DE53181C - Anordnung von Oktavenklappen an Blasinstrumenten - Google Patents
Anordnung von Oktavenklappen an BlasinstrumentenInfo
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- DE53181C DE53181C DENDAT53181D DE53181DA DE53181C DE 53181 C DE53181 C DE 53181C DE NDAT53181 D DENDAT53181 D DE NDAT53181D DE 53181D A DE53181D A DE 53181DA DE 53181 C DE53181 C DE 53181C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D9/00—Details of, or accessories for, wind musical instruments
- G10D9/04—Valves; Valve controls
- G10D9/047—Valves; Valve controls for wood wind instruments
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE Bl: Musikalische Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 8. December 1889 ab.
Die vorliegende Klappenanordnung, welche der der deutschen Oboe ähnlich ist, soll eine
Erleichterung der Spieltechnik gewähren. Diese Erleichterungen beruhen auf der Einrichtung
eines selbstthätigen Oktavenwechsels für die oberen Oktaven.
Dieser Oktavenwechsel wird dadurch herbeigeführt, dafs eine Tonklappe (die a-Klappe),
welche bei dem höheren Tone so wie so geöffnet werden mufs, durch eine Kupplung auch
die Umwechselung der Oktavenklappe herbeiführt.
Ferner ist an dem Instrument eine halbe Lochbrille für die linke Hand angebracht, sowie
eine fis-Brille, welche es ermöglichen soll, fis mit dem ersten Finger der rechten Hand
greifen zu können. Aufserdem hat das Instrument eine f-Klappe, sowie eine c- und eine
b - Trillerklappe. Das Instrument kann, da es in b steht, sämmtliche Solis in der Sopranlage
besonders gut vertreten. Der Umfang des Instrumentes reicht vom kleinen h bis zum dreigestrichenen
es.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Gesammtansicht des Instrumentes, während
Fig. 2 bis 4 in mehr schematischer Darstellung die Vorrichtungen zum Oktavenwechseln zeigen.
Die beiden Oktavenklappen α und a1 sind
unabhängig von einander an den Achsen b bezw. bl befestigt. Eine an jede dieser Achsen
angreifende Feder a2 bezw. aB, Fig. 2, wirkt
auf Oeffhung dieser Klappen. Diese Wirkung kann jedoch nicht zur Geltung kommen, weil
die kräftigere Feder λ4 die Klappen in folgender
Weise geschlossen hält. An jeder der Achsen b bezw. bl sitzt ein Arm b2 bezw. bB.
Gegen diese Arme legt sich der an der Achse c der Oktaventaste c1 befindliche gebogene Hebel
c2 unter dem Druck der an Achse c angreifenden, entsprechend starken Feder α4. Beim
Spielen der höheren Oktaven wird die Taste c1 beständig mit dem Daumen der rechten Hand
niedergehalten, und es würden nun, da der Druck der Feder α4 aufgehört hat, die beiden
Oktavenklappen α und al, dem Druck der
Feder a2 bezw. as folgend, sich öffnen. Dies
wird jedoch durch den um d1 drehbaren Hebel d verhindert, welcher die Klappe α niederhält,
während er für den Arm der Klappe al
eine Kröpfung d2 besitzt und der Klappe auf diese Weise gestattet, dem Druck der Feder α3
zu folgen und sich zu öffnen, Fig. 3. Der Hebel d wird in dieser Stellung so lange durch
den an denselben angreifenden, an der Klappenachse e sitzenden gebogenen Arm e1 gehalten,
wie die a-Klappe niedergedrückt (geschlossen) ist: wird diese jedoch losgelassen (geöffnet), so
geht Arm e1 abwärts, und dem Drucke der Feder α2 folgend, öffnet sich Klappe a, Fig. 4.
Die vorbeschriebene Klappenanordnung soll das Erlernen einer neuen Technik unnöthig
machen, da jeder Oboe - Spieler dasselbe mit Leichtigkeit spielen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei einem Blasinstrument, welches mit einem dem Clarinettenmundstück ähnlichen Mundstück geblasen wird und bei dem die Tonbrechung in Oktaven erfolgt, die Anordnung zweier Oktavenklappen aa1, welche, um getrennte Achsen b b1 drehbar, unter doppelter Federwirkung stehen, und zwar durch die für jede Oktavenklappe getrennt wirkende Feder a2 bezw. a3 und durch die gemeinsame Feder α4 zum Zweck selbstthätigen Oktavenwechsels.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE53181C true DE53181C (de) |
Family
ID=327847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT53181D Expired - Lifetime DE53181C (de) | Anordnung von Oktavenklappen an Blasinstrumenten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE53181C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2721743A1 (fr) * | 1994-06-27 | 1995-12-29 | Buffet Crampon Sa | Hautbois automatique permettant l'obtention d'harmoniques. |
-
0
- DE DENDAT53181D patent/DE53181C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2721743A1 (fr) * | 1994-06-27 | 1995-12-29 | Buffet Crampon Sa | Hautbois automatique permettant l'obtention d'harmoniques. |
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