DE532436C - Vorrichtung zum Einfuehren eines als Bohrer wirkenden Drahtes in Knochen bei der Behandlung von Knochenbruechen - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuehren eines als Bohrer wirkenden Drahtes in Knochen bei der Behandlung von Knochenbruechen

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DE532436C
DE532436C DE1930532436D DE532436DD DE532436C DE 532436 C DE532436 C DE 532436C DE 1930532436 D DE1930532436 D DE 1930532436D DE 532436D D DE532436D D DE 532436DD DE 532436 C DE532436 C DE 532436C
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    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/16Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans
    • A61B17/1697Instruments for performing osteoclasis; Drills or chisels for bones; Trepans specially adapted for wire insertion

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Description

  • Vorrichtung zum Einführen eines als Bohrer wirkenden Drahtes in Knochen bei der Behandlung von Knochenbrüchen Um bei einem Knochenbruch, beispielsweise bei einem Bruch der Unterschenkelknochen eines Menschen, zu verhüten, daß die Knochen sich gegeneinander verstellen und von den Sehnen zusammengezogen werden, werden bekanntlich die Knochen auseinandergezogen. Zu diesem Zweck kann ein Stahldraht .durch einen von der Bruchstelle entfernt liegenden Teil des Knochens, beispielsweise durch das Fersenbein, gebohrt werden, an dem dann in bekannter Weise die Streckvorrichtung angebracht wird.
  • Bekannte Vorrichtungen zum Einführen dieses Drahtes bestehen im wesentlichen aus scherenartig gegeneinander verschiebbaren Gliederteilen, zwischen denen Bohrungen zur Aufnahme des Drahtes angeordnet sind, der in ein an der hinteren Seite dieser Vorrichtung angebrachtes kleines Bohrfutter festgespannt werden muß. Eine solche Vorrichtung ist ihrer Unhandlichkeit wegen schwer zu bedienen.
  • Demgegenüber beruht das Wesen der den Gegenstand der Erfindung bildenden Vorrichtung darin, daß ein Rohr zur Aufnahme des als Bohrer wirkenden Drahtes dient, der von innerhalb des Rohres angeordneten Gleitbuchsen zentriert und von einem an der hinteren Seite des Rohres vorgesehenen Halter aufgenommen und in Drehung versetzt wird, während ein über das Rohr geschobener Handgriff den Vorschub des Drahtes vermittelt. Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, wobei darstellen Fig. z eine Seitenansicht bei teilweisem Schnitt in etwas verkleinertem Maßstab, Fig. z einen Längsschnitt durch die in Fig. z in Ansicht gezeigten Teile, etwa in natürlicher Größe, Fig. 3 eine Oberansicht, Fig. q. einen Bohrdraht in stark vergrößertem Maßstab, Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2.
  • Das Rohr a ist an seinem einen Ende durch ein konisches Ansatzstück b abgeschlossen, das zur Aufnahme einer auswechselbaren Buchse c mit einer Einführungsöffnung für den Bohrdraht A dient. Der Handgriff d ist auf dem Rohr a verschiebbar, aber mittels einer in einem Führungsschlitz a' des Rohres gleitenden Stellschraube dl gegen Verdrehung gesichert. Diese Stellschraube d' ragt mit einem Ansatz in eine der Bohrungen e' eines Lagers e für den Drahthalter f, so daß der Handgriff d und das Lager e verbunden sind. Eine Verlängerung f l- des Halters f dient für den Anschluß einer nicht dargestellten biegsamen Welle, die den mit einem Schlitz f 2 versehenen Halter f dreht. Eine über den Halter f geschraubte Kappe g ist durchbohrt und mit einer Halbkugel ausgestattet, die in einer halbkugeligen Einsenkung einer sich nicht mitdrehenden Buchse h ruht. Drei weitere Bucbsen i,- j, k (Fig. i) sind durch Federn 1, m., it gegeneinander abgestützt; alle Buchsen sind zwecks leichteren Einführens des Bohrdrahtes mit konischen Öffnungen versehen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende.
  • Der Bohrdraht A, der nach Fig. q. an einem Ende A' verbreitert und am anderen Ende zu einer Bohrspitze AZ ausgebildet ist, wird mit seinem verbreiterten Ende A'- zuerst durch die Buchse c des Ansatzstückes b, dann durch die Buchsen k, j, i, h und die Kappe g in den Schlitz f= des Halters f geführt, so daß der Bohrdraht A von dem Halter f beim Antrieb dieses Halters mitgenommen wird. Dies geschieht in der Weise, daß das verbreiterte Ende A' dieses Drahtes an den Wandungen des Schlitzes f2 Abstützung findet.
  • Nach Ansetzen des Apparates an die Stelle, durch die der Draht gezogen werden soll, kann man nunmehr den Handgriff d in Richtung des Pfeiles II (Fig. i) verschieben, so daß also unter Vermittlung der beschriebenen Teile der umlaufende Bohrdraht sich einbohrt, und zwar so weit, bis die Stellschraube d' des Griffes d an dem Ende des Schlitzes a1 des Rohres a Abstützung findet. Der Draht ist damit genügend weit durch den betreffenden Knochen gebohrt worden.
  • Wenn man jetzt den Handgriff d freigibt, so schnellt er zufolge der zusammengedrückten Federn 1, m, n in seine Anfangslage zurück, wodurch der Schlitz f 2 des Halters f von dem Ende A' des Bohrdrahtes abgezogen wird. Der Draht bleibt also im Knochen stecken, und es ist nicht mehr, wie bisher, erforderlich, ihn nach beendetem Bohren von Klemmvorrichtungen abzulösen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einführen eines als Bohrer wirkenden Drahtes in Knochen bei der Behandlung von Knochenbrüchen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohr (a) zur Aufnahme des Bohrdrahtes (A) dient, der von innerhalb des Rohres angeordneten Gleitbuchsen (i, j, k) zentriert und von einem an der hinteren Seite des Rohres vorgesehenen Halter (f) aufgenommen und in Drehung versetzt wird, während ein über das Rohr geschobener Handgriff (d) den Vorschub des Drahtes vermittelt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrdraht (A) mit seinem verbreiterten Ende (A@) in einen Schlitz (f') des Halters (f) sitzt und von dem durch eine biegsame Welle in Drehung versetzten Halter mitgenommen wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorschieben des Griffes (d) der sich drehende _ Halter (f) mit dem Bohrdraht (A) unter Zusammendrücken von Federn (l, m,- ya) mitgenommen wird, so daß nach Beendigung der Bohrung bei Freigabe des Griffes dieser unter Abziehen des Halters (f) von dem in dem Bohrloch verbleibenden Bohrdraht in seine Anfangslage zurückschnellt.
DE1930532436D 1930-01-23 1930-01-23 Vorrichtung zum Einfuehren eines als Bohrer wirkenden Drahtes in Knochen bei der Behandlung von Knochenbruechen Expired DE532436C (de)

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