DE533712C - Hohlfussspanner - Google Patents
HohlfussspannerInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61F5/019—Toe correcting or spreading devices
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Description
- Hohlfußspanner Zur Behebung von Plattfußschäden verwendet man bekanntlich sogenannte Plattfußeinlagen für Stiefel und Schuhe. Diese Einlagen, welche meist aus einem starren Material, wie Metall a. dgl., teilweise mit federnder Wirkung bestehen, üben auf die gesenkte Stelle der Fußsohle einen starken, schmerzhaften Druck aus. Um diesen Übelstand zu beseitigen, hat man versucht, Bandagen zu benutzen, welche das Fersenbein mit den Fußzehen derart verbinden, daß diese Fußteile gegeneinander gedrückt werden, so daß die natürliche Höhlung an der Fußsohle sich nicht senken kann. Allen diesen Vorrichtungen haftet nun aber der Nachteil an, daß sie einmal große Teile der Fußoberfläche bedecken und somit die natürliche Fußausdünstung behindern, und zum anderen wegen ihrer großen Ausdehnung von außen sichtbar sind, namentlich beim Tragen ausgeschnittener Schuhe.
- Alle diese Übelstände werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt.
- Die Erfindung besteht aus einer an sich bekannten, zwischen den Zehen hindurchgeführten Schlinge, welche sich derart um die Ferse legt, daß sich die Schlingenenden unter Freilassung der Zehen und Fußsohlenfläche unter der letzteren kreuzen. An der Schlinge ist ein an sich bekannter Stützteil für einen das Fersenbein tragenden Steg angebracht, so daß derselbe in seiner anatomisch richtigen Lage gehalten wird. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß Fußsohle und Zehenflächen unbedeckt bleiben, so daß sie in ihrer natürlichen Ausdünstung nicht behindert werden, schädliche Druckstellen nicht auftreten können und daß die Vorrichtung auch beim Tragen ausgeschnittener Schuhe von außen nicht sichtbar ist.
- Die Erfindung stellt somit einen technischen Fortschritt von gewerblichem Interesse dar.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. z eine Ansicht, Abb. 2 und 3 den Hohlfußspanner am Fuß von der Seite und von unten, .
- Abb. 4. ein Bild des Knochengerüstes des Fußes.
- Zum Verständnis der Bauart des Hohlfußspanners ist es nötig, von der Erläuterung des Fußknochengerüstes auszugehen.
- Auf dem Fersenbein A liegt das Sprungbein B, diesem vorgelagert das Kahnbein C mit drei Keilbeinen D und anschließend den drei Mittelfußknochen E der großen Zehe und den anschließenden Zehen. Während am Fersenbein selbst das Würfelbein mit den zwei Mittelfußknochen der zwei äußeren Zehen liegt. Also bleibt der äußere Fußrand am Fersenbein, während der Hohlfußrand am Sprungbein heruntergeführt wird. Das Heruntertreten kommt daher, daß das Fersenbein innen umkippt. Die anatomische Stellung des Fersenbeines bleibt nun beim Auftreten des schwachen Fußes nicht bestehen, sondern wird infolge des Körpergewichtes nach innen heruntergetreten, weil das Fersenbein A innen abgeschrägt und abgerundet ist.
- Die neue Einlage läßt die Hohlfußstelle selbst stützlos und zwingt durch besondere Einrichtung Fersenbein und Zehenteil zu naturgemäßen Trägern des Fußes bzw. des Körpers, indem sie das Fersenbein aufrecht stellt.
- Die Stellung des Fersenbeines gewinnt man durch eine abgeschrägte Erhöhung des Fersenstegs und die Hohlfußstellung durch ein Heranholen der großen Zehe zum Fersenbein. Auf diese Weise wird die Gefahr der Ballenbildung ausgeschlossen. Anatomisch richtig ist es, die große Zehe einzeln zu stellen, da sie eine eigene Muskeltätigkeit hat, im Gegensatz zu den anderen Zehen, welche eine gemeinschaftliche Muskeltätigkeit haben.
- Um das Fersenbein in anatomischer Stellung zu erhalten, ist unter demselben ein breiter Steg c angebracht, der an der Innenseite der Ferse, zur Sohle hin abgeschrägt, eine feste Gummierhöhung d hat, um bei nachdrückendem Körpergewicht' standzuhalten. Zum Halt des Hohlfußes wird die große Zehe auf der Sohlenseite (Abb. a und 3) gespannt. Man legt eine Ballenschlinge a, b um die große Zehe, die zwischen den Zehen gepolstert sein kann, dadurch ist gleichzeitig der Ballen an der großen Zehe geschützt. Dann zieht man den Spanner a, b von der Sohle aus hinten über das Fersenbein.
- Der Hohlfußspanner soll unmittelbar auf der Haut, also unter dem Strumpf getragen werden. Er trägt nicht auf und ist im Schuh nicht sichtbar. Hergestellt ist er aus festem, elastischem Stoff; am besten aus Gummiriemen.
Claims (1)
- PATRNTANSPRÜCHE: i. Hohlfußspanner aus einer um die Ferse und zwischen den Zehen hindurchgeführten Schlinge bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Teile der Schlinge (a) unter Freilassung der Zehenunterfläche unter der Fußsohle kreuzen. a. Hohlfußspanner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schlinge (a, b) ein einen an sich bekannten Stützteil (d) für das Fersenbein tragender Steg (c) angeordnet ist, um eine anatomisch richtige Lage des Fersenbeines zu ermöglichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE533712T | 1930-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE533712C true DE533712C (de) | 1931-09-17 |
Family
ID=6556171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930533712D Expired DE533712C (de) | 1930-06-07 | 1930-06-07 | Hohlfussspanner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE533712C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4637381A (en) * | 1985-06-03 | 1987-01-20 | Institute For Gravitational Strain Pathology, Inc. | Foot supporting device |
-
1930
- 1930-06-07 DE DE1930533712D patent/DE533712C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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