DE533337C - Staubsauger - Google Patents
StaubsaugerInfo
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- DE533337C DE533337C DEC40943D DEC0040943D DE533337C DE 533337 C DE533337 C DE 533337C DE C40943 D DEC40943 D DE C40943D DE C0040943 D DEC0040943 D DE C0040943D DE 533337 C DE533337 C DE 533337C
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- vacuum cleaner
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L5/00—Structural features of suction cleaners
- A47L5/02—Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors
- A47L5/06—Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with rotary fans
- A47L5/08—Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with rotary fans driven by cleaner-supporting wheels
- A47L5/10—Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with rotary fans driven by cleaner-supporting wheels with driven dust-loosening tools
Landscapes
- Cleaning In General (AREA)
- Nozzles For Electric Vacuum Cleaners (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Staubsauger mit Handantrieb und betrifft insbesondere
eine Vorrichtung dieser Art, bei der das oder die Gebläse durch Schwenken der Laufräder
in unmittelbarer Reibungsberührung mit der Gebläsewelle angetrieben werden, so daß beim
Vorwärtsgang des Staubsaugers die Gebläsewelle mit den Laufrädern gekuppelt, beim
Rückwärtslauf dagegen entkuppelt wird.
Bei den bekannten Staubsaugern dieser Art werden zwei zum Antrieb dienende Laufräder
durch den mit ihrer Lagerung verbundenen Handhebel des Staubsaugers zwangsläufig
um eine exzentrisch gelagerte Drehachse nach vorn geschwenkt und so beim Vorwärtsgang gegen die davorliegende Gebläsewelle
gedrückt.
Erfindungsgemäß ist demgegenüber das zum Antrieb dienende Laufrad vor der Gebläsewelle
angeordnet, und es wird durch seinen Bewegungswiderstand, den es an der zu bearbeitenden Fläche findet, gegen die Gebläsewelle
geschwenkt. Das Schwenken wird dadurch ermöglicht, daß das zentral angeordnete, zum Antrieb dienende Laufrad entsprechend
der Bewegungsrichtung des Staubsaugers mit der Gebläsewelle in oder außer
Eingriff schwingbar aufgehängt ist. Erfindungsgemäß erfolgt die Aufhängung in der
Weise, daß das Triebrad drehbar in einem Bügel gelagert ist, der mit seinem oberen
Ende um eine waagerechte Drehachse schwingbar ist.
Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß die Gebläsewelle und
die Bürstenwelle mit dem Triebrad in unmittelbarer Reibungsberührung stehen, so daß sowohl die Drehung des Gebläses als
auch die der Bürste ohne Zwischengetriebe erfolgt. -'
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird eine gleichmäßig starke Reibungsberührung
zwischen dem Laufrad und der Gebläsewelle gewährleistet und eine gleichmäßige Saugwirkung erzielt. Die Gebläsewelle wird
bei Beginn der Vorwärtsbewegung unabhängig von der Stellung des Handhebels auf hohe Umlauf zahl gebracht, und durch die einfache,
nur aus wenigen Teilen bestehende Bauart wird eine billige, in der Wirkungsweise
zuverlässige Vorrichtung geschaffen.
Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung beispielsweise:
Abb. ι ist ein Längsschnitt,
Abb. 2 die Endansicht,
Abb. 3 die halbe Draufsicht bzw. ein Schnitt
nach der ISmxtA-A der Abb. 1.
Abb. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie B-B in Abb. 1.
In Abb. ι bis 4 ist 1 der Staubsauger,
dessen Gehäuse 2 aus zwei Teilen zusammengesetzt ist, die miteinander durch Schrauben 3
Museum
(Abb. i) vereinigt werden. Das Gehäuse 2 enthält zwei "getrennte Kammern 4, und jede
dieser Kammern steht durch einen Kanal 5 mit der Saugdüse 6 sowie durch einen gemeinsamen
Staubabführungskanal 7 mit dem Staubsack 8 in Verbindung, der abnehmbar mittels des Bandes 9 befestigt wird.
