DE535987C - Vorrichtung zur Wiederbelebung Scheintoter - Google Patents
Vorrichtung zur Wiederbelebung ScheintoterInfo
- Publication number
- DE535987C DE535987C DE1930535987D DE535987DD DE535987C DE 535987 C DE535987 C DE 535987C DE 1930535987 D DE1930535987 D DE 1930535987D DE 535987D D DE535987D D DE 535987DD DE 535987 C DE535987 C DE 535987C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- resuscitation
- salt mixture
- water
- vessel
- container
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 8
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 6
- 239000011833 salt mixture Substances 0.000 claims description 6
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 claims 1
- CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N Carbon dioxide Chemical compound O=C=O CURLTUGMZLYLDI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910002092 carbon dioxide Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000001569 carbon dioxide Substances 0.000 description 2
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 2
- 230000000241 respiratory effect Effects 0.000 description 2
- 230000004936 stimulating effect Effects 0.000 description 2
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000029058 respiratory gaseous exchange Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M16/00—Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
- A61M16/10—Preparation of respiratory gases or vapours
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M2202/00—Special media to be introduced, removed or treated
- A61M2202/02—Gases
- A61M2202/0225—Carbon oxides, e.g. Carbon dioxide
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Emergency Medicine (AREA)
- Pulmonology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Anesthesiology (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Hematology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Wiederbelebung Scheintoter Es ist bekannt, daß Kohlensäure auf die Atmungsorgane stark anregend wirkt. Bemühungen, mit Kohlensäure Wiederbelebungsversuche anzustellen oder eine Anregung der Atmung zu bewirken, waren häufig erfolgreich. Es ergab sich aber, daß bei Unglücksfällen Kohlensäurebomben einerseits schwierig rasch zu beschaffen sind, ihre Handhabung umständlich ist, und daß andererseits infolge des hohen Gasdrucks der Bombe leicht Schädigungen des Organismus verursacht werden können.
- Diese Nachteile werden durch den Erfindungsgegenstand beseitigt, der in Abb. r in einem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, während Abb. 2 einen Zubehörteil zeigt.
- Ein vorteilhaft runder Nickelbehälter S mit einer lichten Weite von etwa 62 mm ist unten durch einen einschraubbaren Boden G dicht verschlossen. In Höhe von etwa 43 mm ist innen ein Steg H eingesetzt, der in der Mitte zu einem Ring geformt ist. Der Durchmesser des Ringes beträgt mindestens zo mm. In etwa 6o mm Höhe ist eine von außen zu bedienende Welle W eingesetzt, die in ihrer Mitte einen Ansatz E trägt. Welle und Ansatz sind kräftig ausgebildet, um einen Druckwiderstand von mindestens 5oo g aushalten zu können. Die Welle trägt an ihrem nach außen ragenden Ende einen Griff N. An der Außenwand ist eine Festlegevorrichtung 1 angebracht, die ein unbeabsichtigtes Herumdrehen der Welle verhindert. Ein Drehen der Welle ist somit nur möglich, wenn die Festlegevorrichtung vorher hochgeklappt worden ist.
- An der Decke des Behälters S ist ein Rohransatz K vorgesehen mit einem inneren Durchmesser 'von 3 mm. Der Rohransatz ist mindestens 3 cm lang und soll ein leichtes Aufsetzen eines -Schlauches ermöglichen. In Höhe von 8o mm befindet sich eine Wassereinfüllöffnung F mit Schraubverschluß. Der Schraubverschluß ist so eingerichtet, daß ein fester Verschluß schon durch eine einzige Umdrehung gewährleistet ist. Als Durchmesser der Einfüllöffnung genügen etwa 7 mm. Im Behälter S befindet sich ein Gefäß A aus möglichst dünnem Glas, das nach jedesmaligem Gebrauch durch ein neues nebst Füllung ersetzt wird. Das Gefäß hat oben eine Einfüllöffnung, die groß genug ist, um einen festen Stoff leicht einzuführen. Der Durchmesser der Einfüllöffnung beträgt etwa 8 mm. Die Einfüllöffnung wird beim Blasen in eine etwa 3 cm lange Röhre D ausgezogen, so daß nach dem Zuschmelzen die Länge dieses Zapfens etwa noch 2 cm beträgt. Das Gefäß A kann in den abschraubbaren Boden fest eingesetzt werden. Der Zapfen D greift durch den Ring des Steges H hindurch, so daß das Glasgefäß dadurch im Behälter festgehalten wird. Die Gesamthöhe der Vorrichteng ohne Schlauch beträgt etwa 13 cm. An den Rohrstutzen K kann ein Schlauch mit Gebläse M angesetzt werden.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das Glasgefäß A wird mit etwa 40 g eines Brausesalzgemisches gefüllt. . Das Fassungsvermögen des Gefäßes beträgt etwa 8o ccm. In den Behälter S werden etwa 8o ccm Wasser eingefüllt, das sich oberhalb des Gefäßes A lagert. Der Raum zwischen der Wasseroberfläche und der Decke des Behälters S bleibt frei, um die Expansion des Gases im ersten Augenblick abzufangen. "Ereignet sich ein Unglücksfall, so kann die Vorrichtung durch einen Griff gebrauchsfertig gemacht werden. Der Hebel j wird gelöst und die Welle W scharf herumgedreht, so daß durch den Ansatz E der Welle die CTIasspitze D abgeschlagen wird. Das. Wasser strömt darauf in das Glasgefäß A und bewirkt das Freiwerden von Kohlensäure. Die frei werdende Kohlensäuremenge beträgt etwa 4Liter. Die Kohlensäure strömt durch den Stutzen Kin den Schlauch L zu einer Gebläsevorrichtung M. Der Schlauch wird in die Nase des Verunglückten eingeführt, um so die Kohlensäure in die Lunge einzubringen.
