DE2409986C2 - Misch- und Beschickungsvorrichtung - Google Patents

Misch- und Beschickungsvorrichtung

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Description

2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekenn- 20 Ausgangsmaterial an dem Schneckenförderer gehalten zeichnet, daß sich von der Auslaßöffnung des wird, so daß es durch diesen Behälter bis in den Bereich
Abfailmateriaibehalters (18) bis in den Bereich der Auslaßöffnung des Ausgangsmaterialbehälters (19) ein rohrförmiges Fördergehäuse (48) erstreckt, das den Schneckenförderer (49) umschließt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abf.nllmaterialbehälter (18) in seinem unteren Bereich bis zu seiner Auslaßöffnung trichterförmig gestaltet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, jo dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (52) des Schneckenförderers (49) innerhalb des trichterför-
(18) seiner Auslaßöffnung befördert wird, wo dann die gleichmäßige Durchmischung der beiden Materialien stattfindet
Die Erfindung wird nun durch Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung der Misch- und Beschickungsanordnung mit Abfallwiederverwertung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf den Luftabscheider,
F i g. 3 eine Schnittdraufsicht auf den Kunststoffabfallbehälter und
Fig.4 einen Teilschnitt eines abgeänderten Ausgangsmaterialbehälters.
Die in F i g. 1 der Zeichnung dargestellte Beschik-
migen Bereichs des Abfallrnaterialbehälters Rührschaufeln (61) trägt.
5. Vorrichtung nach Anspruch.4, dadurch gekenn- J5 kungsanordnung 10 mit AbfalIwiederverwertiTn"g~entzeichnet, daß die Rührschaufem (61) derart schräg hält ein Einlaufgebläse 11, eine Abfalleitung 12 mit einer
(nicht
verlaufen, daß ihr unseres Ende dem Schneckenförderer (49) näher liegt als ihr oberes Ende.
Die Erfindung betrifft eine Misch- und Beschickungsvorrichtung zur Lieferung eines Gemisches aus dargestellten) Venturidüse im Innern, einen Luftabscheider 13, eine Schleifmaschine 14, ein Abfallmaterialgebläse 15, eine Abfallmaterialleitung 16, einen Zentrifugenabscheider 17, einen Kunitstoffabfallmaterialbehälter 18, einen Ausgangsmaierialbehälter 19 und eine Verarbeitungsmaschine, beispielsweise eine Strangpresse 20. Ein Vorratsbehälter 21 und ein Farbmaterial-Vorratsbehälter 22 stehen mit dem Aus
zerkleinerten Abfallfolien oder -platten und Ausgangs- 45 gangsmaterialbehäiter 19 über eine Zuführung 23
material zu einer Strangpresse, mit mindestens einem in seinem unteren Bereich trichterförmig konvergierenden, oben mit einem Einlaß und unten mit einem Auslaß versehenen Materialbehälter und einem koaxial zu dem Behälter angeordneten, antreibbaren Mischorgan.
Bei der Herstellung von Kunststofferzeugnissen wie Platten oder Folien ergeben sich Abfälle wie Randabschnitte oder Ausschußmengen, deren Material nach Zerkleinerung und in Mischung mit frischem Ausgangs miteinander in Verbindung. Die Abfalleitung 12 ist mit einer Zweigleitung 25 versehen, in die die Rand- oder Mittelabschnitte aus einem (nicht dargestellten) Herstellungsvorgang eines Kunststoffprodukts eingegeben so werden. Die Zweigleitung 25 kann praktisch jede beliebige Länge haben, und sie erstreckt sich gewöhnlich bis zur Quelle der Randabschnitte. Die Ausgangsleitung 26 des Einlaufgebläses 11 steht mit der Abfalleitung 12 und der Zweigleitung 25 über die Venturidüse in
material wie der in den Fabrikationsprozeß gegeben 55 einem solchen Winkel in Verbindung, daß die Strömung
durch die Abfalleitung 12 in der durch den Pfeil 27 angegebenen Richtung erfolgt und in der Zweigleitung 25 eine Luftströmung hervorruft, die durch den Pfeil 28 angegeben ist. Das Abfallmaterial fließt dann mit dem Luftstrom durch die Abfalleitung 12 zum Luftabscheider 13.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, überschneiden sich eine Ausgangszweigleitung 30 und die Abfalleitung 12 in einem Winkel von etwa 60°, ehe die Abfalleitung 12 in den Luftabscheider 13 eintritt. Die Ausgangszweigleitung 30 ist zur Umgebungsluft hin geöffnet, und ein Teil der durch die Abfalleitung 12 strömenden Luft fließt durch die Ausgangszweigleitung 30 nach außen, wie der
werden kann. Wichtig ist dabei die Einhaltung eines ausgewogenen gleichmäßigen Mischungsverhältnisses des der Strangpresse zugeführten Materialgemisches.
