DE52963C - Zwangläufige Ventilsteuerung - Google Patents

Zwangläufige Ventilsteuerung

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Publication number
DE52963C
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DE
Germany
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valve control
regulator
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lever
valve
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52963D
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Original Assignee
W. A. HÜBNER in Chemnitz, Reichsstr» 44
Publication of DE52963C publication Critical patent/DE52963C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/10Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. November 1889 ab.
Der Schenkel α eines von einem Excenter aus direct bewegten Winkelhebels dient dem von demselben Excenter mittelst Zugstange b bewegten Hebel c als Stützpunkt für das Anheben der Eingangsventile einer Dampfmaschine. Am Hebel c ist verschiebbar durch den Regulator ein besonderes Gleitstück d angebracht.
Es ist nun ersichtlich, dafs der Einflufs der durch die. jeweilige Lage des Gleitstückes d bedingten Verhältnisse des Hebels e in Verbindung mit dem dem Heben der Eingangsventile entgegenwirkenden Einflufs des Schenkels α ein früheres oder späteres Schliefsen der Eingangsventile zur Folge hat. Um nun weiter bewirken zu können, dafs ein Verstellen des Gleitstückes d durch den Regulator nicht nur dann möglich ist, wenn keine Last darauf ruht, d. h. in der Periode, während welcher beide Ventile geschlossen sind und die. Hebel e sich von ihrem Stützpunkt abgehoben haben, sondern auch dann den Regulator zur Wirkung, wenigstens auf je ein Ventil kommen zu lassen, wenn die vorher benannte Periode noch nicht eingetreten und nur ein Ventil gerade geschlossen ist. Ist in die zum Verstellen der Gleitstücke dienende Zugstange e je eine Büchse f mit zwei Spiralfedern eingeschaltet, so ist die Wirkungsweise folgende:
Will der Regulator steigen oder sinken in dem Moment, in welchem nur ein Ventil gerade geschlossen ist, das zugehörige Gleitstück also unbelastet ist, so wird der Regulator die Feder in der zugehörigen Büchse des noch offenen Ventils, welche dem Bewegungssinn des Regulators entspricht, zusammendrücken, das andere unbelastete Gleitstück dagegen verschieben können. Wird nun beim weiteren Verlauf auch das vorher belastete Gleitstück frei, so wird die vorher zusammengedrückte Feder sich ausdehnen und auch dieses Gleitstück verschieben. Es kann somit in kürzeren Intervallen, als dies bei starren Zugstangen für die Gleitstücke möglich war, der Regulator zur Einwirkung auf die Steuerung gelangen.
PatenT-A νspruch:
Eine zwangläufige Ventilsteuerung, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Winkelhebels α und eines mit einem verschiebbaren Gleitstück d versehenen Ventilhebels e, die von einem gemeinschaftlichen Excenter bewegt und durch die Verschiebung des Gleitstückes d eine Veränderung in ihren Verhältnissen erleiden, sowie durch die Anordnung einer mit zwei Spiralfedern versehenen Büchse f, welche, in die Zugstange e eingeschaltet, das Verschieben des Gleitstückes d durch den Regulator direct oder indirect vermittelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 14: Dampfmaschinen.
    - W. A. HÜBNER in CHEMNITZ. Zwangläufige Ventilsteuerung.
DENDAT52963D Zwangläufige Ventilsteuerung Expired - Lifetime DE52963C (de)

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