In jeder der beiden Kammern 4 befindet sich ein Sauggebläse 10, das auf der gemeinsamen
Welle 11 befestigt ist. Die Welle läuft in Kugellagern 12, sie ist an ihrer Oberfläche
mit Rillen, Zähnen oder ähnlichem versehen, damit eine stark reibende Fläche für das Rad
13 entsteht, das in der Mitte zwischen den beiden Kammern Aufnahme findet und mit
einem Gummilaufmantel überzogen ist. Dieses Rad 13, das sich ständig auf dem Fußboden
abstützt, dient dazu, die Welle 11 und somit die beiden Gebläse in Drehung zu versetzen.
Weiterhin ist das Rad 13 so angeordnet, daß es sich selbsttätig von der Gebläsewelle 11
beim Rückwärtsgang des Reinigers entkuppeln kann, damit die Drehung der Gebläse in
entgegengesetztem Sinne verhindert wird, so daß nur die Betriebsdrehung möglich ist. Zu
diesem Zweck ist das Rad 13 auf einer Spindel 14 befestigt, die drehbar an dem unteren
Ende einer Gabel 15 (Abb: 4) gelagert ist. Das obere Ende der Gabel ist schwenkbar
auf einem Drehzapfen 16 gelagert, und dieser Drehzapfen ist an einem i I-förmigen Träger
17 befestigt. Der Träger 17 ist drehbar mit einer Schraubenspindel 18 verbunden, und
diese Schraubenspindel geht durch ein Gewinde in einer Knagge 19 an dem Gehäuse 2
und ist mit einem Rändelknopf 20 versehen. Durch Drehen des Knopfes 20 wird das Saugmundstück
6 entweder gehoben oder gesenkt. Das seitliche Schwenken der Gabel 15 und
des Rades 13 .wird durch seitliche Anschläge 21 verhindert, die Leitnuten 22 bilden, in die
die Enden des Drehzapfens 16 eintreten.
In der Saugdüse 6 ist eine Bürste 23 aus
Borsten, Gummistäbchen oder ähnlichem Stoff angeordnet, und die Welle 24, auf der
diese Bürste sitzt, ist in länglichen Schlitzen
25 gelagert, die in einem Paar von Platten
26 ausgespart sind. Diese Platten sind an dem Düsengehäuse mittels Stifte 27 einstellbar
befestigt, und auf diesen Stiften sitzen kleine Laufrollen 28, um den Vorderteil der
Vorrichtung abzustützen. Um die Bürste in Drehung zu bringen, ist ein Gummirädchen
29 in der Mitte der Bürstenwelle 24 befestigt und steht dauernd in reibender Berührung
mit dem Rad 13, weil in besonderen Ausschnitten 31 der Platten 26 Federn 30 angeordnet
sind, die auf zum Schmieren dienende Blöcke 32 drücken, die mit den Wellenenden in Eingriff stehen. Infolgedessen
wird die Bürste 23 ganz unabhängig davon, ob das Rad 13 in oder außer Eingriff mit der
Gebläsewelle 11 steht, ununterbrochen von diesem Rad 13 einmal in der einen Richtung
und das andere Mal in der entgegengesetzten gedreht. Die Bürste kann lotrecht nachgestellt
werden, wenn die Borsten abgenutzt sind, so daß sie eine sehr lange Gebrauchsdauer hat. Die Einstellung erfolgt durch
Schwenken der Platten 26 und die Stifte 27. Die reibende Berührung des Gummirades 29
mit dem Laufrad 13 kann durch die Stellschrauben 3 ia geregelt werden.
Gummibereifte Räder 33 sitzen auf der Achse 34, die in Lagern 35 an jedem Kammergehäuse
4 gelagert ist. Durch diese Laufräder 33 wird der hintere Teil der Vorrichtung abgestützt. Schwenkbare Lenker 36
•mit einem Handgriff dienen dazu, die ganze Vorrichtung durch Hin- und Herschieben zu
betätigen.
