DE536035C - Selbsttaetige Verblockungsvorrichtung fuer den Umschalthahn der Messgefaesse an Mess- und Zapfvorrichtungen - Google Patents

Selbsttaetige Verblockungsvorrichtung fuer den Umschalthahn der Messgefaesse an Mess- und Zapfvorrichtungen

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DE536035C
DE536035C DEN29795D DEN0029795D DE536035C DE 536035 C DE536035 C DE 536035C DE N29795 D DEN29795 D DE N29795D DE N0029795 D DEN0029795 D DE N0029795D DE 536035 C DE536035 C DE 536035C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/16Arrangements of liquid meters
    • B67D7/163Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type
    • B67D7/166Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type comprising at least two chambers

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Description

  • Selbsttätige Verblockungsvorrichtung : für den Umschalthahn der meßgefäße an lKeß- und Zapfvorrichtungen Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Verblockungsvorrichtung für den Umschalthahn der Meßgefäße an Meß- und Zapfvorrichtungen, insbesondere für feuergefährliche Flüssigkeiten, bei welcher ein durch einen Kraftspeicher vorgeschobener Riegel durch eine Membran zurückgezogen wird. Verblockungsvorrichtungen dieser Art sind zwar sehr einfach, sie haben aber den Mangel, daß der Riegel sofort in die Verblockungsstellung zurückkehrt, sobald die die Membran verstellende Kraft aufhört, also z. B. bei solchen Vorrichtungen, bei welchen die Verstellung der Membran in Abhängigkeit von dem nach beendeter Füllung eines Meßgefäßes in der Pumpendruckleitung auftretenden überdruck erfolgt, das Pumpen eingestellt wird. Die Erfindung beseitigt diesen Mangel dadurch, daß der von der Membran zurückgezogene Riegel durch. eine Sperrfalle so lange festgehalten wird, bis der Hahn verstellt wird. Diese Falle fällt beim Zurückziehen des Riegels selbsttätig ein und wird bei der Verstellung des Umschalthahnes durch an dessen Verblockungsscheibe angebrachte Nasen wieder zurückgeschoben. Durch diese Einrichtung ist einem vorzeitigen Wiedereinfal.len der Verriegelung vorgebeugt, so daß zwischen der bei Beendigung des Füllvorganges stattfindenden Freigabe des Umschalthahnes und dessen Verstellung ein beliebiger Zeitraum liegen kann. Das ist bei solchen Meß- und Zapfvorrichtungen wichtig, bei welchen nicht nur die Pumpe von Hand angetrieben wird, sondern auch der Umschalthahn in beiden Richtungen unmittelbar von Hand verstellt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung eine Vorderansicht teilweise mit senkrechtem Schnitt.
  • Die dargestellte Meß- und Zapfvorrichtung besitzt zwei überlaufmeßgefäße 7, 8, deren Ein- und Auslaufrohre g durch einen Mehrwegehahn i wechselweise mit der Druckleitung 2q. einer Füllpumpe 22 und einem Zapf-oder Ablaufrohr 23 verbunden werden können. Die Meßgefäße 7, 8 besitzen an ihrem überlauf, wie bekannt, eine Drosselvorrichtung, welche .=zur Folge hat, daß nach beendeter Füllung des jeweils auf Füllen geschalteten Meßgefäßes. in diesem und in der Pumpenleitung eine Drucksteigerung eintritt. Die aus den Meßgefäßen überlaufende Flüssigkeit wird durch eine Überlaufleitung i9 zum Lagerbehälter zurückgeleitet. Der Umschalthahn i hat vier um 9o° gegeneinander versetzte Schaltstellungen; er wird bei der Umschaltung der Meßgefäße stets in der gleichen Richtung, nämlich in Richtung des Pfeiles _x, gedreht. Damit der Hahn i immer nur dann geschaltet werden kann, wenn das jeweils auf Füllen geschaltete Meßgefäß ordnungsmäßig gefüllt ist, ist folgende Einrichtung getroffen: Mit dem Küken des Umschalthahnes i ist eine Rastenscheibe 2 verbunden, die