DE53415C - Rapport - Apparat für Flecht- und Klöppelmaschinen - Google Patents
Rapport - Apparat für Flecht- und KlöppelmaschinenInfo
- Publication number
- DE53415C DE53415C DENDAT53415D DE53415DA DE53415C DE 53415 C DE53415 C DE 53415C DE NDAT53415 D DENDAT53415 D DE NDAT53415D DE 53415D A DE53415D A DE 53415DA DE 53415 C DE53415 C DE 53415C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pin
- rotation
- swing
- way
- machine
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/24—Devices for controlling spool carriers to obtain patterns, e.g. devices on guides or track plates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit der Einrichtung des in beiliegender Zeichnung dargestellten Rapport-Apparates wird
in erster Linie bezweckt, denselben bei einer erforderlichen Aenderung des Spulenlaufes
leicht und schnell zur Erreichung dieser Aenderung versetzen zu können. Ferner wird, damit
der Rapport-Apparat selbst nur eine geringe, leicht zu bewältigende Arbeit auszuführen hat,
die zur Verstellung der Zungenweichen nöthige Kraft nicht direct von dem Rapport-Apparat
ausgeübt, sondern hierzu ein besonderer, von der Maschine betriebener Theil in Anwendung
gebracht.
Die Verstellung der Zungenweichen \ oder der Drehteller d, Fig. 1, geschieht durch Vermittelung
von Ketten ohne Ende, welche gemeinschaftlich von einer Walze w bewegt werden, die von der Maschine aus mit geeigneter
Geschwindigkeit in Umdrehung versetzt wird. Jede Kette besteht aus einzelnen plattenförmigen, scharnierartig vereinigten, dem
Umfange der Walze entsprechend gebogenen Gliedern a, Fig. 2, 3 und 4, wovon einzelne
Erhöhungen b tragen, welche dazu bestimmt sind, die Verstellung der Zungenweichen einzuleiten,
während die Glieder ohne die erwähnte Erhöhung auf die Weichen ohne Einwirkung bleiben. Der Spulenlauf kann demnach
dadurch leicht umgestaltet werden, dafs die Reihenfolge der Glieder mit oder ohne Erhöhung
in den Ketten geändert wird, und um nun die Ketten für eine solche Aenderung in solcher Weise geeignet zu machen, dafs dieselbe
leicht und schnell vorgenommen werden kann, ist jedes Glied an einem Ende hakenförmig
eingerichtet, und der zur Bildung des Scharnierauges nothwendige Schlufs dieses Hakens h, Fig. 4, wird erreicht, indem in die
Hakenöffnung ein Stift c eingelegt wird, welcher, an einer Feder f befestigt, bei geschlossener
Kette vor dem Scharnierbolzen g steht, in welcher Lage ihn die genannte Feder / hält. Durch Andrücken der letzteren
an die Innenfläche des Gliedes kann aber der Stift, indem er durch eine Oeffnung 0 des
Gliedes hindurchgeht, von dem Scharnierbolzen entfernt werden, so dafs dieser nun
aus dem Haken in der Richtung des Pfeiles (Fig. 4) ausgehakt werden kann. Zur Auswechselung
der einzelnen Glieder bedarf es also nur der Verstellung des Stiftes, wonach ohne Weiteres die Glieder aus- bezw. eingehängt
werden können. Die zur Bewegung der Ketten dienende Walze n>
erhält an den Stellen, an welchen sie eine Kette aufnehmen soll, eine der Dicke' der Glieder derselben
entsprechende Vertiefung und eine besondere Eindrehung W1 , in welcher die
Federn f Platz finden; ferner ist zur Fortbewegung der Ketten die Walze mit Längsfurchen
u versehen, in welche sich die Scharniere der Glieder einlegen (Fig. 2 und 3),
wodurch diese genügenden Halt finden, um bei der Drehung der Walze mit fortbewegt zu
werden.
Die auf den Kettengliedern angebrachten Erhöhungen wirken nun nicht direct verstellend
auf die nach den Zungenweichen oder den Drehtellern führenden Zugstangen t, sondern
sie besorgen vielmehr nur das Anheben eines in jeder Zugstange verschiebbar angeordneten
Stiftes z, wenn sie bei der Drehung der Walze
Claims (2)
1. Ein Rapport - Apparat für Flecht- und Klöppelmaschinen, bei welchem die Verstellung
der Zungenweichen durch mit Vorsprüngen ausgerüstete Ketten ohne Ende vermittelt wird, deren scharnierartig vereinigte
Glieder (a) dadurch leicht auswechselbar gemacht sind, dafs an jedem
Glied ein Ende hakenförmig eingerichtet und der Schlufs des Scharniers in diesem
Haken (h) mittelst eines an einer Feder (f) angebrachten Stiftes (c) hergestellt wird,
welcher, durch eine Oeffnung des Gliedes gedrückt, ein Aushaken des Scharnierbolzens
(g) gestattet.
2. Ein Rapport-Apparat der unter 1. gekennzeichneten
Art, bei welchem die Verstellung, der Zungenweichen in der Weise erfolgt, dafs durch jede auf den Gliedern
einer Kette angeordnete Erhöhung (b) ein in der zugehörigen Zugstange vorgesehener Stift
(i) angehoben und in den Bereich einer von der Maschine getriebenen Schaukel
oder eines andern hin- und herbewegten Theiles (I) gebracht und dadurch verschoben
wird, wodurch dann die Verstellung der Zungenweiche erfolgt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53415C true DE53415C (de) |
Family
ID=328074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53415D Expired - Lifetime DE53415C (de) | Rapport - Apparat für Flecht- und Klöppelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53415C (de) |
-
0
- DE DENDAT53415D patent/DE53415C/de not_active Expired - Lifetime
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