- Die Vorrichtung kann auch ohne Wasser aufbewahrt werden. Im Bedarfsfalle genügt ,es, durch eine Umdrehung die Füllschraube F zu lösen; die Vorrichtung wird in Wasser getaucht und füllt sich bis zur bewußten Höhe. - Die Bedienung des Geräts gemäß der Erfindung ist sehr einfach. Dadurch kann es auch von Laien angewandt werden, was für Hilfeleistungen 'in Fabriken, Bergwerken usw. von Bedeutung ist. Der entstehende Gasdruck bewegt sich in so mäßigen Grenzen, daß Schädigungen der Atmungsorgane nicht vorkommen können und die Anwendung der Vorrichtung deshalb gefahrlos ist. Störungen in ihrem Betrieb können nicht vorkommen, da die Brausesalzmischung in dem zugeschmolzenen Gefäß praktisch unbeschränkt lange haltbar ist. Ein weiterer sehr wesentlicher Vorzug ist ihr niedriger Gestehungspreis und ihre Billigkeit im Gebrauch, da sie unbeschränkt oft angewendet werden kann und nach jedesmaliger Anwendung nur das Glasgefäß mit Brausesalzmischung neu ersetzt werden muß. Das Auswechseln der Füllung kann rasch erfolgen.
- Selbstverständlich können die einzelnen Teile der Vorrichtung auch andere als die oben angegenen Abmessungen haben.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCFIE: z. Vorrichtung zurWiederbelebung Scheintoter, dadurch gekennzeichnet, daß Wasser und eine Kohlensäure entwickelnde Salzmischung in voneinander getrennten Räumen eines Behälters (S) derart gelagert sind, daß durch einen von außen bedienbaren Handgriff (N) der Zutritt des Wassers zu der Salzmischung bewirkt werden kann. z. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Kohlensäure entwickelnden Salzmischung dienende Kammer aus einem auswechselbaren Glasgefäß (A) besteht, das mit einem abbrechbaren, rohrförmigen Ansatz (D) versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE535987T | 1930-04-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535987C true DE535987C (de) | 1931-10-17 |
Family
ID=6557116
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930535987D Expired DE535987C (de) | 1930-04-08 | 1930-04-08 | Vorrichtung zur Wiederbelebung Scheintoter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE535987C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2383844A1 (fr) * | 1977-03-14 | 1978-10-13 | Baxter Travenol Lab | Couvercle a vis comportant un systeme d'ouverture automatique |
-
1930
- 1930-04-08 DE DE1930535987D patent/DE535987C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2383844A1 (fr) * | 1977-03-14 | 1978-10-13 | Baxter Travenol Lab | Couvercle a vis comportant un systeme d'ouverture automatique |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE535987C (de) | Vorrichtung zur Wiederbelebung Scheintoter | |
| AT158259B (de) | Konservendose mit Beheizungseinrichtung. | |
| DE697703C (de) | Verfahren zum Fuellen von Gefaessen | |
| DE447542C (de) | Kuehlapparat | |
| AT17266B (de) | Vorrichtung zum Pasteurisieren des Bieres und anderer Flüssigkeitn in Transportgefäßen. | |
| DE822373C (de) | Tubenverschluss | |
| AT244788B (de) | Flaschenmundstück | |
| AT145816B (de) | Vorrichtung zur Anzeige der widerrechtlichen Entnahme von Flüssigkeit aus einem Belüftungsrohr bei Branntweinbrennereianlagen. | |
| DE520448C (de) | Atmungspatrone mit Sauerstoff abspaltender Austauschmasse | |
| AT109840B (de) | Säuretube für Handfeuerlöscher. | |
| DE434657C (de) | Auf den Schanktisch stellbarer, isolierter Ausschankkasten mit Eiskuehlung | |
| DE404212C (de) | Feuerloescher mit einem durch eine Kugel absperrbaren Auslassrohr und hieran angeschlossenen Hebern | |
| AT222527B (de) | Tropf- bzw. Ausgußeinrichtung | |
| AT86523B (de) | Feuerlöschgerät. | |
| DE458662C (de) | Tascheninhalator | |
| AT133292B (de) | Emanator. | |
| DE115772C (de) | ||
| DE1566650B1 (de) | Zerstaeuber fuer Narkotika | |
| DE509340C (de) | Ein Nachfuellen verhindernder Ausgiessverschluss fuer Flaschen und aehnliche Gefaesse | |
| DE1566650C (de) | Zerstäuber für Narkotika | |
| AT154535B (de) | Desinfektionsschrank. | |
| DE508546C (de) | Als Rohrbruchventil wirkendes Abschlussventil fuer Fluessigkeitsbehaelter, z.B. Tanks | |
| DE665252C (de) | Pilzfoermiger Verschlusspfropfen fuer Korbflaschen | |
| DE611757C (de) | Mit einer Abfuellvorrichtung versehenes Standgefaess | |
| AT121008B (de) | Vorrichtung zur Abgabe beschränkter Flüssigkeitsmengen aus Flaschen od. dgl. |