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art erfolgt die Vermischung des geschnitzelten Abfallmaterials und des Frischgranulats in einem ein Rührwerk enthaltenden Behälter, dem die Materialien am oberen Ende zugeführt werden und an dessen Auslaß eine Strangpresse angeschlossen ist (DE-OS 17 29 537). Mit dieser Vorrichtung ist die notwendige Aufrechterhaltung eines bestimmten Mischungsverhältnisses nicht gesichert, da das frische Ausgangsmaterial in der Regel dichter als das Abfallmaterial ist und sich
Pfeil 31 angibt. Der andere Teil der durch die Abfalleitung 12 strömenden Luft tritt zusammen mit dem Abfallmaterial in den Luftabscheider 13 ein.
Im Inneren des Luftabscheiders 13 ist eine undurchlässige Prallplatte 32 angebracht, die in einer angenähen aufrechten Stellung und etwa senkrecht zur Strömungsrichtung der in den Luftabscheider 13 einströmenden Luft ausgerichtet ist. Die Abfalleitung 12 tritt in den Luftabscheider 13· an dessen oberem Teil ein, und der MittelaLschnitt des Luftabscheiders 13 enthält mehrere eng beieinander angebrachte Luftauslaßöffnungen 33 (Fig. 1), während der untere Abschnitt 34 sich konisch nach innen verjüngt und mit mehreren Öffnungen versehen sein kann. Ein beträchtlicher Anteil der Luft aus dem in den Luftabscheider 13 einströmenden Luftstrom wird durch die Luftauslaßöffnungen 33 abgelassen. Wie in Fig.2 dargestellt ist. dringt der Luftstrom längs eines Radius über die Mitte des Luftabscheiders 13 ein, und er trifft auf die Prallplatte 32, worauf er turbulent nach unten durch die Luftauslaßöffnungen 33 strömt Inzwischen erstreckt sich das vom Luftstrom mitgeführte AMaUmaterial gewöhnlich direkt von den Kanten des Kunststoff Produkts cVsrch die Zweigleitung 25 in die Abfalleitung 12 und dann in den Luftabscheider 13. Die langen Streifen des Abfallmaterials trachten danach, zum Boden des Luftabscheiders 13 in die Schleifmaschine 14 zu fallen.
Die Schleifmaschine 14 ist in herkömmlicher Weise aufgebaut und arbeitet derart, daß sie das vom Luftabscheider 13 erhaltene Abfallmaterial zu kleinen Abfallteilchen zerhackt oder schleift, die in einem Luftstrom mitgeführt werden können. Die Schleifmaschine 14 enthält auch eine Einlaßöffnung 36, durch die große Abfallmengen eingegeben werden können; an der Seitenwand der Schleifmaschine 14 sind Besehickungsrollen 37 angebracht, mit deren Hilfe fortlaufend ein plattenförmiges Abfallmaterial oder ein anderes kontinuierliches Abfallmaterial in die Schleifmaschine 14 eingeführt werden kann.
Die Teilchen aus der Schleifmaschine 14 gelangen zu einer Einlaßleitung 39 des Abfallmaterialgebläses 15, und der Luftstrom aus der Schleifmaschine 14 und die durch die Einlaßleitung 39 und die Abfallmaterialleitung 16 strömende Luft nehmen das Abfallmaterial zum Zentrifugenabscheider 17 mit. Der Zentrifugenabscheider 17 trennt das Abfallmaterial von der strömenden Luft und er ermöglicht es, daß das Abfallmaterial in den Abfallmaterialbehälter 18 fällt, während die Luft in das Gebiet über dem Zentrifugenabscheider abgelassen wird.
