DE5285C - Seiten- und Sicherheits-Kuppelung für Eisenbahnwagen - Google Patents

Seiten- und Sicherheits-Kuppelung für Eisenbahnwagen

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DE5285C
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Germany
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coupling
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E. KLEIN, Techniker in Berlin, Kurfürstenstrafse 6
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

1S78.
Klasse 20.
EUGEN KLEIN in BERLIN. Seiten- und Sicherheits- Kuppelung für Eisenbahnwagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. October 1878 ab.
Blatt I zeigt Seitenansicht und Längsschnitt nebst einigen Details.
Blatt II den Grundrifs und Horizontalschnitt der Kupplung.
Die Construction entspricht folgenden Anforderungen :
a) Das Zusammenkuppeln sowohl als das Entkuppeln geschieht mittelst einer Kurbel von der Längsseite des Zuges aus.
b) Die Kupplung kann auch benutzt werden, um Wagen mit Zughaken der bisher gebräuchlichen Constructionen zu erfassen.
c) Der nach unten gekrümmte Theil des Zughakens ermöglicht, eine zweite Verbindung zwischen zwei Wagen gleichen Systems ebenfalls von der Seite aus herzustellen.
d) Die fünf- bis sechsmalige Umdrehung einer Kurbel genügt, um beide Kupplungen, auch wenn die zweite Kupplung anderen Systems ist, loszuhaken.
e) Ein zufälliges Loshaken durch Stöfse etc. ist unmöglich gemacht.
Die wesentlichen Theile der Kupplung sind:
1. Der Zughaken H mit doppelgängigem starken Gewinde d und den Gleitleisten r.
2. Die unter der Bufferhülse gelagerten Wellen w, welche an ihrem nach aufsen gerichteten Ende je ein Vierkant zur Aufnahme der Kurbel und an dem inneren Ende je ein Universalgelenk ν haben.
3. Zwei konische Rädchen i?ii.
4. Ein gröfseres konisches Rädchen JRi.
5. Die runde, mit einem starken Bund versehene Mutter vi, welche aufsen noch ein zweites zur Befestigung des Rädchens Ri bestimmtes Gewinde hat.
6. Der Zugring h. Derselbe fafst mit seinem engeren Theil hinter den Bund der Mutter m, hat unten einen Lappen u und an den beiden Seiten zwei Lappen / mit Bolzenlöchern.
7. Zwei Zugbolzen k, welche mit ihrem 34 mm starken Theile in den Bolzenlöchern der Lappen I drehbar sind und deren 26 mm starke Enden zur Aufnahme der darauf drehbaren Rädchen Rn dienen.
8. Zwei obere Kettenglieder a. Dieselben sitzen mit ihrem gabelförmigen Ende auf den Bolzen k. Die nach innen gekehrten Theile dieser Gabel tragen je einen Daumen /, welcher auf der Leiste r des Zughakens gleitend die hebende Bewegung des oberen Kettengliedes bewirkt.
Die anderen Enden der oberen Kettenglieder enthalten je einen 41 mm breiten Schlitz.
9. Der Scharnierbolzen s ist mit seinen 40 mm starken Enden durch die erwähnten Schlitze gesteckt und mittelst Scheiben und Splinte derart befestigt, dafs er in denselben sowohl gleiten als auch sich drehen kann.
10. Das gekrümmte untere Kettenglied b sitzt mit seinen beiden Augen innerhalb der beiden oberen Kettenglieder auf dem Scharnierbolzen und hat ein Paar Ansätze, welche eine Drehung in dem Scharnier nach unten über die Gerade hinaus verhindern.
11. Der Verschlufsbügel cg ist durch einen Bolzen mit dem nach unten gekehrten Ende des Zughakens drehbar verbunden und hängt, wenn er nicht benutzt wird, in der in Fig. 1 gezeichneten Stellung herunter.
12. Der Verschlufswinkel e ist mittelst eines Bolzens, dessen Mutter sich der äufseren Form des Gewindes d anschliefst, an dem unteren Lapen u des Zugringes h befestigt und hat an seinen beiden Seiten zwei Federn, welche das Hineindrücken des Bügelendes c gestatten und dasselbe mit ihren hakenförmigen Enden festhalten.
Die Manipulation ist nun folgende:
Durch Drehung der konischen Rädchen wird die Mutter m und mit ihr der Zugring h nebst dem ganzen daran befestigten System auf dem Zughaken horizontal vorwärts bewegt. Hängt nun die Kette nach unten, so werden die Daumen f auf den Gleitleisten r die Zugketten heben, wie dies aus Fig. 2, 3, 4, 5 ersichtlich ist. Es bedarf einer fünf- bis sechsmaligen Umdrehung der Kurbel, um die Kette in starrem Zustande aus ihrer vertical hängenden Stellung über die Horizontale zu heben, worauf man durch Zurückdrehen das Einhaken in den gegenüber befindlichen Zughaken bewirken und gleichzeitig die Wagen fest zusammenziehen kann. Ist dies geschehen, so kann man die Kupplung des anderen Wagens in entgegengesetzter Richtung nach unten einhaken. Hierbei drückt das geschlossene Kettenglied b gegen das lange Ende g des Verschlufsbügels, hebt denselben, indem es gleichzeitig in den Schlitz zwischen g und c
eintritt, und drückt den Verschlufsbügel in dem Verschlufswinkel fest. Ist der zweite Wagen noch nicht mit einer Seitenkupplung versehen, so mufs die Zugkette desselben mit der Hand in den Sicherheitshaken eingedrückt werden.
Das Loslösen der Sicherheitskupplung erfolgt nur durch Vorwärtsbewegung mittelst der Kurbel. Es tritt dann der Verschlufswinkel an die Stelle c des Verschlufsbügels, deren geringere Breite das Herausfallen aus dem Haken gestattet. Gleichzeitig drückt die schräge Fläche des vorstehenden Lappens u auf den oberen Theil des Verschlufsbügels, zwingt denselben, sich nach unten zu drehen, die Sicherheitskette aus dem unteren Haken herauszuheben und dann fallen zu lassen, während gleichzeitig die obere Kupplungskette sich vermittelst der Daumen f aus dem gegenüber befindlichen Haken heraushebt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die vorstehend beschriebene und gezeichnete Construction einer Seiten- und Sicherheitskupplung in ihrer Gesammtanordnung.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT5285D Seiten- und Sicherheits-Kuppelung für Eisenbahnwagen Active DE5285C (de)

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