DE700520C - Bourdonrohr - Google Patents
BourdonrohrInfo
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- DE700520C DE700520C DE1939L0098101 DEL0098101D DE700520C DE 700520 C DE700520 C DE 700520C DE 1939L0098101 DE1939L0098101 DE 1939L0098101 DE L0098101 D DEL0098101 D DE L0098101D DE 700520 C DE700520 C DE 700520C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F5/00—Liquid springs in which the liquid works as a spring by compression, e.g. combined with throttling action; Combinations of devices including liquid springs
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F1/00—Springs
- F16F1/02—Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
- F16F1/04—Wound springs
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L7/00—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
- G01L7/02—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of elastically-deformable gauges
- G01L7/04—Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements in the form of elastically-deformable gauges in the form of flexible, deformable tubes, e.g. Bourdon gauges
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Description
- Bourdonrohr Die Erfindung bezieht sich auf ein Bourdonrohr für Druckmesser und ähnliche Geräte. Es ist bekannt, als Bourdonrohr ein abgeplattetes Metallrohr zu verwenden. Insbesondere bei Rohren, deren Wände mit geringem Zwischenraum gegeneinandergedrückt sind, kommt es vor, daß die Rohrkanten oder Ränder infolge Materialermüdung einreißen und zum Bruch des Rohres führen.
- Es ist zur Vermeidung dieses Nachteiles bereits bekannt, eine Schwächung der Rohrwände zwischen den Kanten bzw. Rändern und der Mitte des flachen Innenraumes vorzunehmen. Diese schwächeren Teile der Wände sollen sich bei Druckbeanspruchungen weiter ausbiegen als die Kanten des Rohres, um dadurch die Zerreißbeanspruchungen von den Kanten fernzuhalten.
- Dieser Zweck kann aber nur teilweise @erreicht werden, da die bei der Ausbiegung der schwächeren Wandteile auftretenden Zugbeanspruchungen nicht nur auf die Mitte des Rohres, sondern auch auf die Rand- und Kantenzonen des Rohres kommen und dadurch die schädliche Keibwirkung auf die Rohrkanten ausüben, wodurch das Rohr wesentlich leichter einreißt und zu Bruch geht als durch Materialermüdung.
- Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch behoben, daß bei einem Bourdonrohr, bei dem die Wände mit geringem Zwischenraum gegeneinandergedrückt sind, die Wandungen der Kanten oder Randzonendes Rohres wesentlich dünner sind als die übrigen Wandteile des Rohres und außerdem der in den Randzonen liegende Hohlraumquerschnitt gegenüber dem übrigen Hohlraumquerschnitt des Rohres erweitert ist. Dadurch, daß gerade an der dem Bruch am meisten ausgesetzten Stelle des Querschnittes sowohl eine Querschnittsaufweitung als auch eine wesentliche Schwächung der Kantenzonen der Wand erfolgt, wird die Biegungsfähigkeit der Kantenzonen derart erhöht, daß die sonst auftretende Kerbwirkung in Fortfall kommt und die Atmungsfähigkeit des Rohres wesentlich steigt. Hierdurch können diese Böurdonrohre auch für die höchsten Drücke verwendet werden, da- die Druckbeanspruchungen bei den dünnen Wandungen in den Kantenzonen keine Rolle spielen.
- Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind durch die in den Ansprüchen z und 3 gekennzeichneten Verfahren zur Herstellung von Bourdonrohren nach der Erfindung gegeben.
- Die Herstellung der Rohre nach der Erfindung ist gemäß diesen Verfahren äußerst einfach. Auf die beiden Seiten eines dünnwandigen, flach vorgeformten Rohres werden so weit Verstärkungsstreifen aufgelötet, daß die Kantenzonen frei bleiben. Alsdann wird das Rohr bis auf einen engen Zwischerk'x,' rauen zusammengedrückt, wobei auf die Kantenzonen selbst kein Druck ausgeübt. wird. Auf diese Weise entsteht ein ohr nach der Erfindung, nämlich mit du .,.4 wandigen Kantenzonen und an den Kanten aufgeweitetem Querschnitt.
- Das Rohr kann auch aus einem Stück gezogen werden. Es wird dann ein bereits an sich flacher Rohrquerschnitt gewählt, bei dem die beiden Seitenwände stärker sind als die Kanten oder Ränder des Rohres. Nach dem Ziehvorgang hat das Rohr noch einen solchen Hohlraumquerschnitt, daß die sich einander gegenüberliegenden flachen Seiten in einem der Ziehdornform entsprechenden beträchtlichen Abstand liegen. Dieses Rohr wird dann durch Druck auf die beiden flachen und starken Seitenwände bis auf einen geringen Abstand der Wände zusammengepreßt. Es entsteht dann ebenfalls ein Rohr mit dünnwandigen Kantenzonen und an den Kanten aufgeweitetem Querschnitt.
- Ausführungsformen von Bourdonrohren nach der Erfindung sind auf der Zeichnung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Querschnitt durch ein Bourdonrohr nach der Erfindung mit aufgelöteten Verstärkungsstreifen, Fig. z einen Querschnitt durch ein vorgeformtes und gezogenes Rohr vor dem Zusammendrücken der Seitenwände.
