DE565361C - Verfahren zur Herstellung verchromter Drahtgegenstaende, besonders Fahrzeugspeichen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung verchromter Drahtgegenstaende, besonders FahrzeugspeichenInfo
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- DE565361C DE565361C DEW86306D DEW0086306D DE565361C DE 565361 C DE565361 C DE 565361C DE W86306 D DEW86306 D DE W86306D DE W0086306 D DEW0086306 D DE W0086306D DE 565361 C DE565361 C DE 565361C
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
- C25D5/00—Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
- C25D5/34—Pretreatment of metallic surfaces to be electroplated
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Description
- Verfahren zur Herstellung verchromter Drahtgegenstände, besonders Fahrzeugspeichen Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung verchromter Drahtgegenstände, besonders Fahrzeugspeichen, das gegenüber den bisher bekannten Verfahren erheblich einfacher, billiger und zuverlässiger ist und eine erhöhte Sicherheit gegen Beschädigungen der Drahtgegenstände durch mechanische und chemische Angriffe erzielt.
- Bisher ist die Verchromung von Fahrzeugspeichen und ähnlichen aus Draht hergestellten Gegenständen in der Weise ausgeführt worden, daß nach der Herstellung des Gegenstandes in seiner endgültigen Form ein Überzug aus Nickel auf galvanischem Wege aufgebracht und hierauf die Verchromung vorgenommen wurde. Hierzu mußten die Speichen vor dem Vernickeln gründlich .gereinigt und vorbehandelt werden. Dies verursachte erhebliche Kosten, da die für andere Gegenstände üblichen Hilfsmittel, z. B. Behandlung in Trommeln, bei der Form dieser Gegenstände nicht anwendbar sind. Da eine genügend sorgfältige Behandlung aller Teile hierbei von größter Wichtigkeit ist, konnte bei diesem Verfahren nicht mit Sicherheit in allen Fällen ein gleichmäßiger Überzug erzielt werden. Es verblieben Poren, so daß nur ein unvollkommener Schutz gegen chemischen Angriff vorhanden war, außerdem blätterten die Überzüge häufig ab. Das genannte Verfahren ist daher sehr umständlich, kostspielig, im technischen Erfolg unbefriedigend und infolge großer Ausschußmengen nicht wirtschaftlich.
- Diese Übelstände werden durch das Verfahren gemäß der Erfindung überwunden. Das Verfahren besteht darin, daß der zur Herstellung der Gegenstände zu benutzende Stahldraht mit einer bekannten Zwischenschicht, vorzugsweise aus Kupfer, versehen und durch polierte Zieheisen geglättet wird, worauf der Chromüberzug erst nach Herstellung der endgültigen Form des Drahtes aufgebracht wird. Das Aufbringen dieser bekannten Zwischenschicht aus Kupfer kann in beliebiger Weise vorgenommen werden, z. B. durch Plattieren oder durch galvanische Bäder, wobei unter Benutzung eines bekannten sauren Kupferbades ein geschmeidiger, gut haftender, wasserstoffarmer Überzug erreicht wird. Zur Erzielung :eines guten Rostschutzes hat sich eine Stärke des Metallüberzuges von etwa o,o5 bis o,io mm als vorteilhaft erwiesen.
- Dieser Überzug wird darauf durch einen oder mehrere nachfolgende Züge durch polierte Zieheisen fest angedrückt und hierdurch gedichtet, so daß etwa vorhandene Poren geschlossen werden, und gleichzeitig geglättet. Es wird so ein hochglänzender, verkupferter Draht gewonnen, der nunmehr zur Herstellung des betreffenden Gegenstandes, z. B. von Fahrzeugspeichen, weiterverarbeitet wird.
- Es hat sich gezeigt, daß die hiernach in ihrer .endgültigen Form hergestellten Gegenstände sofort nach kurzer Entfettung in das Verchromungsbad gebracht werden können, so dafä also die bisher vor der Vernickelung notwendige Vorbehandlung mit allen obengenannten Nachteilen in Fortfall kommt. Die durch die Zwischenbearbeitung etwa .entstandenen kleinen Beschädigungen des Kupferüberzuges werden durch die Verchromung genügend gedeckt.
- Das vorstenende Verfahren arbeitet im Gegensatz zu den bekannten Verfahren äußerst zuverlässig und ergibt eine ausgezeichnete, festhaftende und rostsichere Verchromung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung verchromter Drahtgegenstände, besonders Fahrzeugspeichen, unter Verwendung einer metallischen Zwischenschicht, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahldraht nach dem Aufbringen der Zwischenschicht, die vorzugsweise aus Kupfer besteht, durch Ziehen durch polierte Zieheisen geglättet und der Chromüberzug erst nach Herstellung der endgültigen Form des Drahtes aufgebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW86306D DE565361C (de) | 1931-06-21 | 1931-06-21 | Verfahren zur Herstellung verchromter Drahtgegenstaende, besonders Fahrzeugspeichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW86306D DE565361C (de) | 1931-06-21 | 1931-06-21 | Verfahren zur Herstellung verchromter Drahtgegenstaende, besonders Fahrzeugspeichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565361C true DE565361C (de) | 1932-12-03 |
Family
ID=7612339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW86306D Expired DE565361C (de) | 1931-06-21 | 1931-06-21 | Verfahren zur Herstellung verchromter Drahtgegenstaende, besonders Fahrzeugspeichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565361C (de) |
-
1931
- 1931-06-21 DE DEW86306D patent/DE565361C/de not_active Expired
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