DE535170C - Kohlenfeuerung zur gleichzeitigen Gewinnung von Koks - Google Patents
Kohlenfeuerung zur gleichzeitigen Gewinnung von KoksInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B7/00—Coke ovens with mechanical conveying means for the raw material inside the oven
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Description
- Kohlenfeuerung zur gleichzeitigen Gewinnung von Koks Die Erfindung bezieht sich auf Kohlenfeuerungen zur gleichzeitigen Gewinnung von Koks.
- Bei Feuerungen für feste Brennstoffe hat man schon Behälter mit beweglichem Boden benutzt, welche nach Füllung mit Brennstoff in die Brennkammer eingeschoben werden. Brennt in diesen Behältern der Brennstoff nieder, so wird der Boden entsprechend dem Abbrand hochgeschoben, damit die Feuergase den zu beheizenden Kessel gleichmäßig bestreichen können.
- Auch ist es bei Entgasungsretorten bekannt, den zu verkokenden Brennstoff in die Retorte einzufüllen und diesen Behälter mit einer senkbaren Bodenplatte und einer durch einen Schieber verschließbaren Öffnung zu versehen, wobei ein Nachsinken des Brennstoffes beim Abziehen des Kokses mit Hilfe dieses Schiebers verhindert wird. Bei dieser Einrichtung muß aber eine besondere Tür vorgesehen werden, durch die der Koks aus dem Behälter entfernt werden kann.
- Gegenstand der Erfindung ist nun eine Kohlenfeuerung, die so ausgebildet ist, daß in ihr der Brennstoff nicht völlig verbrannt, sondern nur entgast wird, um ihn nach Abgabe eines Teiles seiner Wärme noch weiter -als Koks an anderer Stelle verwenden zu können. Zu diesem Zwecke ist unterhalb der durch eine Schieberplatte verschließbaren Bodenöffnung der Brennkammer ein mit einem auf und ab bewegbaren Boden versehener, auswechselbarer Brennstoffbehälter angeordnet, iii welchem die Kehle dadurch vergast wird, daß auf den ganz oder teilweise vergasten Brennstoff absatzweise frische Kohle nach Absenken des Bodens aufgeworfen wird.
- Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar zeigen: Fig. i einen Längsschnitt durch die neue Kohlenfeuerung und Fig. 2 eine Vorderansicht dieser Feuerung bei geöffneter Tür.
- i bezeichnet die Verbrennungskammer eines Dampfkessels 16 und 2 einen Behälter, der in die Verbrennungskammer eingeführt wird. Der Behälter z ist mit einem beweglichen Boden 3 versehen, der von einer Tragstange q. getragen wird, welche ihrerseits durch geeignete Mittel, z. B. durch ein Kegelrad 14, dessen Schraubengewinde in das Schraubengewinde der Stange q. eingreift, gehoben und gesenkt werden kann. Das Kegelrad =q. greift in das Kegelrad 15 ein, welches von irgendeiner Stelle aus von Hand gedreht wird.
- Der Behälter 2 ist als mit-'seinen Rädern =i auf Schienen 12 laufender Wagen ausgebildet, der beim Öffnen der Tür =o in die Verbrennungskammer eingeschoben werden kann. In Höhe der oberen Kante des Behälters 2 ist in einer Bodennische der Verbrennungskammer eine bewegliche Platte 5 vorgesehen. Diese Schieberplatte 5 trägt auf ihrer Unterseite Zahnstangen 6 und Räder 7, mit welchen sie auf Schienen 13 hin und her schiebbar ist. In die Zahnstangen 6 greifen Zahnräder 8- ein; - welche mittels des Handhebels g gedreht werden.
- Ist der Behälter 2 in die Verbrennungskammer eingeführt, so wird der bewegliche Boden .3 bis zur Höhe der oberen Kante des Behälters mittels der Stange q. gehoben und. die benötigte Kohle eingefüllt und entzündet. Dabei findet zunächst eine Entgasung statt, die flüchtigen Bestandteile des Brennstoffs verbrennen unter Zuführung von Verbrennungsluft fast ganz, und auf dem beweglichen Behälterboden verbleibt Koks. Ist dieser Zustand erreicht, so wird der Boden durch die Stange q. etwas gesenkt und neue Kohle auf den Koks aufgefüllt, die dann ihrerseits entgast wird und durch die Verbrennung der aus ihr aufsteigenden flüchtigen Bestandteile den Brennvorgang aufrechterhält. Durch Wiederholung der gleichen Maßnahmen wird der Behälter 2 allmählich mit Koks angefüllt. Erreicht der Boden 3 die niedrigste Stellung, so wird die Schieberplatte 5 mittels des Handhebels g in die Verbrennungskammer eingeführt und dadurch der im Behälter 2 befindliche Koks von der brennenden Kohle abgetrennt, die alsdann auf der Schieberplatte 5 auflagert.
- Der mit Koks gefüllte Behälter wird nach Öffnen der Tür xo aus der Verbrennungskammer herausgezogen und ein leerer Behälter an seiner Stelle in die Kammer eingeführt. Sobald der Boden 3 /dieses neuen Behälters in seine oberste Stellung gebracht ist, wird die Schiebeplatte 5 zurückgezogen und der geschilderte Entgasungs-und Verbrennungsprozeß wiederholt:
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kohlenfeuerung zur gleichzeitigen Gewinnung von Koks, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der durch eine Schieberplatte (5) verschließbaren Bodenöffnung der Brennkammer (z) ein mit einem auf und ab bewegbaren Boden (3) versehener, auswechselbarer Brennstoffbehälter (2) angeordnet ist, in dem die Kohle dadurch vergast wird, daß auf den ganz oder teilweise vergasten Brennstoff absatzweise frische Kohle nach Absenken des Bodens aufgeworfen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP535170X | 1929-02-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535170C true DE535170C (de) | 1931-10-07 |
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ID=12944999
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930535170D Expired DE535170C (de) | 1929-02-06 | 1930-01-22 | Kohlenfeuerung zur gleichzeitigen Gewinnung von Koks |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE535170C (de) |
-
1930
- 1930-01-22 DE DE1930535170D patent/DE535170C/de not_active Expired
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