DE533153C - Stuetzlager fuer Verladebruecken - Google Patents
Stuetzlager fuer VerladebrueckenInfo
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- DE533153C DE533153C DE1930533153D DE533153DD DE533153C DE 533153 C DE533153 C DE 533153C DE 1930533153 D DE1930533153 D DE 1930533153D DE 533153D D DE533153D D DE 533153DD DE 533153 C DE533153 C DE 533153C
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- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C23/00—Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
- B66C23/62—Constructional features or details
- B66C23/84—Slewing gear
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Bei Verladebrücken, welche zum Zwecke der seitlichen Ausschwenkbarkeit der Brückenachse
gegenüber der Fahrbahn mit einer Drehstütze ausgerüstet sind, besteht die Gefahr,
daß beim Festfressen des Drehczapfenlagers unzulässige Verdrehungen und Beanpruchungen
im Brückenträger und in der Drehstütze auftreten. Bei der Länge des Hebelarmes, an
welchem die Kräfte angreifen, werden die Torsionsmomente so groß, daß sie unter Umständen
eine Zerstörung der unzulässig beanspruchten Bauteile, insbesondere der Stütze, herbeiführen können.
Es muß daher nach Möglichkeit dafür gesorgt werden, daß ein Festfressen des Drehzapf
enlagers, also eine starre Verbindung der Stütze mit dem Brückenträger, infolge Versagens
des Lagers unter keinen Umständen eintreten kann.
ao Bei den bisher bekannten Stützlagern verwendet
man zwei übereinander angeordnete Lager, deren Zwischenplatte durch eine Rutschkupplung gehalten wird. Solange für
diese Konstruktion Wälzlager zur Anwendung kommen, ist die Anordnung einwandfrei, jedoch
sehr teuer und unwirtschaftlich, da das eine Lager sich betriebsmäßig überhaupt nicht
dreht und als Reserve dient.
Werden statt der teuren Wälzlager Gleitlager benutzt, so besteht die Gefahr, daß die normalerweise außer Betrieb befindlichen Gleitflächen sich im Laufe der Betriebsjahre festsetzen und sich im entscheidenden Augenblick nicht drehen. Dieses Festfressen ist um so leichter möglich, als die in Frage stehenden Geräte nur ganz geringe Drehbewegungen ausführen, so daß eine ordnungsgemäße Schmierung nicht möglich ist.
Werden statt der teuren Wälzlager Gleitlager benutzt, so besteht die Gefahr, daß die normalerweise außer Betrieb befindlichen Gleitflächen sich im Laufe der Betriebsjahre festsetzen und sich im entscheidenden Augenblick nicht drehen. Dieses Festfressen ist um so leichter möglich, als die in Frage stehenden Geräte nur ganz geringe Drehbewegungen ausführen, so daß eine ordnungsgemäße Schmierung nicht möglich ist.
Es ist nun bekannt, die Nachteile der geringen Drehung und der damit verbundenen
unsicheren Schmierung dadurch zu vermeiden, daß die zwischen den beiden Gleitlagern
befindliche Spurplatte durch am Gerät angeordnete Sperrklinken bei jeder Drehung nach
einer Drehrichtung mitgenommen wird. Es arbeitet also beim Vorwärtsdrehen z. B. das
obere Gleitlager, beim Rückwärtsdrehen das untere Gleitlager. Außerdem wird die Spurplatte
im Laufe der Zeit vollständig herumgedreht, und die Schmierung ist gut.
Die Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß beim Festfressen einer Lagerfläche die
andere nicht mehr als Reserve dient, weil sie ja durch die Sperrklinken zwangsläufig mit
dam sich drehenden Stück verbunden ist.
Nach der Erfindung werden diese Nachteile beseitigt, indem bei der an sich bekannten
Gleitlageranordnung die Sperrklinken nicht fest, sondern im Drehsinne verschiebbar angeordnet
sind. Sie werden durch Rutschkupplungen, Federn o. dgl. mit einer bestimmten
Kraft gehalten und legen beim Überschreiten dieser zulässigen Kraft einen gewissen
Weg in der Drehrichtung zurück, durch welchen einerseits eine Uberbeansprucbung
der sich gegeneinander bewegenden Teile vermieden wird, andererseits aber auch die Möglichkeit
besteht, durch elektrische Ausschalt-
vorrichtungen die Drehbewegung abzuschalten. Statt der Sperrklinken können auch
andere-Sperrorgane, z. B. Bandbremsen, Exzenter o. dgl., angewendet werden.
S Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und es zeigt
Abb. ι die Spurplatte im Gründriß,
Abb. 2 ein Doppelgleitlager in Ansicht und ίο Schnitt.
S Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und es zeigt
Abb. ι die Spurplatte im Gründriß,
Abb. 2 ein Doppelgleitlager in Ansicht und ίο Schnitt.
Zwischen der Stütze σ und.dem Teil & ist
zwecks einwandfreier Lagerung ein doppeltes Gleitlager bekannter Bauart angeordnet. Die
zwischen den beiden Gleitlagern befindliche Spurplatte c ist mit zwei Zahnkränzen d und e
versehen und wird durch in letztere eingreifende, am Teil α und · b befestigte Sperrklinken
/, g mitgenommen bzw. festgehalten, so daß eine gleichmäßige Abnutzung und Schmierung
beider Lager erzielt wird. Erfindungs-' gemäß sind nun die Sperrklinken/, g nicht
direkt am Oberteil b bzw. am Unterteil a be? festigt, sondern unter Zwischenschaltung .von
Federn. Gleichzeitig sind die Klinken mit einer Schlitzführung versehen. Diese FedernA
werden gespannt, wenn sich die Zwischenscheibe festgefressen hat. Sobald die Feder
eine bestimmte Länge überschreitet, wird durch einen Kontakt oder Schalter i das Drehwerk
stillgesetzt. 3a
Claims (2)
1. Stützlager für Verladebrücken, Krane o. dgl., bei denen zwischen den Gleitfiächen
ein bewegliches Zwischenglied durch im Ober- und Unterteil des Lagers eingebaute
Sperrklinken mitgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrorgane (f,g)
in der Drehrichtung kraftbegrenzt verschiebbar angeordnet sind.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung
der Sperxorgane (f, g) bei Überschreitung der zulässigen Drehmomente ein elektrisches
Abschalten der Drehbewegung veranlaßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE533153T | 1930-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE533153C true DE533153C (de) | 1931-09-10 |
Family
ID=6555886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930533153D Expired DE533153C (de) | 1930-09-23 | 1930-09-23 | Stuetzlager fuer Verladebruecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE533153C (de) |
-
1930
- 1930-09-23 DE DE1930533153D patent/DE533153C/de not_active Expired
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