DE535633C - Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Kunstfaeden nach dem Kupferoxydammoniak-Streckspinnverfahren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Kunstfaeden nach dem Kupferoxydammoniak-Streckspinnverfahren

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DE535633C
DE535633C DEB129325D DEB0129325D DE535633C DE 535633 C DE535633 C DE 535633C DE B129325 D DEB129325 D DE B129325D DE B0129325 D DEB0129325 D DE B0129325D DE 535633 C DE535633 C DE 535633C
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copper oxide
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spinning process
acidification
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DEB129325D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0436Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement
    • D01D10/0481Supporting filaments or the like during their treatment while in continuous movement the filaments passing through a tube

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Kunstfäden nach dem Kupferoxydammoniak-Streckspinnverfahren Die Erfindung betrifft die Verwendung von zusätzlichenFadenführern in derAbsäuerungsrinne bei dem Kupferoxydammonialz:-Streckspinnverfahren.
  • Bei diesem Verfahren ist es bekannt, den Faden durch Berieseln mit Säuren in Rinnen aus Steinzeug, Porzellan u. dgl. abzusäuern. Man hat weiterhin auch vorgeschlagen, die Absäuerung so vorzunehmen, daß der Faden durch einen mit .Säure gefüllten Trog geleitet wird. Ein- und Austritt des Fadens erfolgte dann durch enge Schlitze in der Trogwand.
  • Die Erfinderin hat gefunden, daß es für das Gefüge und das Verhalten -des Fadens von besonderem Einfluß ist, wenn der Faden während der Säureeinwirkung in der Rinne durch einen, zwei oder mehrere genau geformte und gestaltete Fadenführer geleitet wird, die vorteilhaft in die Rinne hineinpassen.
  • Man gestaltet die Fadenführer derartig, daß sie bequem und fest an der Absäuerungsrinne befestigt werden können, und daß der Säurelauf nicht durch sie beeinflußt wird. Auf diese Weise gelingt es überraschenderweise, die Ungleichmäßigkeiten zu beheben, welche die nach dem bisherigen Verfahren hergestellten Kunstfäden aufwiesen, und man erhält so Fäden von durchweg gleichmäßiger Beschaffenheit.
  • Es wurde weiter festgestellt, daß die Stellung des Fadenführers in der Rinne `geeignet ist, das Fadengefüge derartig zu beeinflussen, daß nach Belieben weichere oder härtere Kunstfäden erzeugt werden, j e nachdem ob der Fadenführer auf der Rinne mehr gegen die Fadeneintrittsstelle zu oder mehr von dieser fort verschoben wird.
  • Dies war mit den bisher bekannten Vorrichtungen nicht zu erreichen, auch die als Fadenführer wirkenden, oben erwähnten Schlitze in Absäuerungströgen brachten nicht diesen Erfolg, da sie nicht während, sondern vor und nach der Absäuerung wirken.
  • Die Fadenführer werden aus säurebeständigem Stoff hergestellt. Besonders empfehlenswert ist säurebeständiger Stahl. Die Form selbst ist vorteilhaft V-förmig mit abgerundeter Spitze, so daß sie sich dem Rinnenquerschnitt gut anpaßt. Es kann ferner Draht oder Band für die gewünschte Vorrichtung verwendet werden; erforderlich ist nur die genau gleichmäßige Gestaltung sämtlicher Fadenführer, um den gewünschten Erfolg zu gewährleisten.
  • Auf der Zeichnung ist in einem Ausführungsbeispiel in Abb. i eine Absäuerrinne mit Fadenführer im Längsschnitt dargestellt.
  • Abb. 2 ist ein Grundriß zu Abb. i. Abb. 3 ist eine Seitenansicht-zu Abb. i. Abb. q. zeigt den Fadenführer allein in größerem Maßstabe.
  • Der Faden a läuft von der Spinnvorrichtung über die Ablenkstange b zur Rinne c. In der Rinne wird der Faden in bekannter Weise mit Säure berieselt. Über die Rinne ist der Fadenführer d gestellt, der bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus Draht gebogen ist.
  • Da der Fadenführer einfach über die Rinne gestellt ist, können derartige Fadenführer bei jeder vorhandenen Absäuervorrichtizng nachträglich angebracht werden. Der Fadenführer kann auch an beliebiger Stelle der Rinne eingesetzt werden. Dies läßt sich technisch ohne weiteres ermöglichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzeugung von Kunstfäden nach dem Kupferoxydammoniak-Streckspinnverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden während der Absäuerung in .den Rinnen durch genau gleichmäßige Fadenführer geleitet werden, deren Stellung in der Rinne regelbar sein kann.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus Absäuerungsrinnen (c) und darauf beliebig aufsetzbaren, unter sich genau gleichen Fadenführern (d).
  3. 3. Fadenführer für Vorrichtungen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aus profiliertem, dräht- oder bandförmigem Stoff bestehende Fadenführer U-förmig gestaltet ist, so daß er über die Absäuerrinne gestellt werden kann, wobei der Mittelteil seines Quersteges vertieft ist und in die Absäuerrinne hineinreicht.
DEB129325D 1927-01-20 Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Kunstfaeden nach dem Kupferoxydammoniak-Streckspinnverfahren Expired DE535633C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182770B (de) * 1955-12-30 1964-12-03 Deering Milliken Res Corp Vorrichtung zum Erzeugen latenter Kraeuselspannungen in synthetischen thermoplastischen Einzelfaeden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1182770B (de) * 1955-12-30 1964-12-03 Deering Milliken Res Corp Vorrichtung zum Erzeugen latenter Kraeuselspannungen in synthetischen thermoplastischen Einzelfaeden

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