DE53233C - Werkzeughalter für einseitig gezahnte Arbeitsstähle - Google Patents
Werkzeughalter für einseitig gezahnte ArbeitsstähleInfo
- Publication number
- DE53233C DE53233C DENDAT53233D DE53233DA DE53233C DE 53233 C DE53233 C DE 53233C DE NDAT53233 D DENDAT53233 D DE NDAT53233D DE 53233D A DE53233D A DE 53233DA DE 53233 C DE53233 C DE 53233C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tool holder
- steel
- holder
- insert
- work steels
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D13/00—Tools or tool holders specially designed for planing or slotting machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem vorliegenden Werkzeughalter wird der Stahl unter einem Winkel von 60 ° eingesetzt
und befestigt. Diese Stellung bietet folgende Vortheile dar:
1. der Angriffswinkel des Stahls ist und bleibt unveränderlich und erfordert letzterer
beim Ausschmieden keine besondere Formgebung;
2. der Abstand zwischen der Spitze des Stahls und der unteren Fläche des Werkzeughalters
ist erheblich vermindert, wodurch (besonders bei Nuthstofsmaschinen) die Arbeitsstücke
nicht höher als bei einem gewöhnlichen Stahl über der Maschinenplatte befestigt zu
werden brauchen;
3. der Stahl sitzt in seinem Werkzeughalter viel fester, als wenn er, horizontal befestigt
würde; und
4. die zur Herstellung der Stähle dienenden Metallstücke bedürfen keiner besonderen Profilirung;
sie sind einfach von quadratischem Querschnitt und erhalten nur auf ihrer zur Schneidkante
entgegengesetzt liegenden Seite eine aus an einander liegenden Dreiecken gebildete zahnartige
Aufrauhung.
Fig. ι zeigt im Querschnitt, Fig. 2 in Stirnansicht
einen bei Nuthstofsmaschinen zur Verwendung kommenden Werkzeughalter, während Fig. 3 und 4 einen Werkzeughalter darstellen,
der sich besonders für Hobelmaschinen und Drehbänke eignet.
Der Stahl a, der auf der seiner Schneidkante
entgegengesetzt liegenden Seite mit Zähnen besetzt ist, wird in dem Halter b mittelst in lothrechter
Ebene stehender Prefsschrau.ben cc1
festgehalten, welche den Stahl gegen einen im Halter steckenden Einsatz d andrücken. Dieser
durch Schrauben am Werkzeughalter festgehaltene Einsatz ist auf seiner dem Stahl zu gelegenen
Fläche ebenfalls mit Zähnen besetzt, so dafs die Zähne am Stahl α und am Einsatz
d zwischen einander treten, demnach die Berührungsstellen zwischen α und d verdoppelt
werden, so dafs ein Verschieben des Stahls nach rückwärts oder zur Seite vollständig unmöglich
ist. Bei dieser Anordnung wirkt der während der Arbeit auf den Stahl ausgeübte
Druck zum gröfsten Theil auf die gebildete Zahnstange und auf den den Einsatz d hakenförmig
abschliefsenden Theil d1.
Behufs Herausnahme und Auswechselns des Stahls brauchen die Preisschrauben c c1 nur in
geringem Mafse zurückgeschraubt zu werden. Arbeitet man mit zwei Stählen, einem Schruppstahl
zum Arbeiten aus dem Groben, und einem Schlichtstahl zum Glatthobeln — wie
dies bei dem Werkzeughalter in Fig. 4 angegeben ist ·—, so kann der Schruppstahl während
des Rückganges des Werkzeughalters ausgewechselt werden, ohne dadurch die Bewegungsrichtung
des Schlichtstahls zu ändern.
Da der Kopf des Werkzeughalters auf seiner Hinterseite vollständig unterstützt ist, so wirkt
der Stahl nur auf die aus dem Halter vorstehende Länge als Hebel; da nun dieses Ueberstehen nicht gröfser zu sein braucht, als
die wegzunehmende Spandicke beträgt, so ist bei Benutzung dieses Werkzeughalters ein Ausbrechen
des Metalls und ein plötzliches Eindringen des Stahls in letzteres vollständig ausgeschlossen.
Ein Werkzeug nach vorliegender Anordnung verbraucht im Vergleich mit einem solchen
bisheriger Construction weniger Kraft, da man infolge der äufserst sicheren Befestigung des
Stahls in seinem Halter den Angriffswinkel merklich gröfser machen kann; mit einem
Doppelstahl nach obiger Einrichtung kann man in einer mittelstarken Maschine von einem
Arbeitsstück (geschmiedetem Stahl) 12 bis 14 mm
starke Späne mit einem Vorschub von 2 mm wegnehmen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein für Werkzeugmaschinen bestimmter Werkzeughalter, bei welchem der mit einem grofsen Angriffswinkel gegen das Arbeitsstück stehende Stahl α auf seiner einen Fläche mit Zähnen besetzt ist und mittelst Preisschrauben cc1 gegen einen im Halter befestigten Einsatz d mit entsprechenden Zähnen gedrückt wird, wobei der Einsatz den Werkzeughalter winkelartig umfafst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53233C true DE53233C (de) |
Family
ID=327897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53233D Expired - Lifetime DE53233C (de) | Werkzeughalter für einseitig gezahnte Arbeitsstähle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53233C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062089B (de) * | 1955-09-09 | 1959-07-23 | Ravensburg A G Maschf | Einrichtung zum Festklemmen eines Werkzeugschaftes |
-
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- DE DENDAT53233D patent/DE53233C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062089B (de) * | 1955-09-09 | 1959-07-23 | Ravensburg A G Maschf | Einrichtung zum Festklemmen eines Werkzeugschaftes |
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