an ihrem Umfang vier um 9o° gegeneinander versetzte Randeinschnitte oder Rasten 3 aufweist. Mit der Scheibe 2 wirkt ein stangenförmiger Riegel oder eine Verblockungsstange 5 zusammen, die radial zum Hahn i im Boden eines zylindrischen Gehäuses 21 geführt ist. Die Stange 5 ist an ihrem der Rastenscheibe 2 abgekehrten (inneren) Ende mit dem Boden einer balgartigen Membran 6 verbunden, die mit ihrem Rande im Gehäuse 21 abdichtend befestigt ist. An der Innenseite des Membranbodens greift eine zweite Stange 12 an, die in einer am Deckel des Gehäuses 21 vorgesehenen, nach außen abgeschlossenen Führung gleitet. Auf der Stange 12 sitzt eine schraubenförmige Druckfeder 16, welche das Bestreben hat, die Membran 6 auszudehnen und die Verblockungsstange 5 zum Eingriff in die Rastenscheibe 2 am Hahnküken zu bringen. Außen am Membrangehäuse 21 lagert bei 15 eine hebelförmige Falle 14, .deren Sperrarm sich bei in vorgeschobener Stellung befindlicher Verblockungsstange 5 von oben auf diese Stange stützt. Wird die Verblockungsstange 5 infolge Zusammenziehens der Membran 6 ausgerückt, dann fällt die Falle 14 durch ihr Eigengewicht herab, so daß ihr Sperrarm sich vor das äußere Ende der Stange legt und letztere dadurch im ausgerückten Zustand festhält. Um die Falle 14 wieder in die Freigabestellung zu bewegen, weist die Rastenscheibe 2 bei jedem Randausschnitt 3 eine Nase 4 auf, die sich in der Drehrichtung des Hahnes i betrachtet hinter dem zugehörigen Randausschnitt befindet. Fällt die Falle. 14 in ihre Sperrstellung, dann legt sich deren Sperrarm auf die dem jeweils vor der Stange 5 befindlichen Randausschnitt 3 der Scheibe 2 benachbarte Nase 4, wodurch die Fallenbewegung begrenzt wird. Findet nun die Drehung des Umschalthahnes i in die nächstfolgende Schaltstellung statt, dann hebt die Nase 4 die Falle 14 wieder an, wodurch die Verblockungsstange 5 freigegeben wird. Die Stange 5 legt sich. dann zunächst mit ihrem äußeren Ende gegen den Rand der Rastenscheibe 2, worauf sie am Ende der Schaltbewegung des Hahnes i unter dem Einfluß der Feder 16 erneut in eine Rast der Scheibe :2 einfällt.
  • Von der Druckleitung der Füllpumpe ist eine Leitung 9, 2o abgezweigt, deren unteres Ende an die zum Lagerbehälter führende Überlaufleitung i9 angeschlossen ist. Die Leitung g, 2o enthält ein Strahlgebläse i i, das aus einer Strahldüse besteht, in die seitlich ein Saugkanal mündet. Dieser Saugkanal steht durch ein Rohr 13 mit dem Membr angehäuse 21 an solcher Stellung in Verbindung, daß durch die Saugwirkung des Gebläses i i im Innern der Membran 6 ein Unterdruck erzeugt werden kann, der ein Zusammenziehen der Membran zur Folge hat. Das Strahlgebläse i i ist gewöhnlich gegen die Druckleitung 24 der Pumpe 22 durch ein oberhalb des Gebläses angeordnetes Rückschlagventil io abgeschlossen. Das Rückschlagventil io steht unter Wirkung einer Schließfeder 18, welche so bemessen ist, daß das Ventil sich erst dann zu öffnen vermag, wenn nach beendeter Füllung des jeweils auf Füllen geschalteten Meßgefäßes in der Pumpenleitung 24 ein Überdruck auftritt. Alsdann fließt die von der weiterbetriebenen Pumpe 22 geförderte Flüssigkeit durch die Leitungen 9, 2o, ig zum Lagerbehälter zurück, wobei sie das Strahlgebläse i i betreibt.
  • Die Arbeitsweise der neuen Vorrichtung ist folgende.