Der Abfallmaterialbehältor 18 enthält gewöhnlich einen oberen Zylinderabschnitt 40 und einen unteren Konusabschnitt 41. Der Ausgangsmaterialbehälter 19 ist im wesentlichen ebenso wie der Abfallmaterialbehälter 18 geformt und er enthält gewöhnlich einen oberen Zylinderabschnitt 42 und einen unteren Konusabschnitt 43. Der Abfallmaterialbehälter 18 wird dicht beim Ausgangsmaterialbehälter 19 gehalten, und der untere Konusabschnitt 41 des Abfallmaterialbehälters 18 ragt in den Ausgangsmaterialbehiilter. Das untere Ende des Konusabschnitts 41 des Abfallmaterialbehälters 18 bildet eine Auslaßöffnung 44, während das obere Ende des unteren Konusabschnitts 43 des Ausgangsmaterialbehälters 19 eine Auslaßöffnung 45 bildet. Die Auslaßöffnungen 44 und 45, die oberen Zylinderabschnitte 40 und 42 und die unteren Konusabschnitte 41 und 43 sind im wesentlichen konzentrisch zueinander; längs der vertikalen Mittellinie dieser Anordnung erstreckt sich eine Schneekenfördervorrichtung 46.
Die Schneckenfördervorrichtung 46 enthält ein rohrförmiges Gehäuse 48 mit vorzugsweise zylindrischem Querschnitt, das mit der Auslaßöffnung 44 des unteren Konusabschnitts 41 des Abfallmaterialbehälters 18 verbunden ist und durch den Ausgangsmaterialbehälter 19 nach unten ragt; es endet dicht bei der Auslaßöffnung 45 des Ausgangsmaterialbehälters 19. Ein Schneckenförderer 49 erstreckt sich durch das Gehäuse 48 bis über dessen Enden hinaus. Der Schneckenförderer 49 verläuft nach oben in den unteren Konusabschnitt 41 des Abfallmaterialbehälters 18 bis unter die Auslaßöffnung 45 des Ausgangsmaterialbehälters 19 und in die Zufuhrleitung 50 an der Strangpresse 20. Der Durchmesser der Zufuhrleitung 50 ist größer als der Schneckenförderer 49, so daß eine ringförmige Einschnürung 51 an der Auslaßöffnung 45 des Ausgangsmaterialbehälters 19 und dur.'h die Zufuhrleitung 50 entsteht.
Der Schneckenförderer 49 wird von einer Antriebswelle 52 über eine Kupplung 53 im ur'eren Konusabschnitt 41 des Abfallmaterialbehälters i-8 gehalten. Die Antriebswelle 52 verläuft durch den Deckel 54 des Abfallmaterialbehälters 18 und sie ist an ein Getriebe 55 und an einen Antriebsmotor 56 angeschlossen. Der Antriebsmotor 56 ist entweder ein Motor mit veränderlicher oder mit konstanter Drehzahl.
Auf der Antriebswelle 52 sitzt im unteren Konusabschnitt 41 des Abfallmaterialbehälters 18 ein Rührer 58. Der Rührer 58 enthält obere und untere seitlich abstehende Haltestangen 59 und 60, die Halterungen für Rührschaufeln 61 bilden. Wie aus F i g. 3 hervorgeht, sind die oberen Haltestangen 59 langer als die unteren Haltestangen 60, und die unteren Haltestangen 60 gehen den oberen Haltestangen 59 in der durch den Pfeil 66 angegebenen Drehrichtung des Rührers 58 voran. Die Rührschaufeln sind mit den äußeren Enden der oberen und unteren Haltestangen 59 und 60 verbunden und sie sind so ausgerichtet, daß ihre unteren Enden 62 dichter bei dem Schneckenförderer 49 oder der vertikalen Mittellinie der Anordnung liegen als ihre oberen Enden 63; die unteren Enden 62 sind dabei bezüglich der Drehnchtung 66 gegenüber den oberen Enden 63 nach vorne versetzt. Die Rührschaufeln sind so abgewinkelt oder schräggestellt, daß die Außenränder 64 dichter bei der Innenfläche des unteren Kon.. Abschnitts 41 des Behälters und vor den Innenrändern 6a liegen. Wenn bei dieser Anordnung der Rührer 58 gedreht wird und die Rührschaufeln 61 auf den im Abfallmaterialbehälter 18 vorhandenen Abfallschliff einwirken, dann wird der so behandelte Abfallschliff bezüglich des unteren Konusabschnitts des Abfailmaterialbehälters 18 nach innen und nach oben bewegt.
