DE529349C - Kuenstliches Bein - Google Patents

Kuenstliches Bein

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Description

  • Künstliches Bein Die Erfindung betrifft ein- künstliches Bein mit mechanischer Regelung der Winkelstellung des Fußes gegenüber dem Unterschenkel. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß eine im Unterschenkel abwärts gegen Federdruck bewegliche Schiene vermöge eines dreieckigen Kulissenausschnittes bei ihrer Ab-und wieder Aufwärtsbewegung mindestens ein mit dem zugehörigen Kulissenstein fest verbl-uzdenes Prismenstück derart waagerecht rückwärts und wieder vorwärts schieben kann, daß durch dessen vordere und hintere abgeschrägte Stirnflächen die mit ihren oberen Enden gegen die letzteren anliegenden und senkrecht gegen die obere Fußplatte mit ihren unteren Enden stoßenden Gleitstifte abwechselnd entgegen dem Druck ihrer Hebungsfedern herabgedrückt werden und so ein entsprechend abwechselndes Heben und Senken der Fußspitze verursachen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt von der Seite und Abb. 2 einen Längsschnitt von hinten.
  • Es bezeichnet i den Fuß, welcher :durch die durch Schrauben 3 und ¢ zusammengehaltenen Teile 2 und 5 mittels Schrauben 26 am Unterschenkel befestigt ist. 6 ist eine Vertiefung im Fuß, in welcher sich der untere Teil der Schiene 17 ohne Reibung nach unten bewegen kann. Die Gleitstifte io, versehen mit den Hebungsfedern i i, stoßen beim Abwärtsdrücken des Fußes auf die :eingelassenen Eisenplatten 8, die mit Schrauben 7 befestigt sind. Die Prismenstücke 12 sind durch Niete i q. zusammengehalten und werden durch Zapfen 16 mit Muttern 13 festgestellt, in dem Kulissenausschnitt 15 sich bewegend. Die Spannfeder 18 dient dazu, den Stoß abzufangen sowie nach Beendigung des mechanischen Vorganges eine Schrägstellung des Fußes herbeizuführen. Die Buchsen ig dienen zur Führung der Stifte 2o. Der ganze Fuß wird durch den Vierkantbolzen 22 und Muttern 21 an den Schienen befestigt. Die Ansatzschrauben 26 halten den ganzen Mechanismus zusammen. Um beim Hinundherbewegen der Prismenstücke eine gerade Richtung zu erzielen, sind über die Ansatzschrauben 26 Hülsen 2q. geschoben. Der ganze Mechanismus ist von einem Gestell g aus Stahlplatten umgeben.
  • Der Zweck der Erfindung ist, den Gang dem des natürlichen Beines anzupassen. Die Wirkungsweise des neuen Beines ist folgende: Durch den Druck des Körpers wird die Feder 18 zusammengepreßt; die Schiene 17 gleitet vermöge ihres dreieckigen Kulissenausschnittes 15 nach abwärts, wodurch die Prismenstücke 12 in eine zwangsläufige Bewegung versetzt werden und ein Auf- und Abwärtsgleiten der Gleitstifte i o erzielt wird. Der Kulissenausschnitt 15 in Dreiecksform hat den Zweck, zunächst die Prismenstücke 12 nach .vorwärts zu pressen, dadurch die vorderen Bolzen nach abwärts und die hinteren Bolzen dementsprechend nach aufwärts gleiten zu lassen, so daß eine Senkung der Fußspitze nach dem Boden zu stattfindet. Nach weiterer Vorwärtsbewegung des Beines gleiten die Prismenstücke in dem waagerechten Teil . des Kulissenausschnittes zurück. Damit ist jeder Gegendruck auf die Bolzen und auch auf die Verbindungsschienen am Kniegelenk aufgehoben, so daß sich die Schienen unbehindert durch Gegendruck zur Kniebeuge einstellen können. Es wird also eine selbsttätige Kniebeugestellung erreicht, ohne daß es wie bei den bisherigen Kunstbeinen einer komplizierten Kniegelenkverbindung durch Zahnrad oder sonstiger Getriebe bedarf.- Beim Abheben des Beines vom Fußboden kehrt die zusammengepreßte Feder 18 in ihre ursprüngliche .Lage zurück, ebenso die Schiene 17 unter Führung in dem hinteren Teil des Kulissenausschnittes 15. Dies hat den Vorteil, daß der Fuß beim Abheben des Beines vom Fußboden zu dem Unterschenkel in eine rechte Winkelstellung gebracht wird. Auf diese Weise wird ein Streifen der Fußspitze am Fußboden beim Vorwärtsschwingen verhindert. Diese vorgenannten Tatsachen gestatten dem Träger des künstlichen Beines mit gerader Körperachse zu gehen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCH:. Künstliches Bein mit mechanischer Regelung der Winkelstellung des Fußes gegenüber dem Unterschenkel, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Unterschenkel abwärts gegen Federdruck (18) bewzgliche Schiene (17) vermöge eines dreieckigen Kulissenausschnittes (15) bei ihrer Ab- und wieder Aufwärtsbewegung mindestens ein mit dem zugehörigen Kulissenstein fest verbundenes Prismenstück (12) derart waagerecht rückwärts und wieder vorwärts schieben kann, daß durch dessen vordere und hintere abgeschrägte Stirnflächen die mit ihren oberen Enden gegen die letzteren anliegenden und senkrecht gegen die obere Fußplatte (8) mit ihren unteren Enden stoßenden Gleitstifte (lo) abwechselnd entgegen dem Druck ihrer Hebungsfedern (11) herabgedrückt werden und so ein entsprechend abwechselndes Heben und Senken der Fußspitze verursachen.
DE1930529349D 1930-05-15 1930-05-15 Kuenstliches Bein Expired DE529349C (de)

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