DE53235C - Bremse für Eisenbahnwagen - Google Patents
Bremse für EisenbahnwagenInfo
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- DE53235C DE53235C DENDAT53235D DE53235DA DE53235C DE 53235 C DE53235 C DE 53235C DE NDAT53235 D DENDAT53235 D DE NDAT53235D DE 53235D A DE53235D A DE 53235DA DE 53235 C DE53235 C DE 53235C
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- lever
- axis
- rim
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H13/00—Actuating rail-vehicle brakes
- B61H13/02—Hand or other personal actuation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
in CHEMNITZ.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1890 ab.
A ist ein gewöhnlicher Eisenbahnwagen, der sich in der in Fig. 1 gezeigten Pfeilrichtung
fortbewegt. In den Achsenlagern B B1 laufen die Achsen C C1 mit Rädern D D1. In der
Mitte der Achse ist eine Bremsscheibe α durch Schrauben b bY befestigt. Die Form und Construction
dieser Scheibe ist in Fig. 1 deutlich ersichtlich.
An einer Seite derselben liegt ein mit Spielraum auf die Achse aufgesetzter Hebel d, der
mit seinen Ringstücken e und f den äufseren Kranz der Bremsscheibe α umschliefst, jedoch
so, dafs die Ringstücke zu der Bremsscheibe centrisch liegen, also die Umdrehungen der
letzteren nicht beeinträchtigen. Das eine Ende dieses Hebels d ruht auf einem federnden
Hebelarm g und hat zu diesem Zwecke einen dreieckigen Einschnitt h, der durch das zugepafste
Hebelende g1 gehalten wird; das andere
Ende d1 liegt derart einer Stütze i gegenüber,
dafs es sich im Gebrauchsfalle (der Bremse) gegen diese Stütze prefst. Der Hebel d ist
um die Achse C drehbar und ist zu diesem und dem später angeführten Zwecke elliptisch
ausgeschnitten (s. k, Fig. 3 und 4). Durch den in Fig. 2 und 5 gezeigten Ring / wird dieser
Hebel in gleicher Entfernung von der Bremsscheibe α gehalten.
Gegen das mit dem Einschnitt h versehene Ende des Hebels d drückt eine Feder s, die
entweder direct an dem Wagenboden (Fig. 1) oder 'an einem eisernen Träger m, Fig. 3
und 4, befestigt ist. Der Hebelarm g ist bei g% drehbar und mit einer Leine n, die über
Rollen W1 geht, mit einem Haspel auf der Lokomotive verbunden.
Mit dieser Leine stehen alle anderen (gleichen) Bremsen des Zuges in Verbindung, so zwar,
dafs durch den Haspel die Leine einerseits in bestimmter Spannung erhalten wird, andererseits
aber durch Anziehen derselben alle Bremsen in Wirkung treten.
Beim Nachlassen der Leine werden die Hebelarme durch die scharf angezogene Feder S1
in ihre Normalstellung gebracht.
In Fig. ι ist gezeigt, wie die Bremse aus dem Wagen in Wirkung gesetzt werden kann;
zu diesem Zwecke ist der Hebelarm gx über seinen Drehungspunkt g"2 bis in den Wagen
hinein verlängert und mit einem Handgriff versehen.
Sobald durch Anziehen der Leine der Schnabel gx des Hebels g aus dem Einschnitt h des
Hebels d gezogen, wird dieser letztere durch die Feder s nach abwärts gedrückt, das Ende Ii1
legt sich gegen die Stütze i, und der Einschnitt, der durch die Ringstücke e und f gebildet
wird, klemmt den äufseren Kranz der Bremsscheibe α fest, und die Bewegung von α ist
gehemmt. Die Bewegung des Hebels d ist keine regelmäfsig drehende, sondern eine drehend
oscillirende, und ist zu diesem Zwecke das Loch k elliptisch ausgeschnitten (Fig. 3 und 4).
In geschlossenem Zustande (Fig. 3) sind die Wandungen des Einschnittes (durch e und f
gebildet) centrisch zu dem Bremsscheibenkranz, die Achse C liegt in dem unteren Theil der
Ellipse und der Hebelarm dl liegt frei gegenüber
der Stütze.
Im bremsenden Zustande ruht dieser Arm an dieser Stütze; die Achse im oberen Theil
des elliptischen Ausschnittes und der bewufste Einschnitt klemmt den Kranz der Bremsscheibe
fest.
Wird die angezogene Leine wieder nachgelassen, so wird die Bremsvorrichtung durch
die Feder S1 wieder in Normalstellung gebracht.
Diese Bremse wirkt nur, wenn der Zug in der in Fig. ι angegebenen Pfeilrichtung fährt·.
Soll bei beiden Fahrrichtungen gebremst werden, so müssen entweder in jeder Achse
zwei nach entgegengesetzter Richtung wirkende gleiche Bremsen angebracht werden, oder es
wird an einer · Achse eine rechts-, an der anderen Achse eine links wirkende Bremse angebracht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Bremse für Eisenbahnwagen, bei welcher im gelösten Zustande die beiden Ringstücke e und / des mit Spielraum auf die Achse aufgesetzten Hebels d durch den federnden Hebel g centrisch zu dem Kranz der Bremsscheibe α liegen, beim Wirken der Bremse excentrisch sich zu dem Kranz stellen und denselben festklemmen, indem der Hebel d durch die Stütze i an der weiteren Drehung verhindert wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53235C true DE53235C (de) |
Family
ID=327899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53235D Expired - Lifetime DE53235C (de) | Bremse für Eisenbahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53235C (de) |
-
0
- DE DENDAT53235D patent/DE53235C/de not_active Expired - Lifetime
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