Da der Schneckenförderer 49 nach oben bis über das obere ^iide des Gehäuses 48 und in den unteren Konusabschnitt 41 des Abfailmaterialbehälters 18 ragt, wird der darin befindliche Abfallschliff durch das Gehäuse 48 infolge der Drehung des Schneckenförderers 49 gezwängt. Der Schneckenförderer 49 und das zugehörige Gehäuse 48 wirken dann als Fördereinrichtung, die den Abfalls-hliff längs des Gehäuses 48 durch den Ausgangsmaterialbehälter 19 zu dessen Auslaßöffnung 45 und zur Zufuhrleitung 50 transportiert Der Ausgangsmaterial-Vorratsbehälter 21 enthält einen unteren Konusabschnitt 67 und einen Auslaßkanal 68, durch den ungefärbtes oder noch unverarbeitetes Kunststoffmaterial fliegt. Dev Farbmaterial-Vorratsbehälter 22 ist in der gleichen Weise geformt und er
enthält einen unleren Konusabschnitt 69 und einen AuslaBkanal 70. Die Zuführung 23 steht mit den Auslaßkanälen 68 und 70 in Verbindung. Die Zuführung 23 ist eine Vibrationszuführung: sie bewirkt, daß das noch ungebrauchte Material und das Farbmaterial zur Einfüllrutsche 71 des Ausgangsmaterialbehälters 19 wandern. Die Einfüllrutsche 71 ist schräg nach unten geneigt, so daß das von ihr empfangene Material durch sein Eigengewicht in den Ausgangsmatcrialbehälter 19 fällt. Die Zuführung 23 enthält eine (nicht dargestellte), sich längs ihrer Mitte erstreckende Trennwand, so daß das noch unverarbeitete Ausgangsmaterial und das Farbmaterial bei der Annäherung an die Einfüllrutsche
71 in getrennten Mulden gehalten werden. Die Einfüllrutsche 71 ist ebenfalls mit einer (nicht dargestellten) Trennwand versehen, so daß die Materialien voneinander getrennt gehalten werden, bis sie in den vom Behälter 19 begrenzten Raum fallen. Die Einfüllrutsche 71 enthält auch eine Zweigleitung 72. die »ieii νυπ tier Ruisclie aus nach unten erstreckt; es ist eine Umlenkklappe 74 vorgesehen, die die Zweigleitung 72 normalerweise zudeckt, jedoch aus der mit ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die mit gestrichelten Linien dargestellte Lage bewegt werden kann, damit der Materialfluß aus der Einfüllrutsche 71 durch die Zweigleitung 72 gelenkt werden kann. Die Zweigleitung
72 ist ebenfalls mit einer (nicht dargestellten) Trennwand versehen, damit das noch unverarbeitete Material und das Farbmaterial getrennt durch sie fließt.
Unter Normalbedingungen wird der Vorrat an Ausgangsmaterial im Ausgangsmaterialbehälter 19 auf einer Höhe gehalten, die über dem unteren Konusabschniit 43 liegt, so daß ein großer Ausgangsmaterialvorrat zur Verfügung steht und für die Einführung in die Strangpresse 20 bereit ist. Das Gewicht des Ausgangsmaterials und seine Fließfähigkeit haben zur Folge, daß das Ausgangsmaterial ohne weiteres gegen den Boden des Ausgangsmaterialbehälters 19 und gegen die ringförmige Verengung 51 wandert. Die Abmessungen der ringförmigen Verengung 51 sind so gewählt, daß bei einem Stillstand des Schneckenförderers 49 der Schneckenfördervorrichtung 46 und bei Vorhandensein von Pla'.z in der Strangpresse 20 für mehr Ausgangsmaterial das Ausgangsmaterial unter dem Einfluß seines Eigengewichts frei in die Strangpresse 20 strömt.
