DE533441C - Rotierender zylindrischer Vorratsbehaelter - Google Patents
Rotierender zylindrischer VorratsbehaelterInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G33/00—Screw or rotary spiral conveyors
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Description
- Rotierender zylindrischer Vorratsbehälter Die bisher bekannten stabilen Brennstoffbehälter, welche den Brennstoff in großen Mengen und auf längere Zeit sammeln, haben den Nachteil, daß sich der eingeschüttete Brennstoff in denselben verstopft und mittels Stangen aufgelockert werden muß, andererseits auch bei ungleichmäßiger Körnung bzw. bei einer heterogenen Substanz (wie z. B. Müll) eine ungleichmäßige Ablagerung und Verteilung im Bunker eintritt, woraus sich Anstände bei der Feuerbedienung und in der Verbrennungswirtschaft ergeben.
- Infolgedessen ist die Zuführung des Brennstoffes zum Verbrennungsrost sehr unregelmäßig, so daß dieser zeitweise den Brennstoff in ganzen Haufen erhält und zeitweise in ungenügender Menge und unzweckmäßiger Art.
- Im Gegensatze zu den bekannten stabilen Brennstoffbehältern ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ein rotierender Brennstoffbehälter oder Bunker, also ein rotierender Vorratsbehälter, welcher dazu dient, den Brennstoff in großen Mengen und auf längere Zeit aufzunehmen, und durch welchen die oben angeführten Nachteile beseitigt werden und mittels welchen nicht allein ein notwendig großer Vorrat aufgenommen werden kann, sondern auch eine gleichmäßige kontinuierliche Zuführung des Brennstoffes zum Verbrennungsrost verbürgt ist.
- Die Brennstofförderung erfolgt beim Erfindungsgegenstand durch Schraubenflächen, welche im Innern der rotierenden Trommel angeordnet sind. Die Förderung durch Schraubenflächen ist zwar an sich bekannt, jedoch unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand von .diesen bekannten Einrichtungen dadurch, daß die Schraubenflächen bis zur Drehachse geführt sind, wodurch sie den Ein- und Ausschütteil radial mehrfach unterteilen, während im Sammelraum infolge der Nichtführung der Schraubenflächen bis zur Mitte um die Drehachse der Trommel ein hohler, ungeteilter Raum entsteht.
- Aus der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand im Längsschnitt schematisch dargestellt. Derselbe besteht im wesentlichen. aus- drei =Teilen, und zwar dem Einschütteil, dem Sammelraum und dem Ausschütteil, welche trommelartig ein zusammenhängendes, geschlossenes System bilden.
- Im Innern der drehbar gelagerten Behältertrommel i .ist ein eigenartiges kombiniertes System von Schraubenflächen 2, 8 und 9 angeordnet, welche im Einschütteil 3 und dem kegelförmigen Ausschnitt bezüglich Gangzahl immer ein Vielfaches der Gangzahl im Sammelraum darstellen.
- Die Schraubenflächen 8 und 9 des Ein-und Ausschütteiles gehen bis zur Achse der Trommel, während die Schraubenflächen 2 der Trommel i nicht bis zur Achse des Behälters geführt sind, so daß um diese Drehachse X-X der Trommel i ein hohler Rotationsraum 6 entsteht.
- Die Einschüttvorrichtung für den rotierenden Behälter ist ein von der Trommel i des Behälters unabhängig verschiebbarer Körper 3 von gleichem Durchmesser wie die Trommel i, welcher auf einem Fahrgestell 7 gelagert und mit einem Einschütttrichter io versehen ist, welcher tangential an den Umfang des Zylinderkörpers angeschlossen wird. Damit beim Einschütten des Brennstoffes durch den Trichter io die Luft bei vollem Trichter aus der Trommel entweichen kann, ist parallel mit dem Trichter ein Luftkanal i i angeordnet, welcher einerseits in die Zuführungstrommel und andererseits frei in den Raum oder in eine Staubverzehrungsvorrichtung mündet. Dieser Einschüttkörper ist axial beweglich ausgeführt. Um eine einwandfreie Aufnahme des eingeschütteten Materials zu gewährleisten, ist der Trommelmantel bei der Einschüttseite um die Länge der axial beweglichen Einschüttvorrichtung verkürzt, so daß die Schraubenflächen 8 ähnlich wie ein Fräser über den verkürzten Mantel hervorragen und daher mit diesem Mantel keine Verbindung haben.