Wenn die Vorrichtung aus der Ruhelage rückwärts, d. h. in nicht wirksamer Richtung,
bewegt wird, so daß die Teile sich in der Lage nach Abb. 1 befinden, so steht das
Laufrad 13 außer Eingriff mit der Wellen,
wobei die Gebläse 10 nicht angetrieben werden. Dagegen bleibt bei Rückwärtsbewegung
des Staubsaugers das Rädchen 29 durch die Federn 30 in dauernder reibender Berührung
mit dem Laufrad 13, so daß die Bürste 23 auch während der Rückwärtsbewegung in
Drehung versetzt wird. Sobald der Staubsauger vorbewegt wird, d. h. wenn das Laufrad
13 in entgegengesetztem Sinne zu rotieren beginnt, schwenkt die Gabel 15 des Laufrades
13 um den Bolzen 16, wodurch der Umgang des Rades 13 mit der Wellen in
Eingriff kommt, so daß während des Vorwärtshubes des Staubsaugers die beiden Geblase
10 in Drehung kommen. Gleichzeitig wird auch die Bürste 23, jedoch in entgegengesetztem
Sinne wie vorher, gedreht, da die Bürstenwelle 24 unter der Wirkung der Federn 30 sich in den Schlitzen 25 der Platten
26 verschieben kann und das Rad 29 mit dem Rad 13 in Eingriff bleibt.
Während des Vorwärtsganges des Staubsaugers wird der durch die Bürste 23 aufgelockerte
Staub durch die Düsenöffnung 6 mittels der beiden Gebläse angesaugt und durch die Kanäle 5 in die Kammern 4 geführt
und dann durch den Kanal 7 in den Staubsack 8 befördert.
Es ist ersichtlich, daß einige Änderungen mit gleicher Wirkung vorgenommen werden
können, z. B. kann das· Rad 13 in Längsschlitzen oder Nuten beweglich sein, die in
dem Gehäuse 2 vorgesehen sind. Das untere Ende der Schraubenspindel 18 kann kugelförmig
sein und in einen schlüssellochförmigen Schlitz an dem oberen Ende der Gabel 15
eintreten, wodurch der Träger 17 und der Bolzen 16 überflüssig werden.
Claims (4)
1. Staubsauger, dessen Gebläse durch Schwenken eines Laufrades in unmittelbare
Reibungsberührung mit der Gebläsewelle angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Laufrad vor der Gebläsewelle liegt.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zentral angeordnetes,
zum Antrieb dienendes Laufrad (13), entsprechend der Bewegungsrichtung
des Staubsaugers mit der Gebläsewelle in und außer Eingriff schwingbar, aufgehängt ist.
3. Staubsauger nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Triebrad
(13) drehbar in einem Bügel (15) und dieser am oberen Ende um eine Drehachse
(16) schwingbar gelagert ist.
4. Staubsauger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebläsewelle
und ein auf der Bürstenwelle befestigtes Reibrad in unmittelbarer Reibungsberührung
mit dem Triebrad stehen, so daß sowohl die Drehung des Gebläses als auch die der Bürste ohne Zwischengetriebe
erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1562/27A GB289138A (en) | 1927-01-19 | 1927-01-19 | Improvements in or relating to vacuum cleaners |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE533337C true DE533337C (de) | 1931-09-16 |
Family
ID=9724114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC40943D Expired DE533337C (de) | 1927-01-19 | 1928-01-15 | Staubsauger |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1818959A (de) |
| DE (1) | DE533337C (de) |
| FR (1) | FR647216A (de) |
| GB (1) | GB289138A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2491007A (en) * | 1945-10-29 | 1949-12-13 | Florence K Edelstein | Fur processing device |
| US5482560A (en) * | 1994-07-27 | 1996-01-09 | American Maize Technology, Inc. | Beta-limit dextrin from dull waxy starch |
-
1927
- 1927-01-19 GB GB1562/27A patent/GB289138A/en not_active Expired
-
1928
- 1928-01-15 DE DEC40943D patent/DE533337C/de not_active Expired
- 1928-01-16 US US247023A patent/US1818959A/en not_active Expired - Lifetime
- 1928-01-16 FR FR647216D patent/FR647216A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB289138A (en) | 1928-04-19 |
| US1818959A (en) | 1931-08-11 |
| FR647216A (fr) | 1928-11-21 |
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