Herkömmlich ausgebildete Füllstandsfühler 75, 76 und 77 sind an verschiedenen Höhen der Materialbehälter 18 und 19 angebracht; sie können dazu verwendet werden, das Vorhandensein oder das Fehlen von Material an ihrer jeweiligen Höhe in den Behältern festzustellen. Der Füllstandsfühler 75 ist bei der Schnittstelle des oberen Zylinderabschnitts 42 und des unteren Konusabschnitts 43 des Ausgangsmaterialbehälters 19 angebracht und er bewirkt die Auslösung eines Alarms zur Anzeige eines niedrigen Füllstands des Ausgangsmaterials im Behälter 19. Der Füllstandsfühler 76 ist in einem Abstand über dem Füllstandsfühler 75 in einer Höhe angebracht, an der der Füllstand des Ausgangsmaterials innerhalb des Behälters 19 aufrecht erhalten werden soll. Wenn der Füllstandsfühler 76 feststellt, daß bei seiner Höhe kein Material vorhanden ist, dann bewirkt er die Betätigung der Zuführung 23 und die Abgabe einer größeren Menge des Ausgangsmaterials in den Materialbehälter 19 aus den Vorratsbehältern 21 und 22. Der Füllstandsfühler 77 sitzt dicht bei der Schnittstelle des oberen Zylinderabschnitts 40 und des unteren Konusabschnitts 41 des Abfaümaieriaibehäiiers 18 und er bewirkt die Betätigung der Zufuhrrollen 37 und die Einführung von Plattenmuterial von der Abfallmaterialrolle in die Schleifmaschine 14.
Als andere Anwendungsmöglichkeit der Vorratsbehälter 21 und 22 und der Zuführung 23 zum Zuführen des
". Ausgangsmaterials und des Farbmaterials zum Behälter 19 kann der Ausgangsmaterialvorrat unmittelbar und ständig mit dem Behälter 19 über eine offene Leitung 80 am oberen Abschnitt des Materialbehälters 19 verbunden sein, wie in F i g. 4 dargestellt ist. Dem Ausgangsma-
Hi terial kann gestattet werden, unter dem Einfluß seines Eigengewichts frei zu fließen, damit der Behälter ständig gefüllt gehalten wird; zur Steuerung des Zufließens kann auch der Füllstandsfühler 76 verwendet werden. Das Farbmateriai kann dosiert in den Ausgangsmaterialbei halter 19 mit Hilfe einer Schneckenfördervorrichtung 82 aus einem Vorratsbehälter 81 eingegeben werden. Bei dieser Anordnung wird das Farbmaterial am Einschnürungsbereich 51 am unteren Ende des Materialbehälters 19 mit dem Ausgangsmaterial gemischt. 3ei dieser
.'ο Anordnung können die Füllsiindsfühler 75 und 76 weggelassen werden, und es wird t:ne wirksamere und unmittelbare Farbüberwachung im Fertigprodukt aufrechterhalten.
"' Arbeitsweise
Wenn die Beschickungsanordnung 10 mit Abfallwiederverwertung in Betrieb gesetzt wird, werden die Abfallabv.hnitte des Kunststoffmaterials aus der
jo Strangpresse 20 oder dergleichen der Zweigleitung 25 der Abfalleitung 12 zugeführt. Der Luftstrom aus dem Einlaufg;-bläse 11 bewirkt, daß sich die Kantenabschnitte bei ihrer Entstehung durch die Abfalleitung 12 erstrecken, bis sie schließlich den Luftabscheider 13 erreichen. Die Luft aus dem die Abfalleitung 12 durchfließenden Luftstrom wird teilweise durch die Auslaßzweigleitung 30 (Fig. 2) abgelassen, und die verbleibende Luft des Luftstrom.·; ström! durch die Luftauslaßöffnung 33 des Luftabscheiders 13 und durch die Schleifmaschine 14 zum AbfaHmaterialgebläse 15 aus. Inzwischen erstrecken sich die fortlaufenden Randabschnittc nach unten durch den Luftabscheider 13 in die Schleifmaschine 14. in der sie zu Abfallschliff zerkleinert werden.
Der Abfallschliff aus der Schleifmaschine 14 gelangt mit dem durch das AbfaHmaterialgebläse 15 erzeugten Luftstrom durch die Leitung 39. und er wird durch die Abfallmaterialleitung 16 zum Zentrifugenabscheider 17 transportiert. Die Luft aus dem Luftstrom wird im Abscheider 17 vom Abfallmaterial getrennt, und das Abfallmaterial fällt in den Abfallmaterialbehälter 18. Inzwischen bewirkt die Zuführung 23 die Abgabe von Ausgangsmaterial und Farbmaterial aus den Behältern 21 und 22, und ein Vorrat an Ausgangsmaterial fließt durch die Einfüllrutsche 71 in den Materialbehälter 19. Der Materialbehälter 19 wird fortgesetzt mit Ausgangsmaterial und mit Farbmaterial gefüllt, bis der Stand des Ausgangsmaterials den Füüstandsfühler 76 bedeckt, woraufhin die Zuführung 23 ihre Tätigkeit einstellt
m> Wenn die Ausführungsform von F i g. 4 verwendet wird, strömt das Ausgangsmaterial in den Materialbehälter 19, und die Schneckenfördervorrichtung 82 führt das Farbmateriai direkt dosiert in die Verengung 51 am Einlaß der Strangpresse 20 ein.
