DE529940C - Luftschlauch aus Einzelkammern - Google Patents

Luftschlauch aus Einzelkammern

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DE529940C
DE529940C DE1930529940D DE529940DD DE529940C DE 529940 C DE529940 C DE 529940C DE 1930529940 D DE1930529940 D DE 1930529940D DE 529940D D DE529940D D DE 529940DD DE 529940 C DE529940 C DE 529940C
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Germany
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chambers
chamber
air hose
individual chambers
end wall
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DE1930529940D
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KARL WILHELM HESS
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KARL WILHELM HESS
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C5/00Inflatable pneumatic tyres or inner tubes
    • B60C5/10Inflatable pneumatic tyres or inner tubes formed as a single discontinuous ring with contiguous ends which may be connected together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft aus Einzelkammern sich zusammensetzende Luftschläuche für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung wird darin gesehen, daß beim Entweichen der Luft aus einer Kammer die Fähigkeit der benachbarten Kammern erhalten bleibt, nämlich das Fahrzeug auch weiterhin, ohne wesentliche Gestaltsänderungen der anderen Kammern, zu tragen. Es soll mit anderen Worten das sogenannte Durchschlagen der nicht mehr allseitig gestützten Luftkammern verhindert werden. Die Erfindung besteht darin, daß je eine Stirnwand einer Kammer mit einer ringförmigen Verstärkung versehen ist und die ig benachbarte Stirnwand einer anschließenden Kammer eine bauchartige Verstärkung aufweist.
Zur Erläuterung der Erfindung sind Zeichnungen beispielsweise beigefügt, und zwar ao zeigt:
Fig. ι drei Kammern des Luftschlauches im Längsschnitt bei gleichmäßigem Überdruck in allen Kammern; Fig. 2 drei Kammern im Längsschnitt mit der Annahme, daß die mittlere Kammer ihren Überdruck verloren hat, in größerem Maßstabe. Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Verteilerdose zum Verteilen der Luft auf die verschiedenen Kammern in Vorder- und Seitenansicht. Fig. 5 zeigt die Ansicht einer Stirnwand.
Die drei Luftkammern a, b, c besitzen in der üblichen Weise eine dünne, im Querschnitt kreisrunde Schlauchwand d, an die . sich an den Enden die besonders gestalteten Stirnwände anschließen. Erfindungsgemäß .besitzt jede Zelle an ihrem einen Ende eine kräftige, ringförmige Verstärkung e1, ez; die anschließende andere Stirnwand der benachbarten Schlauchkammer, .etwa derjenigen von b, besitzt in der Mitte eine Verstärkung oder Stützkuppe/. Die Verstärkung/ geht in einen großen Krümmungsradius mit einer Krümmung f1 in die Schlauchwand d über. Bei der zweiten Stirnwand e mit der ringförmigen Verstärkung sind die Radien der Übergangsbogen f2 sehr viel kleiner. In der Annahme, daß die Mittelkammer b luftleer wird, erstrebt der in den Nachbarkammern α und c vorhandene, starke Überdruck eine Deformation der Kammerstirnwände, die sich bei den Kammern mit den üblichen schwachen Abmessungen, wie bereits angedeutet, in eine Zerstörung der letzteren auswirken kann. Durch die neue Gestaltung findet bei der Kammer α infolge der Stirnwanddeformation eine Berührung der Seitenflanken e, e" der ringförmigen Verstärkung statt (Punkt P). Es ergibt sich also im Verein mit den Wandungsteilen f3 der benachbarten Stirnwand ein verhältnismäßig massiver Gummistützkörper, der sowohl dem Druck Γ wie auch den Radialkräften R einen kräftigen Widerstand entgegensetzt. Dabei wird schon ein erheblicher Teil der Druckkräfte T zur Deformation der relativ dicken Stirnwände e, f verbraucht. Bei den zusammenarbeitenden Stirnwänden e und / der Kammern & und c ergibt sich in bezug auf die Gestaltsänderun-
gen das umgekehrte Bild, während die stützende Wirkung dieselbe ist wie bei den benachbarten Stirnwänden der Kammern a und b. Hier lehnt sich der Verstärkungsring e1, e2 an die Schlauchwand d an infolge der in dem Hohlraum der Kammer b auftretenden Überdrücke. Dementsprechend wird auch die Stirnwand/ nach außen durchgebogen, während die Deformation der zweiten
ίο Stirnwand der entleerten Kammer b nach innen erfolgt. Bei einer genügend großen Zahl von Luftkammern wird der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stirnwänden e, f so gering, daß der zwischen ihnen liegende, von der Luft nicht gestützte Abschnitt des Schutzmantels g dem ordnungsgemäßen Fahren keine bemerkenswerten Hindernisse entgegensetzt, so daß das Fahrzeug seine Fahrt fortsetzen kann und ein Zwang, auf der Landstraße den Schlauch zu reparieren, nicht besteht.
Beim Aufpumpen dient zur bequemen Verteilung der Luft auf die einzelnen, in großer Zahl vorhandenen Kammern eine Verteilerdose h mit Anschlußstutzen Ii1 nach den Schlauchnippeln i. Der Anschluß an den Schlauch der Luftpumpe erfolgt durch den Stutzen h2. Es sind also so viele, nicht .weiter bezeichnete Unterschläuche zwischen den Teilen i und h1 vorhanden, als Kammern vorhanden sind. Die Wandstärke der Stirnwände und die Höhe der Verstärkungen eL te2,f richtet sich nach den jeweiligen konstruktiven Verhältnissen und Belastungen des Rades. '
Es würde für den Erfindungserfolg nichts ausmachen, zwei aufeinanderfolgende Stirnwände verschiedener Kammern gleichartig auszubilden; hierdurch könnte sich nur die Stützwirkung der deformierten Stirnwandung erhöhen.
Zur Verbindung der einzelnen Schlauchkammern miteinander dienen Manschetten k, die mit gerauhten Wandungen die zugehörigen Wandteile der Kammern umschließen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Luftschlauch für Fahrzeuge aller Art, insbesondere für Autos und Motor-
■ räder, mit einer beliebigen Zahl von Einzelkammern, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Stirnwand einer Kammer mit einer ringförmigen Verstärkung (e1, e2) versehen ist und die benachbarte Stirnwand einer anschließenden Kammer eine bauchartige Verstärkung (/) aufweist.
2. Luftschlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit mehrbauchigen Verstärkungen versehenen Stirnwände mit kleinen Krümmungen (/2), die einbauchigen Stirnwände mit großen Krümmungen (Z1) in die anschließenden Kammerwandungen übergehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930529940D 1930-10-11 1930-10-11 Luftschlauch aus Einzelkammern Expired DE529940C (de)

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