DE535596C - Vorrichtung zur Fernsteuerung von Nebelkanonen und aehnlichen Alarmsignalen - Google Patents

Vorrichtung zur Fernsteuerung von Nebelkanonen und aehnlichen Alarmsignalen

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DE535596C
DE535596C DEM104969D DEM0104969D DE535596C DE 535596 C DE535596 C DE 535596C DE M104969 D DEM104969 D DE M104969D DE M0104969 D DEM0104969 D DE M0104969D DE 535596 C DE535596 C DE 535596C
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    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B45/00Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices
    • B63B45/08Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices the devices being acoustic

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Description

Die Erfindung betrifft eine drahtlose Steuerung von Nebelalarmvorrichtungen und ähnlichen. Ein solcher Apparat besteht bekanntlich aus einem automatischen Zeitschaltwerk (Weckvorrichtung o. dgl.), das sich nach Verstreichen bestimmter Zeitperioden in Betrieb setzt, wenn nicht bestimmte, in regelmäßigen Zeitabständen ausgesendete Sperrsignale von einem mit ihr verbundenen Radioempfänger aufgenommen werden, und aus einem Uhrwerk, das die Röhren des Empfängers während der vorher bestimmten Sendeperioden einschaltet. Bei einem solchen Zeitschaltwerk ist es wichtig, daß es, wenn ein Sperrsignal aufgenommen worden ist, wieder in seine Nullstellung zurückkehrt. Würde z. B., wenn das Sperrsignal von zu kurzer Dauerist oder auch aus anderen Gründen, das Schaltwerk nicht vollständig in seine Nullstellung zurückkehren, sondern eine Stellung annehmen, die es erst annehmen sollte, wenn ein Teil der vorher bestimmten Zeitperiode abgelaufen ist, so würde die Alarmvorrichtung schon früher als beabsichtigt in Funktion treten.
Dieser Nachteil soll durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden, derzufolge ein mit Nockenkontakten versehenes Balancierrad Anwendung findet, das durch einen Stromimpuls, ζ. B. beim Eintreffen eines Sperrsignales, angestoßen wird und dann mehrmals Kontakte schließt. Bei jedem Kontaktschluß wird der an eine kontinuierlich umlaufende Achse angekoppelte Kpntakthebel des ■Zeitschaltwerkes jedesmal entkoppelt und durch eine Feder in die Ruhestellung zurückbefördert.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Abbildung schematisch dargestellt.
Der Elektromagnet A bringt ein Reibrad B aus der Berührung mit dem Antriebsrad C, so daß ein an diesem Rad B sitzender Arm D durch eine Feder S in seine AnfangsstellungZ zurückgeführt werden kann. Ein Ende der Spule des Elektromagneten A ist mit zwei Kontakten E' verbunden, die an biegsamen Armen E sitzen und mit einem Kontaktnocken F zusammenarbeiten, der sich an dem Balancierrad G befindet. Die Nabe dieses Rades, das elektrisch dem Kontaktnocken entspricht, ist beispielsweise mit der positiven Klemme einer Ortsbatterie M verbunden, deren negative Klemme mit dem anderen Ende der Spule des Elektromagneten A verbunden ist.
Um das Balancierrad G unter der Wirkung seiner Feder O in Schwingungen zu versetzen, ist ein Anker H aus weichem Eisen vorgesehen, der auf der Nabe des Rades sitzt und durch einen Elektromagneten/ angezogen werden kann. Die Wicklung dieses Magneten ist einerseits mit dem negativen Pol der Batterie M und andererseits durch zwei Kon-
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takte K1 und Kz, die durch den Arm D am Ende einer vorher bestimmten Periode geschlossen werden können, wenn ke,in Sperrsignal empfangen ist, und dann durch die eine Spule eines polarisierten. Relais N verbunden, das zum An- und Abschalten der Glühfaden an die Batterie M dient. An diese letzterwähnten Kontakte ist ein anderes Kontaktpaar L1, L2 angeschlossen, das auf nicht
ίο dargestellte Weise geschlossen werden kann, wenn ein Sperrsignal aufgenommen wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wenn der Arm D seine Kontakte K1, K2 schließt oder wenn ein Sperrsignal empfangen wird und die Kontakte L1, L2 geschlossen werden, dann wird der Elektromagnet I von der Batterie M erregt, der Anker H angezogen und das Rad G in Schwingungen versetzt, so daß der, Kontaktnocken F abwechselnd die beiden Kontakte E' berührt, zwischen denen er mehrmals hin und her pendelt. Der Elektromagnet A wird eine entsprechende Zahl von Malen erregt, die genügt, damit der Steuerapparat vollständig in seine Nullstellung zurückkehrt.
Das Balancierrad G und der Anker H werden zweckmäßig so angeordnet, daß dieser Anker nicht den Elektromagneten I berühren kann, wenn dieser unter Strom gesetzt wird.
Erforderlichenfalls können im Nebenschluß mit den Kreisen, die das Balancierrad enthalten, Widerstände bzw. Kondensatoren an die Ortsbatterie angeschlossen werden, während andererseits erforderlichenfalls nichtinduktive Widerstände im Nebenschluß zu den Wicklungen der Elektromagneten, I vorgesehen werden können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Fernsteuerung von Nebelkanonen und ähnlichen Alarmsignalen, bei welcher ein automatisch arbeitendes Zeitschaltwerk selbsttätig in die Nullstellung zurückkehrt, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Nockenkontakten versehenes, durch einen Stromimpuls angestoßenes Balancierrad mehrmals Kontakte schließt, zum Zwecke, die Rückfüh.-rung des Kontakthebels in seine Ruhelage zu sichern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM104969D 1927-06-01 1928-05-25 Vorrichtung zur Fernsteuerung von Nebelkanonen und aehnlichen Alarmsignalen Expired DE535596C (de)

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