- Bei der Ausführungsform nach der Fig. i wird ein dünnwandiges, etwas abgeplattetes Rohr i der Herstellung zugrunde gelegt. Auf die beiden flachen Seiten dieses Rohres werden im Verhältnis zur Rohrwandung starke Streifen a aufgelötet. Das so gebildete Rohr wird nun durch Druck auf die Verstärkungsstreifen. 2 zusammengepreßt, so daß die Rohrwandungen sich in einem geringen Abstande befinden, der in der Fig. i mit 3 bezeichnet ist. Der Druck wird nur auf die Verstärkungsstreifen ausgeübt, derart, daß die dünnwandigen Kanten q. des Rohres ihre ursprüngliche Form behalten. Es entsteht auf diese Weise ein Rohr mit dünnwandigen Kanten und einem dem übrigen Rohrquerschnitt gegenüberaufgeweitetenHohlraumquerschnitt 5 an den Kantenzonen.
- Bei der Ausführungsform nach der Fig. z wird ein Rohr gezogen, bei welchem die Seitenwände 6 wesentlich stärker sind als die Rohrkanten 7. Dieses Rohr läßt sich in leichter und einfacher Weise über einen Dorn ziehen. Nach dem Ziehvorgang wird ein Druck auf die beiden verstärkten Seitenwände 6 ausgeübt. Es entsteht dann die gleiche Form des Bourdonrohres, wie sie in der Fig. i veranschaulicht ist, nämlich mit verstärkten Seitenwänden, dünnen Randzonen und einem in den Randzonen aufgeweiceten Hohlraumquerschnitt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Bourdonrohr, bei dem die Wände mit geringem Zwischenraum gegeneinandergedrückt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände der Kanten- oder Randzonen des Rohres wesentlich dünner sind als die übrigen Wandteile des Rohres und außerdem der in den Randzonen liegende Hohlraumquerschnitt gegenüber dem übrigen Hohlraumquerschnitt des Rohres erweitert ist. a. Verfahren zur Herstellung eines Bourdonrohres nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf ein vorgeformtes abgeflachtes dünnwandiges Rohr Verstärkungsstreifen auf die beiden Flachseiten des Rohres aufgelötet werden und das Rohr dann bis auf einen engen Zwischenraum zwischen den abgeflachten Wänden zusammengedrückt wird, wobei der Druck nur auf die verstärkten abgeflachten Seitenwände erfolgt, derart, daß eine Querschnittsform entsteht, bei welcher das Rohr starke, abgeflachte Seitenwände, dünnwandige Rand- oder Kantenzonen und einen in den Kantenzonen aufgeweiteten Hohlraumquerschnitt gegenüber dem übrigen Hohlraumquerschnitt des Rohres aufweist. 3. Verfahren zur Herstellung eines Bourdonrohres nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein abgeflachtes Rohr gezogen wird, welches starke, flache Seitenwände und dünnwandige Rand- oder Kantenzonen aufweist, und dieses Rohr dann bis auf einen engen Zwischenraum zwischen den abgeflachten Teilen zusammengedrückt wird, wobei der Druck nur auf die starken Seitenwände ausgeübt wird, so daß eine Querschnittsform entsteht, bei welcher das Rohr starke, abgeflachte Seitenwände, dünnwandige Rand-oder Kantenzonen und einen in den Kantenzonen aufgeweiteten Hohlraumquerschnitt gegenüber dem übrigen Hohlraumquerschnitt des Rohres aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939L0098101 DE700520C (de) | 1939-05-31 | 1939-05-31 | Bourdonrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1939L0098101 DE700520C (de) | 1939-05-31 | 1939-05-31 | Bourdonrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE700520C true DE700520C (de) | 1940-12-21 |
Family
ID=7288762
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1939L0098101 Expired DE700520C (de) | 1939-05-31 | 1939-05-31 | Bourdonrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE700520C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2495314A (en) * | 1947-07-16 | 1950-01-24 | Taylor Instrument Co | Bourdon spring and load element |
| DE1208950B (de) * | 1963-08-03 | 1966-01-13 | Nii Teploenergetitscheskowo Pr | Feder in Gestalt eines spiralfoermigen Bourdonrohres |
| DE2262744A1 (de) * | 1972-12-21 | 1974-07-04 | Franklin Gerald Reick | Druckmesser fuer fluidien |
-
1939
- 1939-05-31 DE DE1939L0098101 patent/DE700520C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2495314A (en) * | 1947-07-16 | 1950-01-24 | Taylor Instrument Co | Bourdon spring and load element |
| DE1208950B (de) * | 1963-08-03 | 1966-01-13 | Nii Teploenergetitscheskowo Pr | Feder in Gestalt eines spiralfoermigen Bourdonrohres |
| DE2262744A1 (de) * | 1972-12-21 | 1974-07-04 | Franklin Gerald Reick | Druckmesser fuer fluidien |
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