ist.
  • Sämtliche Schr ämspitzen haben einen dreieckigen Querschnitt, so daß sie eigentlich die schärfsten Kantenwinkel besitzen und infolgedessen leichter in das Kohlenmaterial eindringen können. Außerdem ist die Längsausbildung der Schrämspitzen eine derartige, daß keine zu der Längsachse der Schrämkrone stehende Fläche gebildet wird. Es entstehen eigentlich nur scharfe Ixen, welche das Kleinmaterial und den- Kohlenstaub von der Mitte aus gegen die Außenfläche der Schrämkrone leicht führen können. Das kommt noch mehr zum Ausdruck, wenn man bedenkt, daß bei jedem Stoß und Anschlag immer mehr Kleinmaterial erzeugt wird, welches sich in alle Fugen zwischen den Schrämspitzen einpreßt und in diesen bewegen muß. Das frische Kleinmaterial drückt also das bereits angesammelte Kleinmaterial hinaus, und es ist ausgeschlossen, daß sich das Kleinmaterial irgendwo einzwängen und auf die Ausgiebigkeit des Anschlages wirken könnte. Was für die Kohle in unserem Falle als Beispiel angegeben wird, hat seine Gültigkeit auch für andere Materialien, bei welchen jedoch die Ausbildung der Schrämkrone sowie der Schrämspitze der Eigenschaft des Materials entsprechend berücksichtigt werden muß.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel der Stangenschrämkrone im Sinne der gegenständlichen Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt die Ausgestaltung einer Stangenschrämkrone als Seitenansicht, Fig.2 einen Längsschnitt in der Ebene A-B laut Fig. 3, und die Fig. 3 zeigt die Stirnansicht zu Fig. r.
  • Die neue Stangenschrämkrone besteht aus einem Schrämkopf z, dessen Stirn eine sternförmige Anordnung von mehreren Schrämspitzen 2 besitzt. In der Mitte der Schrämkrone ist ein hohler Raum angeordnet, in welchen die Schrämstange eingesetzt wird, dem gegenüber von der Stirnseite aus in diesen Hohlraum, welcher an dieser Stelle etwas geringere Ausmaße besitzt, die mittlere Spitze 4 eingesetzt werden kann und das Zentrum der Schrämspitze 2 bildet. Die Schrämspitze 4 hat einen dreikantigen Querschnitt und ist auch etwas länger als die Kranzspitze. Die Kranzspitzen 2 haben auch einen dreieckigen Querschnitt und besitzen gegen dieMitte zu eine bogenförmige Schneide, welche nach unten zu bis zur Mittelspitze reicht. Bei der Arbeit wird zuerst die mittlere Spitze in das Material eingetrieben und verursacht, j e nach der Eigenschaft des Materials und der Heftigkeit des Anschlages, eine Auflockerung des Materials. Sobald die Kranzspitzen in Tätigkeit getreten sind, dringt die scharfe Kranzspitze in das Material ein, und verursacht eine weitere Auflockerung und Aufreißung des Materials, und zwar mehr gegen die Mitte zu. Dadurch wird das Aufreißen und Abbröckeln erreicht, wobei die Staubbildung nur von der Eigenschaft des Materials abhängig ist, dasselbe jedoch nicht durch den Anschlag, besser gesagt durch das Stampfen, hervorgerufen wird. Die Seitenflächen der Kranzschneiden bilden eine Ixe 6, die in einem scharfen Winkel zur Längsachse der Schrämkrone nach rückwärts angeordnet ist.
  • Das Kleinmaterial, dessen Menge bei der Arbeit immer mehr steigt, wird durch die zwischen den Kranzschneiden befindlichen Räume nach rückwärts abgeschoben, ohne daß es die Möglichkeit hätte, sich irgendwo anzusammeln und auf die Ausgiebigkeit des Anschlags hemmend zu wirken.
  • Nachdem die Wirkung sämtlicher Schrämspitzen eine günstigere ist und die Staubbildung gänzlich ausgeschaltet werden kann, ist auch die ganze Arbeitsleistung eine bedeutend größere, was zur Folge hat, daß die Arbeit als eine ausgiebigere bezeichnet werden kann. Die gegenständliche Schrämkrone schneidet und bricht, stampft aber nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Stangenschrämkrone mit sternförmig angeordneten Schrämflügeln und mit einer mittleren auswechselbaren Anschlagspitze, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere auswechselbare und . pyramidenförmige Anschlagspitze (¢) im Querschnitt eine Dreieckform besitzt und die scharfen Kanten der dreieckigen Anschlagspitze der ganzen Länge nach bis zur Basis derselben scharfe Schneiden bilden. 2. #' Stangenschrämkrone nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erreichen eines entsprechend tiefen Arbeitsraumes der Schrämkrone bei gleichzeitiger Abschaffung des schädlichen Totraumes derselben die Arbeitsschneiden (5) der Schrämflügel (2) der Mitte nach tief zu den Seitenwänden der Mittelspitze (4) bis zur Basis derselben ununterbrochen bogenartig verlaufen.
DE1930536353D 1930-02-09 1930-02-09 Stangenschraemkrone Expired DE536353C (de)

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