DE530780C - Verfahren zur Herstellung von Metallflittern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallflittern

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DE530780C
DE530780C DEM104442D DEM0104442D DE530780C DE 530780 C DE530780 C DE 530780C DE M104442 D DEM104442 D DE M104442D DE M0104442 D DEM0104442 D DE M0104442D DE 530780 C DE530780 C DE 530780C
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DE
Germany
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metal
gelatin
tinsel
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production
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Expired
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DEM104442D
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English (en)
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Dr Carl Mueller
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KARL MEY DR
Original Assignee
KARL MEY DR
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D1/00Electroforming
    • C25D1/04Wires; Strips; Foils

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 1Vletallflittern Die bekannten Metallflitter werden überwiegend so hergestellt, daß man auf einer glatten Glasplatte einen dünnen Silberüberzug durch Reduktion- aus einer Silberlösung erzeugt und denselben mit Gelatine oder einer ähnlichen hautbildenden organischen Lösung übergießt und zusammen mit der organischen Haut nach Trocknung der letzteren von der Unterlage abzieht.
  • Aus den so gewonnenen, einseitig versilberten Blättern werden dann die gewünschten Flitter durch einen Stanzprozeß erzeugt.
  • Es ist bisher nicht gelungen, auf die gleiche Weise auch Flitter aus unedlem Metall zu erzeugen. Aus diesem Grunde ist man bisher genötigt gewesen, um Flitter verschiedener Färbung zu gewinnen, die Gelatine o. dgl. organische Haut in gewünschter Weise zu färben und gegebenenfalls auch die metallische Oberfläche mit einer gefärbten Schicht zu überziehen.
  • Man hat auch bereits versucht, Metallfolien dadurch herzustellen, daß man auf hochglanzpolierten metallischen Unterlagen verschiedener Art Niederschläge auf galvanischem Wege erzeugte und diese dann von der Unterlage abzog: Die vorbekannten Metallunterlagen haben aber nur ein beschränktes Anwendungsgebiet und versagen bezüglich der Folienherstellung für Metallflitter gerade für den praktisch ganz besonders wichtigen Fall der Herstellung von. Flittern aus sogenanntem Falschgold, d. h. Messing. Gemäß der Erfindung werden die Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß als Niederschlagsfläche Chrom oder Tantal benutzt wird. Die Verwendung von Chrom bei der Folienherstellung ist zwar an sich nicht neu, doch hat man dieses Metall bisher nur in der Form von Ferrochrom benutzt, in der es für die Herstellung von Messingfolien, insbesondere für Flitter, nicht brauchbar ist, da diese sich mit der Ferrounterlage legieren, so daß sie sich schwer ablösen und außerdem eine häßliche braune Farbe annehmen, die sie ungeeignet für die Zerteilung zu Flitter macht.
  • Die Beobachtung, daß Metallniederschläge auf verchromten Unterlagen nicht haften, ist zwar an sich ebenfalls nicht neu; doch hat man aus dieser Beobachtung nicht den Schluß gezogen, daß sich auf diese Tatsache ein Verfahren der Herstellung von Metallflittern, insbesondere auch von Falschgoldflittern, aufbauen ließe. Ein solches- Verfahren bildet den Gegenstand vorliegender Erfindung.
  • Als Deckschicht für das Flittermetall ist Gelatine wegen ihrer Billigkeit und schweren Entzündbarkeit besonders empfehlenswert. Dieselbe hat aber zuweilen die Eigenschaft, gewisse unedle Metalle bzw. Metallegierungen, die hier in Frage kommen, zu verfärben. Das läßt sich vermeiden, wenn man auf die 1Vletallflitterschicht zunächst einen hauchdünnen Überzug eines .geeigneten Lackes, z. B. einer Kollodiumlösüng oder auch einer hochwertigen, das Metall nicht angreifenden Gelatine, aufbringt und erst auf diese die normale Gelatineschicht in üblicher Weise.
  • Es versteht sich, daß die Zwischenschicht so gewählt oder behandelt werden muß, daß sie für den normalen Gelatineüberzug praktisch undurchdringlich ist.
  • Das Verfahren gestattet die Anwendung von Metallschichten beliebiger Dicke, während bei dem bisher üblichen Silberflitterverfahren die Notwendigkeit bestand, sich mit Metallschichten von außerordentlich geringer Dicke zu begnügen.
  • Nach dem neuen Verfahren kann man auch ganz nach Wunsch verschiedene Metalle übereinander niederschlagen, so: daß eine größere Mannigfaltigkeit in der Flitterwirkung erzielt werden kann, dadurch, daß die Flitter z. B. auf einer Seite gelb und auf der anderen Seite weißglänzend sind.
  • Wenn man die freiliegende Gelatinefiäche möglichst vermindern will, dann kann man auch so verfahren, -daß man zwei auf die angegebene Weise gewonnene, mit Gelatine überzogene Metallfolien mit den Gelatineseiten aufeinanderlegt und durch Zusammenpressen vereinigt und die Flitter dann aus einem solchen Verbundblatt, bei welchem das Metall auf beiden Seiten freiliegt, ausstanzt.
  • Die Gelatinedeckschicht des Futtermetalls kann selbstverständlich unter Benutzung beliebiger bekannter Verfahren gehärtet werden; auch kann gewünschtenfalls die nach dem Abziehen von der Unterlage freiliegende Flittermetallschicht mit einem durchsichtigen Schutzüberzug, beispielsweise von Zaponlack o, dgl., versehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Herstellung von Metallflittern aus Folien, die durch elektrolytische Niederschlagung von Metall auf einer glänzenden metallischen Unterlage und darauffolgendes Abziehen von der letzteren gewonnen werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei Niederschlagung des Folienmetalls aus einem zyankalischen, elektrolytischen Bad als metallische Niederschlagsfläche eine solche aus Tantal oder Chrom benutzt wird und daß der Niederschlag, wie an sich bei der Flitterherstellung bekannt, mit einer Haut eines durchsichtigen, organischen Stoffes, z. B. Gelatine, überzogen und nach Abziehen von der Unterlage zerteilt wird. z. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß man den metallischen Niederschlag zunächst mit einer ihn in keiner Weise angreifenden dünnen organischen Haut und dann mit einem Überzug aus Handelsgelatine versieht. 3. Verfahren nach Anspruch r, dadurch. gekennzeichnet, daß man zwei aus Metallfolie mit Deckschicht aus. Gelatine o. dgl. bestehende Blätter vor oder nach der Ablösung von der Unterlage durch Aufeinanderlegen der Gelatineschichten miteinander vereinigt.
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