  • Es sei angenornnien, daß bei der gezeichneten Stellung des Mehrwegehahnes das Meßgefäß 7 mit der Pumpendruckleitung 24, das Meßgefäß 8 mit der Zapfleitung 23 verbunden ist. Während das zuvor gefüllte Meßgefäß 8 sich entleert, wird durch Antrieb der Pumpe 22 Flüssigkeit aus dem Lagerbehälter in das Gefäß 7 gefördert und letzteres gefüllt. Die dabei aus dem Gefäß 7 verdrängte Luft wird, wie üblich, in das sich entleerende Gefäß 8 herübergedrückt, so daß die Entleerung des letzteren mindestens ebenso schnell erfolgt wie die Füllung des Gefäßes 7. Während des Füll- und Entleerungsvorganges ist der Umschalthahn i durch den Eingriff der Stange 5 in einen Randausschnitt 3 der Scheibe 2 verblockt. Ist die Füllung des Meßgefäßes 7 beendet, und tritt dadurch in der Pumpenleitung 24 eine Drucksteigerung auf, dann wird das Rückschlagventil io entgegen seiner Federbelastung durch den Flüssigkeitsdruck geöffnet, und die von der zunächst noch weiterbetriebenen Pumpe 22 geförderte Flüssigkeit fließt über die Abzweigleitung 2o und die überlaufleitung 19 zum Lagerbehälter zurück. Die Flüssigkeit betreibt dabei das Strahlgebläse ii und erzeugt so im Innern der Membran 6 einen Unterdruck. Die infolgedessen entgegen der Feder 16 sich zusammenziehende Membran 6 zieht die Verblockungsstange 5 zurück, wodurch der Hahn i freigegeben wird. Die Verblockungsstange 5 wird durch die selbsttätig in ihre Sperrstellung sich bewegende Falle 14 festgehalten, so daß sie trotz der nunmehrigen Einstellung des Pumpenantriebs in der Freigabestellung verbleibt. Der Hahn i kann nun gedreht und dadurch das gefüllte Meßgefäß 7 auf Entleeren, das entleerte Gefäß 8 dagegen auf Füllen geschaltet werden. Bei der Drehung des Hahnes i wird die Falle 14 durch die Nase 4 wieder angehoben, sie gibt dadurch die Verblockungsstange 5 frei, die durch die Feder 16 unter gleichzeitiger Wiederausdehnung der Membran 6 vorgeschoben wird und erneut in einen Randausschnitt 3 der Scheibe 2 eingreift, so daß der Hahn wiederum verblockt ist. Am Ende der Füllung des Meßgefäßes 8 wiederholt sich das beschriebene Spiel.
  • Es könnte das Strahlgebläse ii bei der gezeichneten Vereinigung der Abzweigleitung 2o mit dem unteren Teil der überlaufleitung i9 statt in dem Leitungsabschnitt 2o auch in dem unterhalb der Anschlußstelle dieses Leitungsabschnitts liegenden Teil der Überlaufleitung i9 eingeschaltet sein. Ferner könnte das Rückschlagventil io sich statt unmittelbar oberhalb des Strahlgebläses i i auch an der Stelle befinden, wo die Leitung 2o von der Pumpenleitung 24 abgezweigt ist. Weiterhin braucht die von der Druckleitung 24 der Pumpe 22 abgezweigte Leitung 2o nicht mit der Überlaufleitung io vereinigt zu sein, sie könnte vielmehr auch für sich zum Tank geführt werden, wie in der Zeichnung bei 17 angedeutet. Schließlich könnte die- besondere Druckfeder 16 für den Vorschub der Verblockungsstange 5 auch fortfallen und der Vorschub dieser Stange durch die Federung der Membran 6 bewirkt werden. Die Erfindung ist außer bei Meßvorrichtungen mit Überlaufmeßgefäßen auch bei anderen Meßvorrichtungen anwendbar, deren Meßgefäße so beschaffen sind, daß am Ende des Füllvorganges eine Drucksteigerung hinter der Füllpumpe stattfindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Verblockungsvorrichtung für den Umschalthahn der Meßgefäße an Meß- und Zapfvorrichtungen, insbesondere für feuergefährliche Flüssigkeiten, bei welcher ein durch einen Kraftspeicher vorgeschobener Riegel durch eine Membran zurückgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem zurückgezogenen Riegel (5) eine Sperrfalle (i4) einfällt, die bei der Verstellung des Umschalthahnes (i) durch an dessen Sperrastenscheibe angebrachte Nasen (i4) wieder zurückgeschoben wird.
DEN29795D 1929-01-05 1929-01-05 Selbsttaetige Verblockungsvorrichtung fuer den Umschalthahn der Messgefaesse an Mess- und Zapfvorrichtungen Expired DE536035C (de)

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