DE163545C - - Google Patents

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DE163545C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C22/00Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Eine haltbare, feuerbeständige Oxydierung und Färbung des Aluminiums herzustellen, ist seit der ersten Verwendung dieses Metalles zu Gefäßen usw. das Ziel vieler Versuche gewesen. Wenn die Frage bis jetzt noch nicht befriedigend gelöst werden konnte, so scheint die entweder zu große oder zu geringe Empfindlichkeit des Aluminiums gegen Säuren und Alkalien und seine leichte Schmelzbarkeit die Hauptschwierigkeit geboten zu haben. Man hat sich daher meist begnügt, die Aluminiumgegenstände mit Lackschichten zu überziehen, die aber nicht haltbar genug und nicht feuerbeständig sind, indem sie sich schon vor Rotglut verflüchtigen.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, daß diese Ubelstände nicht zeigt und eine haltbare, feuerbeständige Oxydationsschicht erzeugt, die durch Chrom- oder andere leicht reduzierbare Verbindungen in beliebigen Tönen, als grauen, grünen, braunen bis schwarzen gefärbt werden kann.
Das Verfahren kennzeichnet sich folgendermaßen :
Die Aluminiumgegenstände werden zunächst in bekannter Weise mit einer Lösung von Quecksilberverbindungen, ζ. Β. Quecksilberchlorid, überstrichen oder in solche eingetaucht. Es kommt zur Bildung einer AIuminiumamalgamschicht; diese kann entfernt werden, und es beginnt eine lebhafte Oxydation der Oberfläche. Diese wird durch Glühen unterbrochen, so daß ein Überzug von Aluminiumoxyd entsteht, der als Grundlage zur Emaillierung des Aluminiums dienen kann, oder man bringt während der Oxydation Lösungen der Chromsäure oder anderer Chromverbindungen oder ähnlicher leicht reduzierbarer Stoffe auf die Gegenstände, oder taucht letztere in die Lösungen ein. Schon durch die . lebhafte Oxydation des Aluminiums werden manche von diesen Verbindungen reduziert; durch Glühen wird die Reduktion befördert, und es bilden sich farbige Niederschläge in den verschiedensten Tönen, die auf der Oxydschicht äußerst fest haften bleiben und mit dieser feuerbeständige Oberflächenschichten bilden, die außerordentlich haltbar sind und auch das Schmelzen der Aluminiumkörper erschweren. So konnte z. B. der Schmelzpunkt des Aluminiums auf 7200 C. erhöht werden, was natürlich bei Verwendung desselben zu Geschoßhülsen, Kochgeschirren, Draht usw. von größter Bedeutung ist.
Die Anwendung des Verfahrens ist eine vielseitige; außer der Oxydierung und Färbung ist auch die Emaillierung der Oberfläche möglich, da die Oxydschicht sehr schwer schmelzbar ist und die Wärme schlecht leitet.

Claims (1)

  1. Pate nt-An spruch:
    Verfahren zum Oxydieren und Färben oder Emaillieren von Alurniniumgegen-
    ständen nach Behandlung mit Quecksilberverbindungen , dadurch gekennzeichnet, daß nach Entfernung der Amalgamschicht die Oberfläche des Aluminiums oxydiert und die entstandene Oxydschicht durch leicht reduzierbare, einen farbigen Niederschlag erzeugende Verbindungen, z. B. Chromverbindungen, gefärbt und durch Glühen fixiert oder mit einem Emailüberzug versehen wird.
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