Der Antriebsmotor 56, der ein Motor mit veränderlicher oder mit konstanter Drehzahl ist, dreht die Antriebswelle 52 über das Getriebe 55. Die Antriebswelle 52 dreht den Rührer 58. so daß das Zusammenbacken
des Abfallschliffs im unteren Konusubschnitt 41 des Behälters 18 verhindert wird. Die Antriebswelle 52 dreht auch die Förderschnecke 49, wodurch der Abfallschliff durch das Fördersehneckcngehäuse 48 gezwängt wird. Der Abfallschliff wird von der Schneckenfördervorrichtung 46 durch den Ausgangsmaterialbehältcr 19 und durch die Ausgangsmaterialmasse ;,> Behälter gegen die ringförmige Verengung 51 an der Auslaßöffnung 45 des Materialbehälters 19 transportiert. Das Alisgangsmaterial aus dem Materialbehälter 19 vermischt sich im Bereich der Verengung 51 der Auslaßöffnung 45 des unteren Konusabschnitts 43 mit dem Abfallschliff und gelangt durch die Zufuhrleitung 50.
Anstelle der Randabschnitte oder auch zusätzlich dazu kann von der Schleifmaschine 14 auch aufgerollter Abfall vei arbeitet werden. Der Füllstandsfühler 77
bewirkt das Starten und Anhalten der Förderrollen 37, damit ein angemessener Vorrat an Abfallschliff im Behälter 18 aufrechterhalten bleibt, ohne daß der Behälter zu weit gefüllt wird. Das Ausgangsmaterial im ϊ Materiaibehälter 19 ist geneigt, frei in die Strangpresse 20 zu fließen, und die Abmessungen der ringförmigen Einschnürung 51 am unteren Ende des Ausgangsmaterialbehälters 19 sind so ausgeführt, daß der Strangpresse stets ein ausreichender Vorrat an Material zugeführt
in wird, und daß das Rohmaterial in der Strangpresse 20 nie ausgeht, auch wenn sich die Förderschnecke 19 nicht dreht.
Der Antriebsmotor 56, dessen Drehzahl veränderlich ist, kann so eingestellt werden, daß zu jedem Zeitpunkt
i> der richtige Vorrat an Abfallschliff durch die Zuführungsleitung 50 transportiert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Misch- und Beschickungsvorrichtung zur Lieferung eines Gemisches aus zerkleinerten Abfallfolien oder -platten und Ausgangsmaterial zu einer Strangpresse, mit mindestens einem in seinem unteren Bereich trichterförmig konvergierenden, oben mit einem Einlaß und unten mit einem Auslaß versehenen Materialbehälter und einem koaxial zu dem Behälter angeordneten, antreibbaren Mischorgan, dadurch gekennzeichnet, daß ein Materialbehälter (18) für den zerkleinerten Abfall oberhalb und im wesentlichen koaxial zu einem darunter befindlichen Materialbehälter (19) für das Ausgangsmaterial angeordnet ist und daß sich von 15 derer erstreckt dem Innern des Abfallmaterialbehälters (18) in den Durch diese
Bereich der Auslaßöffnung (45) des Ausgangsmaterialbehälters (19) ein Schneckenförderer (49) erstreckt
das Abfallmaterial daher im oberen Teil des Mischbehälters anreichert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, der Strangpresse eine trotz der erwähnten Dichteunterschiede stetig gleichbleibende Materialmischung aus noch ur.gebrauchtem Ausgangsmaterial und zerkleinerten Kunststoffabfällen zu liefern.
Erfindungungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein Materialbehälter für den zerkleinerten Abfall oberhalb und im wesentlichen koaxial zu einem darunter befindlichen Materialbehälter für das Ausgangsmaterial angeoidnet ist und daß sich von dem Innern des Abfallmaterialbehälters in den Bereich der Auslaßöffnung des Ausgangsmaterialbehälters ein Schneckenför-
Ausbildung der Vorrichtung wird erreicht, daß das Abfallmaterial durch den Druck des relativ dichten Ausgangsmaterials auf das weniger dichte Abfallmaterial innerhalb des Behälters für das
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