- Die vorragenden mehrgängigen Schraubenflächen 8 sind durch einen Rotationskörper. 12 abgeschlossen und reichen.nicht bis zum Mantel des axial verschiebbaren Einschüttkörpers, sondern es bleibt zwischen diesem Mantel und den fräserartigen Schraubenflächen 8 ein enger Spalt 13 frei. Der Einschüttkörper ist auch mit einer geeigneten Dichtung 14 verseh en, damit zwischen der sich drehenden Trommel und dem nicht drehbaren Einschüttkörper der Brennstoff nicht herausfällt.
- Auf der Austrittsseite geht der Behälter in eine kegelförmige Verengung 4 über, in welcher eine mehrgängige Schraubenfläche 9 angeordnet ist, welche kegelförmig ausgeschnitten wird. In diesen Ausschnitt greift der axial bewegliche Verschlußdeckel ein, durch welchen die aus dem Behälter austretende Brennstoffmenge genau geregelt werden kann. An die kegelförmige Verengung schließt sich noch ein zylindrischer Ansatz 16 an, welcher bei .der Entleerung des Behälters den Brennstoff gleichmäßig verteilt.
- Der Brennstoff, welcher in den Einschütttrichter io geschüttet wird, fällt auf die mehrgängige Schraubenfläche 8, welche sich mit der Trommel i des Behälters dreht, wodurch der Brennstoff rasch verteilt wird, und fällt auf die Schraubenflächen :2 des Behälters, welche diesen zur Austrittsseite weiterbefördert. Ist der Deckel geschlossen, so wird in dieser Weise der Behälter gänzlich gefüllt. Bei der Entleerung des Behälters wird der Deckel. geöffnet, wodurch der Brennstoff durch die Flächen 2 aus der Behältertrommel in die kegelförmige Verengung 4 gedrückt wird. In diesem verengten Teil 4 wird der Brennstoff durch die mehrgängigen Schraubenflächen 9 rasch aufgelockert und fällt auf den zylinderförmigen Ansatz, von welchem* er fein verteilt wird, und gelangt in den Ausgußtrichter 17. Die erforderliche Menge des austretenden Brennstoffes wird durch die Einstellung des Deckels geregelt. Durch diese Vorrichtung erzielt man bei ungleichmäßiger Brennstoffzufuhr zum Einschütttrichter io eine stets gleichmäßige Brennstoffzufuhr zum Ausgußtrichter 17, da der Brennstoff in dem Behälter, ohne daß sich dieser verstopft, aufgespeichert und während der Zeit einer ungenügenden Zufuhr in den Ausgußtrichter 17 geführt wird.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Rotierender zylindrischer Vorratsbehälter mit einem System mehrfach unterteilter oder zusammengesetzter Schraubenflächen im Innern des Behälters, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenflächen (8 und 9) bis zur Drehachse geführt sind, wodurch sie den Ein- und Ausschütteil radial mehrfach unterteilen, während im Sammelraum infolge der NichtEihrung der Schraubenflächen bis zur Mitte um die Drehachse (X-X) der Trommel ein hohles, ungeteilter Raum entsteht.
- 2. Rotierender Behälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter beim Einschütteil durch Schraubenflächen (8) beendet ist, welche bis zur Drehachse des Behälters führen und welche fräserartig in den unbeweglichen, abgeschlossenen Einschüttkörper (3) hineinragen.
- 3. Rotierender Behälter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschüttkörper (3) axial beweglich und gegen die drehbare Trommel (i) durch eine geeignete Stopfbüchse (14) abgedichtet ist.
- 4. Rotierender Behälter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die Zylindertrommel (i) ein kegelförmiger Teil (¢) angesetzt ist, welcher kegelförmig ausgeschnittene, mehrgängige Schraubenflächen (9) enthält, welche bis zur Drehachse (x-x) des Behälters reichen.
- 5. Rotierender Behälter nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den kegelförmigen Teil (4) des Behälters ein zyl.indrisch@er Teil (16) ohne Schraubenflächen angeschlossen ist, an dessen Kanten bei geschlossenem Behälter der bewegliche Deckel (15) aufsitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS533441X | 1930-03-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE533441C true DE533441C (de) | 1931-09-14 |
Family
ID=5453439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930533441D Expired DE533441C (de) | 1930-03-12 | 1930-04-11 | Rotierender zylindrischer Vorratsbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE533441C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5396983A (en) * | 1992-05-08 | 1995-03-14 | Bozenhardt; Friedrich | Cleaning device, particularly for residual concrete reprocessing installations |
-
1930
- 1930-04-11 DE DE1930533441D patent/DE533441C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5396983A (en) * | 1992-05-08 | 1995-03-14 | Bozenhardt; Friedrich | Cleaning device, particularly for residual concrete reprocessing installations |
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