DE24726C - Schneidezange zur Faconnirung von Drähten - Google Patents
Schneidezange zur Faconnirung von DrähtenInfo
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- DE24726C DE24726C DENDAT24726D DE24726DA DE24726C DE 24726 C DE24726 C DE 24726C DE NDAT24726 D DENDAT24726 D DE NDAT24726D DE 24726D A DE24726D A DE 24726DA DE 24726 C DE24726 C DE 24726C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F45/00—Wire-working in the manufacture of other particular articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Scissors And Nippers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die zu Garnirungen verschiedener Erzeugnisse aus Metall etc. verwendeten faconnirten
Drähte mufsten bisher durch Feilen, Walzen, Pressen oder sonst auf mühsame Art hergestellt
werden, da die Herstellung der Facon bezw. des Formenmusters auf Drehbänken infolge der
geringen Stärke der Drähte nicht möglich war. Das vorliegende Werkzeug gestattet nicht nur
die Bearbeitung der Drähte auf Drehbänken, sondern liefert auch eine weitaus gleichmäfsigere
und schönere Arbeit und ist zur Verarbeitung von Metalldrähten, insbesondere für Gold- und
Silberdrähte bestimmt.
Die Schneidezange ist folgendermafsen construirt:
Der hinten griffförmig gestaltete Theil α läuft
vorn in eine geschlitzte Platte aus, deren erhöhte Ränder a1 vorn durch eine Hülse a2
verbunden sind. Auf dieser Platte und zwischen den Rändern a1 liegt das Messer b, welches
zum Schneiden des jeweilig herzustellenden Musters dient, in beliebiger Fagon gearbeitet
und auf der Oberfläche mit einem nach aufsen ragenden Zeiger c versehen ist. Dasselbe wird
durch die Schraube d, die durch den Schlitz der Platte α geht und unten eine Feder c
gegen diese drückt, an der Platte gehalten. In dem besagten Schlitz liegt eine Spiralfeder/,
die hinten mittelst einer Klammer an der Schraube d und vorn an einem Stiftchen gehalten
wird. Der im Lager g drehbar befestigte Hebel h ist im Winkel abgebogen, und
es liegt in dem Theil hl, der durch einen
weiteren Ausschnitt gleichfalls durch die Platte a geht, eine Schraube i, die an das hintere Ende
des Messers b stöfst. Gegen den Hebel h legt sich die an α befestigte Feder k an, und
weiter vorn ist noch eine Hubregulirschraube / angebracht.
Die Schneidezange wird beim Gebrauch, ehe der Draht mittelst Durchsteckens desselben
durch a1 und «2 in die Drehbank eingespannt
wird, an ihn gebracht und das Messer (durch Drücken des Hebels h an d) an den Draht
geführt. Die ihn umfassende und haltende Hülse «2 ist deshalb nicht vollkommen geschlossen,
sondern gegen das Messer zu, dessen Stärke entsprechend, angeschnitten. Durch die
Schrauben i und / kann die Bewegung des Messers auf das genaueste regulirt und mittelst
des Zeigers c die Zange nach Drehung je eines Stückes der betreffenden Fagon zur
weiteren Drahtbearbeitung richtig eingestellt werden, wobei dann der Zeiger mit dem Mittel
des letztgedrehten Stückes der Fagon correspondirt. Bei etwaigen Unebenheiten etc.
des zu fagonnirenden Drahtes dient die Feder c . zur besseren Entlastung des Messers
gegen plötzlichen Druck. Seine Rückbeförderung nach der Drehung geschieht durch die
Spirale f, die des Hebels h durch die Feder k.
Die Schneidezangen können in der vorbeschriebenen Form in jeder nöthigen und geeigneten
Gröfse hergestellt werden und gestatten das Wechseln der einzelnen Messer nach Belieben.
Für die Herstellung von Perldrähten oder ähnlichen gleichlaufenden Mustern ist die in
Fig. 3 gezeigte Variation des Messers geeigneter. Es tritt nämlich hier an die Stelle desselben
eine vorn theilweise ausgerundete und eingehöhlte Platte b, auf welche ein rundes, je
nach dem herzustellenden Muster an der Peripherie ausgeschnittenes Messer bl drehbar aufgeschraubt
ist. Beim Gebrauch einer solchen Schneidezange ist die Bewegung von B' eine
doppelte, indem nämlich das Messer b' einestheils gleich dem Messer b von Fig. ι und 2
vorwärts gegen den Draht, aufserdem aber durch seitliches Fortführen der Zange von
einem Ende des Drahtes zum anderen mittelst Daumendruckes auf die Verlängerung m ohne
Absetzung continuirlich und rotirend am Draht fortgeführt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schneidezangen zur Fagonnirung von Drähten, insbesondere von Gold- und Silberdrähten, im wesentlichen bestehend aus der hinten griffförmig endenden Platte a, auf welcher vorn entweder ein Messer b sich befindet, das durch die Schraube d und die Feder e an der Platte gehalten, durch Druck auf den Hebel h hl in geradliniger Bewegung gegen den in der Hülse a2 liegenden und von ihr gehaltenen Draht verschoben bezw. durch die Spirale / zurückbefördert wird, oder ein auf der Platte b drehbar befestigtes Messer b1 angebracht ist, welches, wie im ersteren Falle, in geradliniger und aufserdem durch seitliche Bewegung der ganzen Zange in continuirlicher und rotirender Bewegung am Draht fortgeführt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24726C true DE24726C (de) |
Family
ID=301207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24726D Active DE24726C (de) | Schneidezange zur Faconnirung von Drähten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24726C (de) |
-
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- DE DENDAT24726D patent/DE24726C/de active Active
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