DE317705C - - Google Patents

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DE317705C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Es sind Gelenkkupplungen für Eisenbahnfahrzeuge bekannt, bei denen der Zugbügel durch Rollzüge mit einer seitlich vom Fahrzeug aus drehbaren Welle in Verbindung steht und von der letzteren gehoben oder gesenkt werden kann. Der Zugbügel ist dabei aus zwei Teilen zusammengesetzt, welche durch am Gelenkstück angeordnete Nasen beim Anheben gegenseitig sich abstützen und beim
ίο Senken ein Durchknicken des ersteren zulassen. Die Erfindung betrifft eine Gelenkkupplung solcher Art, bei welcher insbesondere das Entkuppeln des Zugbügels mit Hilfe des zweiten Ersatzzugbügels auf einfache Weise vorgenommen werden kann.
Das neue Merkmal der Erfindung besteht darin, daß jeder Zugbügel mit einem Mitnehmer und einem Quersteg versehen ist, welche beim Entkuppeln miteinander zusammen wirken, derart, daß der Mitnehmer des leeren Zugbügels beim Anheben auf den Quersteg des gekuppelten Zugbügels auf trifft und diesen aus dem Zughaken aushebt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Kupplung nach vorliegender Erfindung in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellt. Fig: 2 ist eine Draufsicht auf die Kupplung des rechten Wagens. Fig. 3 ist eine Stirnansicht der Kupplung des linken Wagens in Fig. i.
Hierbei sind α die Stirnträger zweier miteinander zu kuppelnder Eisenbahnwagen o. dgl. mit den beiden seitlich angeordneten Puffern b, zwischen welchen sich Zughaken c üblicher Art befinden. An diesen Zughaken ist ebenfalls, wie bekannt, mittels einer Achse d der Zugbügel gelenkig befestigt, so daß er um die Achse d gedreht, also angehoben oder gesenkt werden kann. Der Zugbügel besteht aus zwei: Teilen e, f, die in bekannter Weise nach Art einer Gliederkette durch ein Zwischenstück g gelenkig miteinander verbunden sind. Die hier befindlichen Augen der Gliederketten teile e, f sind mit entsprechend geformten Nasen h versehen, welche so gestaltet und zueinander angeordnet sind, daß sie die Teile e, f nach der einen Richtung hin versteifen, wenn sie eine Gerade bilden, nach der anderen Richtung aber ein ungehindertes Ausweichen der Teile e, f und damit das Durchknicken der Kette gestatten.
Am Gelenkzwischenstück g ist ein nach oben gerichteter, klauenartiger Mitnehmer i vorgesehen, und jeder Zugbügel besitzt vorn einen Quersteg k, der sich in der Bahn des Mitnehmers i der anderen Kupplung befindet. An den Wagenstirnwänden ist in Lagern I eine durchgehende Welle m gelagert, welche zu beiden Seiten des Wagens, also außerhalb des Geleises, mit Handrädern η versehen ist, mittels welcher die Achse m gedreht werden kann. Auf dieser sitzen, wie bei derartigen Kupplungen üblich, zu beiden Seiten des Zughakens (gegebenenfalls auch nur auf einer Seite) Rollen 0. Von diesen gehen Seilzüge p aus, die über in Lagergehäusen q drehbare Rollen r hochgeführt, mit ihrem anderen Ende an den Gelenkteil e des Zugbügels angreifen, zweckmäßig an einer Achse s mittels Schlaufen, Ringe, Ösen ο. dgl. eingehängt oder anderweitig befestigt sind. Durch Drehen der Achse m in der einen oder anderen Richtung
wird also der Zughaken e, f mittels der sich auf- oder abwickelnden Seile p entweder gehoben oder gesenkt.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der Kupplung ist folgende:
. Um zwei miteinander mit Hilfe der an sich bekannten Teile gekuppelte Wagen zu entkuppeln, hebt man den freien, also herabhängenden Zugbügel (in Fig. ι den des linken
ίο Wagens) mit Hilfe eines der Handräder s empor, bis die Mitnehmerklaue i gegen den Quersteg k des eingekuppelten Zughakenteiles f anstößt, diesen erfaßt und schließlich durch weiteres Anheben auch den Zugbügel e, f emporhebt, bis er aus dem Zughaken c herauskommt. Sobald der Zugbügel e, f frei wird, knickt er zufolge seines Eigengewichtes im Gelenkstück g durch und gleitet, sich hierbei durchschlagend, über die Klaue i hinweg nach unten ab, wodurch die beiden Wagen entkuppelt sind. Das An- und Entkuppeln der Wagen o. dgl. erfolgt daher stets von der Außenseite aus, so daß der Wagenwärter nicht mehr zwischen die Puffer zu treten braucht. Da der Gliederkettenzugbügel mit einem Zughaken der üblichen Bauart zusammenarbeiten kann, kann ein mit der Kupplung nach vorliegender Erfindung versehener Wagen auch mit einem Wagen gekuppelt werden, der noch nicht die neue Kupplung besitzt, so daß sich Züge mit gemischten Kupplungsgarnituren ohne weiteres zusammenstellen lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gelenkkupplung für Eisenbahnfahrzeuge o. dgl. mit einem durch eine Welle von der Seite zu bewegenden Zugbügel, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zugbügel(/") mit einem Mitnehmer (i) und einem Quersteg (k) versehen ist, welche beim Entkuppeln miteinander zusammenwirken, derart, daß der Mitnehmer des leeren Zugbügels beim Anheben auf den Quersteg (k) des gekuppelten Zügbügels auftrifft und diesen aus dem Zughaken (c) aushebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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